Mittwoch, 31. Oktober 2012

Übersicht meines MoFo 2012 - Kulinarische Weltreise

Logo: Vegan Month of Food

Uff - geschafft! Der diesjährige, für mich erste Vegan Month of Food ist vorüber. Und bevor es munter weiter geht, ist es Zeit Rückschau zu halten.
Ich habe es trotz des nicht ganz optimalen Zeitmanagements und der üblichen "Hinter-den-Kulissen-Abenteuern" genossen, soviele neue Gerichte aus aller Herren und Damen Länder auszuprobieren. Darüber hinaus habe ich einige wunderschöne, mir noch unbekannte Blogs kennen gelernt als auch ein paar der dahinter stehenden Blogger. 
Ich habe die verschiedensten Gerichte ausprobiert, darunter einiges, das ich seit ewigen Zeiten endlich mal kochen oder backen wollte. 
Die kulinarische Weltreise ist längst nicht abgeschlossen. Soviel wartet noch darauf, entdeckt, veganisiert und am heimischen Herd umgesetzt zu werden. Und manches davon wird sicher auch auf diesem Blog nachzulesen sein. Dann aber in meinem Rhythmus und ohne Akkordarbeit!;-)

Und hier die Übersicht meiner MoFo-Challenge in Bildern, ausgenommen die Vegan Wednesdays des Oktobers, die ihr hier findet:




  
Russische Zupfkuchenmuffins (palmölfrei)

































































































































  








  






























Wie gesagt: Es war mir eine Freude, Teil dieses weltweiten Projekts zu sein! 

Alles Liebe für euch und hoffentlich bis bald, spätestens im nächsten Jahr, wenn der nächste MoFo startet!

Momo

MoFo: #22 USA: Peanutbutter-Pumpkin-Cream

Logo: Vegan Month of Food

Ich fasse es nicht, dass ich das tue, aber Schatzi meinte, die Reste der Pampe, die eigentlich für meine Halloween-Kekse als Füllung gedacht waren, würden echt super schmecken... Und so findet mein Machwerk trotz Bad-Bake-Day doch noch einen Platz am Kochhimmel!
Ich hätte jetzt zwar schweigen oder behaupten können, dass das genau so gedacht war, aber ich habe leider Gene, die mich zu (manchmal) unvorteilhafter Ehrlichkeit nötigen!;-) 
Geplant waren Gruselkekse in Grün, aber irgendwie wollten die nicht so wie ich - die grüne Lebensmittelfarbe verschwand auf mysteriöse Weise in der Füllung und blieb bis zum heutigen Tage unauffindbar. Die Kekse selbst sind zwar lecker, aber zu bröselig, um sie als Super-Duper-Abschluss zu präsentieren. Naja, ich bin das Ganze vielleicht auch zu zynisch angegangen, weil ich bei den USA  immer auch einen Hang zur Übertreibung im Hinterkopf habe. Den habe ich mir wohl zu sehr als Vorbild genommen... Außerdem kann ich mit Halloween nicht wirklich was anfangen. Naja: Eigentlich find ich das Kreative daran total cool, aber mit der Feier selbst hab ich nicht wirklich was am Hut! Gehöre halt noch der Sankt-Martin-Generation an.;-) So what - vegane Bonbons und Nüsse stehen trotzdem in Massen für die Dorfkinder bereit!:-)
Jedenfalls war der Traum von Peanutbutter-Double-Chocolate-Cookies mit grüner Peanutbutter-Kürbis-Füllung letztlich für die Katz´.
Tja, wer Böses denkt, erntet Böses - oder so ähnlich. Aber ich seh das Ganze sportlich: Ich, die Perfektionistin in Person, präsentiere nun voller Stolz - lautes Räuspern im Hintergrund - die USA mit einer super-duper Peanutbutter-Pumpkin-Cream für "auffe Stulle"! 

Und wo ich eh grad beim Gruselthema bin: Happy Halloween!:-D
 
Ist die nicht goldig? Man beachte den Kürbis in der Hand!;-)


Zutaten für (knapp) ein kleines Einmachglas:
150g Hokkaidokürbis
100g Erdnussmus (das ist zucker- und palmölfrei - nur die reine Erdnuss, erhältlich im Bioladen)
60g brauner Rohrohrzucker
40g Erdnüsse
Prise Salz
1/2 Teel. Spekulatiusgewürz (wer das nicht mag, kann auch Zimt nehmen oder es ganz weglassen) 

Zubereitung:
1. Den Kürbis in wenig Wasser weich dünsten und das Wasser abgießen.
2. Mit Erdnussmus, Zucker, Salz und Gewürz pürieren.
3. Die Erdnüsse grob hacken und untermischen.


Feiert schön und lasst es euch gut gehen,
Momo

Montag, 29. Oktober 2012

Buchempfehlung: Fast nackt. Mein abenteuerlicher Versuch ethisch korrekt zu leben


Eins kurz vorweg: Dieser Beitrag hat nur u.a. etwas mit Essen und von daher auch nichts mit dem Month of Food zu tun! Ich will aber heute dennoch über das o.a. Buch schreiben - ist ja schließlich mein Blog! :-D Und ich habe gerade mal - das wird nicht von Dauer sein, keine Sorge - die Schnauze voll, immer nur Kochrezepte zu entwickeln, auszuprobieren und darüber zu bloggen. Ja, ich gebe es zu: Auf den letzten Metern bzw. während der letzten Tage des MoFo musste ich feststellen, dass es ganz schön anstrengend werden kann, sich immer wieder Tag für Tag geballte Inspiration abzuverlangen, zu recherchieren und rechtschreibfehlerfrei und unterhaltend darüber zu schreiben, wenn man noch ein Leben neben der Bloggerei hat. An sich finde ich die MoFo-Sache ja ganz toll, aber für die Zukunft weiß ich, dass ich eher anfange mit den Vorbereitungen oder es eben sein lasse! Soll ja schließlich auch mir als Blogger Spaß machen und nicht nur dem geneigten Leser!;-)
Und da mein "Soll" von mindestens 20 Beiträgen erfüllt ist, besinne ich mich heute darauf, dass  "Einfach vegan leben" auch noch Anderes als immer nur Essen für mich beinhaltet und widme mich einer Buchbesprechung, die mir schon lange im Kopf herumschwirrt:
Fast nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben*

Dieses Buch hat gute Chancen, dasjenige zu werden, das mich dieses Jahr am meisten beeinflusst hat. Schatzi und ich haben es beide während unseres Mallorca-Urlaubs gelesen (Ja, ich weiß: Im Urlaub soll man eigentlich entspannen!) und haben viel über den Inhalt und die Konsequenzen für unser Leben diskutiert. Doch von vorne:
Leo Hickman, seines Zeichens Jourmalist, hat seit Jahren ein schlechtes Gewissen, weil "man doch eigentlich mehr tun müsste"! Dieses Mehr bezieht sich auf den Versuch, innerhalb der Gesellschaft (und nicht als Aussteiger) eine ethisch korrekte(re) Lebensweise anzunehmen - zumindest für ein Jahr. Denn solange soll der vom Arbeitgeber (dem Guardian) an ihn heran getragene Selbstversuch vorerst währen: ein Jahr bewusster mit den Ressourcen umgehen, die zur Verfügung stehen, Veränderungen vornehmen in allen möglichen Bereichen des Lebens: Ernährung, Energie, Kleidung, Kosmetik usw. Hickman ist schnell klar, dass er dabei Hilfe braucht, denn wie soll er bei dem Dschungel an "Do´s und Don´ts" und den gegebenen Widersprüchlichkeiten als Normalsterblicher mit Familie und Beruf durchblicken? Und so engagiert er kurzerhand drei Berater, die ihm bei seinem Experiment mit ihrem Know-How zur Seite stehen sollten. Und das tun sie gründlich: Innerhalb kürzester Zeit stellen sie Hickmans Leben und auch das seiner nicht ganz so begeisterten Frau auf den Kopf und in Frage, so dass der Protagonist nach der gründlichen Analyse im wahrsten Sinne "fast nackt" da steht. Und zudem völlig überwältigt ist. Doch er geht es an und stellt Stück für Stück sein Leben um und liefert dem Leser dabei Anregungen, die Gott sei Dank kein Dogma sind. Denn eins erkennt er recht schnell: Man kann nicht jede Minute ethisch korrekt leben! Aber man kann kleine Schritte machen und Prioritäten setzen. 
Wir beide  haben oft schallend gelacht im Angesicht der urkomischen, nur zu plastischen Schilderungen seines Alltags und uns dann wieder gefragt, wie weit man gehen kann, ohne dass die Familie dabei auf der Strecke bleibt. Ich habe mir Nächte um die Ohren geschlagen und immer wieder den Gedanken gewälzt, dass es offenbar wirklich so ist, wie die Buddhisten sagen: "Alles Leben ist Leiden"! - Oder? Ich litt mit Hickman bzw. seiner armen Frau, war überfordert und lernte vor allem eins: Mir selbst zu verzeihen, dass ich überhaupt einen ökologischen Fussabdruck habe, nicht perfekt bin, nur einen Schritt nach dem anderen machen kann, von denen jeder einzelne zählt. Im Ernst: Hickmans Buch war Balsam für meine geschundene Seele, die bei all den Veränderungen gar nicht nachkam, von deren Notwendigkeit ich überzeugt war: Vegane Lebensweise, regionale, saisonale, fair gehandelte Bioprodukte, Konsumkritik, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung - HILFE!!! An dieser Stelle schlitterte Hickman in mein Leben, und mit einem Mal hatte ich einen Leidensgenossen, der genau das fühlte und dachte, was ich fühlte und dachte: Man kann doch nicht alles ändern! Endlich mal einer, der nicht mit dem erhobenen Zeigefinger drohte, den ich mir selbst gegenüber ständig auspackte vor lauter Ansprüche an mich selbst. Nein, er war einfach menschlich, an vielen Stellen absolut angreifbar, noch nicht einmal Veganer!;-) 
Hickman ist schuld daran, dass wir seit Neustem eine Gemüsetüte haben, um nur eine von den sichtbaren Veränderungen zu benennen, zu denen er uns durch sein eigenes Beispiel inspiriert hat - dabei geht es immer um eine Möglichkeit unter vielen! Vor allem jedoch haben sein herzerfrischendes Buch, sein Humor bewirkt, dass ich versuche, mir gegenüber milder zu sein. Nicht um jeglichen Fehltritt zu entschulden. Aber wenn ich  mich um eine ethisch korrekte Lebensweise bemühe, schließt mich das doch auch ein, oder?;-)

Interesse? Bitte, gerne!:
Fast nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben*

Sonntag, 28. Oktober 2012

MoFo: #21 Korea: Kroketten aus Reis, Perlgraupen und Sojagranulat, nebst Zitronendip

Heute sind wir zu Gast in Korea, wo die Küche von Haus aus fantastisch ist für Menschen, die Getreide und Gemüse vor Fett und Fleisch den Vorzug geben.Wenn sich die Küche auch an den asiatischen Risen wie China orientiert, weist sie doch ihre Alleinstellungsmerkmale auf, wie z.B. die große Bedeutung von Suppen.
Wie ich erfuhr, begrüßen sich die Menschen dort mit den Worten "mashinnen ùmsik". Übersetzt bedeutet das: "Haben Sie schon gegessen?", was nur zu deutlich zeigt, welch´ hohen Stellenwert Essen in Korea einnimmt.
Auf der Suche nach Inspiration durchstöbere ich gerne die Standard-Kochbücher unserer Stadtbibliothek. Da finden sich häufig tolle Anregungen und Gerichte, die sich zur Veganisierung anbieten oder bereits frei von tierischen Produkten sind. Auch dieses Mal wurde ich fündig: Im großen Asien-Kochbuch stieß ich auf Kroketten aus Hackfleisch, Reis und Perlgraupen mit einem Zitronendip. Sounds special, funktioniert aber hervorragend in vegan, auch ohne Fischsauce und Co! Danke also für die Idee, aus der letztlich diese Eigenkreation entstanden ist.

맛있게 드세요. (ausgesprochen: masistgedeuseyo) - Guten Appetit!


Zutaten:
für 20 Kroketten:
75g Vollkornreis
75g Perlgraupen
50g Sojagranulat
75g Glutenmehl
1 Eßl. Sojamehl
2 Eßl. Sesam
30g Semmelbrösel + welche zum Wenden
1 Teel. vegane Gemüsebrühe
2 Schalotten
1-2 Knoblauchzehen
1 Zitronengrasstengel
1cm frischer Ingwer
Jamie-Oliver-Gewürz (Bestandteile: Chili (47%), Szechuan-Pfefferkörner (22%), Meersalz (20%), Ingwer (11%) oder etwas anderes Scharfes)
Öl zum Anbraten

für den Dip:
2 Eßl. Sojasauce
2 Eßl. Reisessig
60ml Zitronensaft
150ml Pflanzensahne
2cm Ingwer
2 nicht zu dicke Zitronengrasstengel
ein kräftiger Schuß Agavendicksaft

Zubereitung:
1. Reis und Perlgraupen nach Packungsanleitung in einem Topf garen (ca. 25 Minuten).
2. Knoblauch, Schalotten, Ingwer und Zitronengras für Dip als auch Kroketten sehr fein schneiden.
3. Sojagranulat mit der dreifachen Menge kochendem Wasser und der Brühe für 10 Minuten ausquellen lassen und dann durch ein Sieb gießen (ausdrücken nicht notwendig).
4. Alle Zutaten für die Kroketten miteinander vermischen und nach Geschmack würzen. Ich empfehle, die Kroketten eher mild zu würzen, weil das nach meinem Empfinden super zu dem Dip passt.
5. Alle Dipzutaten aufkochen und dann grob pürieren, so dass Ingwer und Zitronengras nicht vollständig zerkleinert sind. Durch ein Sieb passieren. Nochmals aufkochen und abschmecken. Ja, das schmeckt echt tierisch sauer, aber wie gesagt: zu den Kroketten einfach geil!
6. Aus der Teigmasse ca. 20 krokettengroße Röllchen formen und in den Semmelbröseln wenden. Am besten macht ihr erst mal eine Krokette und prüft beim Anbraten, ob die zusammenhalten. Sonst noch etwas Glutenmehl hinzufügen. Alle Kroketten in Öl goldbraun braten und mit dem Dipp und einem grünen Salat servieren.


Tipp:
Natürlich könnt ihr auch eine andere, markante Sauce dazu servieren. Eignet sich super als Party-Food!


Euch weiterhin einen schönen Sonntag,

eure Momo


Quellen:

Freitag, 26. Oktober 2012

MoFo: #20 Tibet: Momos

Bild: Vegan MoFo
Post Nr. 20 - wow! Somit habe ich rein formal mein "soll" erfüllt, und deswegen ziehe ich heute einen Joker, denn auch wenn der Buchstabe T mit den Mercimek Köfte bereits vergeben ist, gibt es noch genügend Buchstaben im Alphabet, zu denen es kein Land gibt. Oder kennt ihr etwa eins mit dem Anfangsbuchstaben „Q“? :-D Wie die liebe Cara von Living-lohas mir in den Kommentaren verriet, gibt es tatsächlich ein arabisches Land namens Katar, das in der in der arabischen Umschrift "Qatar" geschrieben wird. So muss dieser Post Y abdecken! Oder gibt´s da etwa auch was? :-D
Noch bevor ich auf Momos stieß, habe ich Baozis kennen gelernt, einer chinesischen Variante, bestehend aus Hefeteig, bei der die Teigtäschchen ebenso gedämpft werden. Durch die Hefe waren die Dampfbrötchen jedoch sehr mächtig, sogar etwas trocken für meinen Geschmack. Umso begeisteter war ich, als ich durch einen Beitrag in der Tellerchengruppe auf den Hinweis stieß, dass es auch Momos aus Nudelteig ohne Hefe gäbe - passend zu meinem Nickname! :-) Die musste ich natürlich ausprobieren!
Momos wurden von Han China eingeführt. Dahinter verbirgt sich eine traditionelle Delikatesse, die in Tibet , Nepal, Bhutan, Sikkim und Ladakhverzehrt wird. Zudem zählen Momos zu den beliebtesten Fast foods in der Gegend.
Momos können gedämpft, gebraten oder fritiert werden, aber gedämpft sind sie am saftigsten. Die Tibeter tauchen die Momos in eine feurige Chilipaste namens Sepen, die aus getrockneten Chilies, Knoblauch und Koriander besteht. Die Teigtäschchen können der Auftakt zu einem Essen oder auch die Hauptmahlzeit selbst sein.
Seit 1959, als der Dalai Lama nach einem katastrophalen Aufstand gegen die chinesische Regierung nach Indien floh, leben viele Tibeter im Exil bzw. werden dort geboren. Viele junge, tibetische Amerikaner haben ihr Land nie kennen gelernt. Momos galten in Zeiten der Knappheit nach der Flucht als Leckerei für besondere Anlässe wie Losar, dem tibetischen Neujahrsfest, was ein wenig paradox wirkt: Obwohl die meisten Tibeter Buddhisten sind und Fleisch vermeiden, sind sie auch große Fleischliebhaber: Sha momos mit Rindfleisch sind so etwas wie das inoffizielle Nationalgericht.
Momos schmecken im Exil fast so wie daheim, so ein tibetischer Restaurantmitarbeiter in San Francisco. Aber auch wenn man die gleichen Gerichte isst – sie gemeinsam mit den Verwandten zuzubereiten ist etwas, das viele Flüchtlinge vermissen...


Zutaten für 28 Momos/ 6 Personen:
Teig:
500g 550er Mehl
260-300ml Wasser
1 Teel. Salz

Füllung:
100g Tofu
250g Jaromakohl (oder eine andere Kohlsorte)
1 Handvoll (TK-)Erbsen
1 kleine Möhre
2 Eßl. Sesamöl
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 Zitronengrasstengel
2cm Ingwer
3 Eßl. Sojasauce
2 Eßl. Reisessig
½ Teel. Yokos Tofu-Gewürz von Sonnentor  (Bestandteile: Koriander, Kurkuma, Lemongras, Mutterkümmel, Senfkörner gelb, Ingwer, Paprika edelsüß, Salbei, Bockshornklee, Knoblauch, Fenchel, Rosmarin, Thymian)
½ Teel. Kurkuma
etwas Koriander
etwas Jamie-Oliver-Gewürz (Bestandteile: Chili (47%), Szechuan-Pfefferkörner (22%), Meersalz (20%), Ingwer (11%))
1 Schuß Agavendicksirup

Dip:
eine Hälfte Sojasauce
eine Hälfte Reisessig
Knoblauch
Chilipulver
gegebenenfalls Frühlingszwiebeln in Ringen

Zubereitung:
1. Den Tofu sehr klein schneiden und mit den fein geschnittenen Schalotten, dem ausgepressten Knoblauch, sowie dem zerkleinerten Zitronengras und den übrigen Gewürzen vermengen. Sojasauce und Reisessig dazugeben und verrühren. Den Tofu darin für mindestens eine halbe Stunde marinieren, gerne länger, wenn Zeit ist.
2. Das Mehl, Salz und erst mal 260ml Wasser in eine Schüssel geben und kneten. Sollte der Teig zu trocken sein, wenig Wasser hinzufügen. Solange kneten, bis ein kompakter Teig entstanden ist. Das kann schon mal ein paar Minuten in Anspruch nehmen. Diesen dann abdecken und für 30 Minuten ruhen lassen. Dann erneut kräftig durchkneten.
3. Während der Teig ruht, den Kohl und die Möhren in feine Streifen schneiden undmit den Erbsen im Sesamöl anbraten. Ebenso den Tofu in Sesamöl in einer seperaten Pfanne knusprig anbraten und dann zu der Gemüsemischung geben. Abschmecken.
4. Den Teig dünn ausrollen und mit einem großen Saftglas etwa 5cm große Kreise ausstechen. Diese dann wiederum nochmals dünner ausrollen (2-3mm dick), dabei aber die Mitte dicker lassen. Das macht man, damit die Füllung nicht durchweicht. Auf jeden Teigkreis etwa 2 Teel. der Füllung geben. Den Teigkreis zusammenklappen (auf den Bildern unten seht ihr, wie genau). Die Ränder fest zusammendrücken, damit die Momos beim Garen nicht platzen.
5. Nun werden die Teigtäschchen im Dampfgarer 10-13 Minuten gedämpft. Wer keinen Dampfgarer daheim hat, kann auch einen Gareinsatz für einen normalen Topf oder eine normale Pfanne verwenden, die mit wenig Wasser befüllt wird. In beiden Fällen (Pfanne wie auch Topf) die Momos mit etwas Öl bestreichen, damit sie nicht festkleben.
Diese dann im Gareinsatz 10 bis 15 Minuten über kochendem Wasser bzw. ca. 15-20 Minuten in der Pfanne garen.
Serviert werden die Momos mit einer kräftigen Brühe, einer asiatisch gewürzten Tomatensuppe, Sepen oder einem Dip, den jeder nach Geschmack aus aus den o.a. Dip-Zutaten zusammenstellen kann.


Bildanleitung zum Formen der Momos:




2 Teel. der Füllung mittig auf den Momos platzieren








zwei gegenüber liegende Seiten hochklappen und oben zusammendrücken








eine offene Seite ebenfalls hochklappen zu der bereits zusammengedrückten Stelle







mit der anderen offenen Seite ebenso verfahren








dann alle abstehenden Ecken ebenfalls hochziehen und...









...oben alles fest zusammendrücken, so dass die Füllung nicht mehr herausdringt und geschlossene "Beutel" entstehen






Bei Unklarheiten einfach fragen. Euch ein wunderschönes Wochenende,

eure Momo


Quellen:

Bildmaterial:

Donnerstag, 25. Oktober 2012

MoFo: #19 Lesotho: "Mealie Pap"-Polenta mit Tomaten

Bild: Vegan MoFo
Was für Freud die Frauen sind, ist für mich Afrika: ein dunkler Planet. Schon als Kind wollte ich immer reisen, fremde Kulturen kennen lernen, während meine Eltern des Tourismus überdrüssig waren, da sie von ihm lebten, und immer wieder in den selben Ort im Allgäu fuhren: beschaulich: ja, aber ich träumte von Thailand, Indien, aber so gar nicht von Afrika. 
Ich weiß nicht, woher das kommt, aber vielleicht kennt ihr das auch, dass ihr gegen manche Gegenden zwar keine rassistischen Vorurteile habt, aber so was wie diffuse Ängste, die sich nicht erklären lassen. So geht es mir pauschal mit Afrika, auch wenn ich das nicht will, aber vermutlich bin ich in einem vergangenen Leben verschleppt worden oder Schlimmeres, denn es gibt keinen rationalen Grund für meine Ängste.;-) Naja, ich bin nicht glücklich drüber und hoffe, ich kann etwas davon noch abbauen, zumal Afrika ein unsagbar "reicher" Planet ist, wenn man die Kultur und die Lebensfreude bedenkt, die Farben, die Traditionen und Künste. Dennoch bin ich lange um ihn rumgeschlichen, bevor ich mich an einen kulinarischen Beitrag hierzu gemacht habe. Eigentlich war selbst dieser nicht geplant, sondern ein Notbehelf, weil ich gestern wenig Zeit hatte.;-) 
Und so bin ich gestern kurzer Hand nach Losetho gejettet, einer der ärmsten Regionen Südafrikas und der Welt Erde selbst, wo Essen als etwas sehr Kostbares gilt, das zum Teil nur einmal am Tag auf den Tisch kommt, weil finanziell nicht mehr drin ist. "Mealie Pap", d.h. weißer, steifer Maisgrießbrei, gilt wie in vielen Ländern Afrikas auch hier als ein Grundnahrungsmittel, zu dem häufig ein Eintopf aus Gemüse und/ oder eine scharfe Sauce aus Tomaten, Zwiebeln und Chillies gereicht wird. Fleisch gibt es zu besonderen Anlässen. Obwohl so arm, gilt die Küche Lesothos als eine der abwechslungsreichsten überhaupt, in der Einflüsse aus Europa, Asien (insbesondere Indien und Malaysia) und Afrika geschmacklich zutage treten.
Bei meiner Recherche bin ich hier auf ein Rezept gestoßen, das mich angesprochen hat und zu einem Sportprogramm im Anschluss passte. Ich habe es veganisiert und etwas variiert.

Ich hätte euch gerne auf Sosetho einen guten Appetit gewünscht, aber ich habe leider keine Übersetzung gefunden. Englisch ist aber ebenso Amtssprache. Insofern: Enjoy your meal!;-)

Bild: Ralph Conway

Zutaten für 4 "Pizzastücke":
1. für den Grieß
150g Maisgrieß
500-550ml Wasser
1 Eßl. Gemüsebrühe
etwa 1 Eßl. Olivenöl

2. für das Topping:
2 Eßl. Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Piri-Piri oder ½ Chilischote
Gute-Laune-Gewürz
Pfeffer, Salz
2 Tomaten (sie sollten mengenmäßig, in Scheiben geschnitten, nebeneinander auf die Polenta passen)

3. für den Hefeschmelz (es geht natürlich auch jedes andere Hefeschmelz-Rezept):
ein guter Eßl. Olivenöl
2 Teel. Mehl
2/3 Teel. Senf
½ Teel. Salz
etwas Kurkuma
3 Eßl. Würzhefeflocken (Kaufland/ Rewe/ Bioladen)
100 ml Wasser

Zubereitung:
1. Dür den Brei das Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen. Den Grieß langsam einrieseln lassen. Platte runterdrehen bis mittlere Hitze. Immer wieder umrühren. Gegebenenfalls müsst ihr noch etwas Wasser nachgießen, aber der Brei soll nicht dünn werden! So etwa 8-10 Minuten köcheln lassen. Dann von der Platte runterziehen und noch etwa 5 Minuten ausquellen lassen.
2. Derweil für den Hefeschmelz die trockenen Zutaten mischen und in das erhitze Olivenöl geben. Dann den Senf und das Wasser reinrühren und kurz aufkochen. Dann vom Herd nehmen.
3. Die Tomaten in Scheiben schneiden.
4. Den Brei auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Ich habe daszu einen Teigschaber genommen. Der Gries sollte etwa 1cm dick sei.
5. Die Piri-Piri/ Chilischote und den Knoblauch sehr fein zerkleinern und mit dem Öl, sowie dem Gute-Laune-Würz, Salz und Pfeffer verrühren. Das Öl mit einem Pinsel auf der Polenta verstreichen.
6. Nun die Tomatenscheiben nebeneinander auf die Polenta legen. Miut Gute-Laune-Gewürz bestreuen und pfeffern. Dann den Hefeschmelz darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 25 Minuten goldbraun backen.

Dazu wird klassisch grüner Salat serviert, sowie Bier.
Ich werde mich sicher in Zukunft animieren, häufiger afrikanische Gerichte zu kochen. Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Anregungen?

Liebste Grüße, 

Momo

Quellen:

Mittwoch, 24. Oktober 2012

#18: MoFo meets Vegan Wednesday


 
Der diesjährige MoFo liegt in den letzten Zügen. Und heute gibt es wieder ein Date mit dem Vegan Wednesday, einer mir lieb gewordenen Mittwochs-Tradition (angeblich sind ja Erstgeborene Traditionalisten, aber eine Studie im Zusammenhang mit dem Vegan Wednesday liegt noch nicht vor!;-)). Wenn du noch nicht weißt, was sich hinter der Aktion verbirgt, lies hier! 
Diese Woche ist es wieder an Cara, die wöchentlich mehr werdenden Mittwochs-Beiträge bis Samstag einzusammeln und anschließendd die schönsten Bilder jedes Teilnehmers auf Pinterest zu veröffentlichen, wo ihr übrigens auch die Beiträge aller Vegan Wednesdays findet und somit geballte vegane Koch-Inspiration! :-) 
Wer diese Woche nicht dabei sein konnte, hält sich nächste Woche an Hallooween einfach an Julia von Mixed Greens.

Und nun zum Vegan Wednesday in unserem Hause:

Zum Spätstück gab es heute belegte Brote mit Fáva und Skordália me patátes 
zudem den obligatorischen Smoothie aus Banane, Orange und einer Sharon. Hinter dem Smoothie stehen noch ein Bärlauchaufstrich von Enerbio und die Reste der (leider palmölhaltigen) Spekulatiuscréme. Zudem zwei Tässchen Ostfriesentee, wie jeden Morgen!


Nach der Arbeit verleibten wir uns Studentenfutter und wiederum eine Kanne Tee ein- von beidem habe ich kein Foto gemacht, da es mir zu spät einfiel!

Bild: Ralph Conway

Eigentlich hatte ich für das Abendessen etwas Anderes geplant, aber die ersten zwei Wochen auf der Arbeit sind sehr arbeitsintensiv und heute abend steht - wie immer - Sport auf dem Programm. Außerdem habe ich meinem Ohr (Mittelohrentzündung lässt grüßen) und mir versprochen, ein wenig langsamer zu machen. Insofern gab´s heute ein einfacheres Gericht, das dennoch meinem MoFo-Thema, der kulinarischen Weltreise von A bis Z, treu blieb: einem "Tomatenkuchen" mit einem Teig aus "Mealie Pap", d.h. sehr steifem Maisbrei. Das Gericht stammt aus Losetho, einem mir bis dato völlig unbekannten Staat in Südafrika, was nichts heißen soll, denn meine Geografiekenntnisse sind bescheiden, um nicht zu zu sagen "nicht vorhanden"!:-D Ein Rezept dazu gibt es hier!

Und nun muss ich mich auf den Weg durch die dunkle Nacht machen - ja es herbstet spürbar: Am Wochenende sollen die Uhren umgestellt und die Temperaturen einstellig werden! So, ich muss mich sputen und freu mich auf eure Beiträge!
Euch einen wunderschönen Abend,

Momo

Dienstag, 23. Oktober 2012

MoFo: #17 Spanien: Coca amb bolets (Mallorquinische Pizza mit Pilzen)

Bild: veganmofo




Da der Oktober ganz im Zeichen unseres Mallorcaurlaubs steht, schiebe ich heute ein mallorquinisches Rezept nach. 
Wenn ihr irgendwann mal auf Mallorca seid, "MÜSST" ihr unbedingt im (vegan-freundlichen, aber nicht vegetarischen) Ca Na Toneta einkehren. Bitte ruft aber vorher an: Die beiden Schwestern, Maria und Teresa Solivellas, sind äußerst gastfreundlich und bemüht, etwas wirklich Leckeres zu zaubern. Sie kaufen täglich frisch für ihr Menü ein und würden gerne vorab Bescheid wissen, dass ihr vegan lebt, damit sie noch besser auf eure Wünsche eingehen können!
Das Restaurant wird für mich immer in Verbindung stehen mit unserer Zeit auf der Insel. Ca Na Toneta - das bedeutet fantastische, kreative, mallorquinische Küche mit ökologischen Produkten im familiären Ambiente. Eben dort habe ich die "Coca", die typisch mallorquinische Pizza ohne Käse, zum ersten Mal gegessen! Ja, ganz richtig gelesen. Da kommt auch traditionell kein Käse drauf, dafür aber massig Gemüse in allen denkbaren Varianten. Übrigens ein guter Tipp, wenn ihr mal unterwegs seid und eine Bäckerei aufsucht, die das anbietet, denn die Coca ist immer der Nachfrage wert, da sie in der Regal vegan ist.
Ich habe sie in einer Variante mit Pilzen kennen gelernt und war total begeistert. Natürlich musste ich direkt nach dem Rezept fragen. Die Zutaten sind denkbar simpel: Mehl, Wasser, Ölivenöl und Salz. Das Besondere an Marias Coca: Xeixa-Mehl. Das Getreide ist praktisch vom Aussterben bedroht, wurde aber von jüngeren, ökologisch orientierten Landwirten auf den Balearen wiederentdeckt und wird wieder kultiviert. Es handelt sich dabei um eine alte Weizensorte namens Xeixa (ausgesprochen: Shisha). Xeixa hat ein wesentlich intensiveres Aroma wie die raffinierten Getreidesorten und sehr gute verdauungsfördernde Eigenschaften. 
Wir fanden das Mehl zu unserer Freude auf einem ökologischen Markt in Santa Maria, der immer sonntags stattfindet, und auf der Finca Son Barrina Organic Farm im Angebot vor. Natürlich kann das Mehl auch durch jede andere Sorte ersetzt werden, ebenso wie das Gemüse durch jedes andere beliebige. 
Mich hat es einfach begeistert zu hören, dass es auf Mallorca Bestrebungen gibt, dieses alte Getreide wieder zu beleben, das übrigens in vielen Geschichten, Gedichten und Legenden erwähnt wird. 

¡Buen provecho - Guten Appetit!


Bild: Ralph Conway

Zutaten:
250g Xeixamehl (oder ein anderes Vollkornmehl)
125ml warmes Wasser
40ml Olivenöl + welches zum Anbraten
gut 1/2 Teel. Salz
500-600g Pilze (oder jedes andere beliebige Gemüse)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Thymian, gerebelt
Oregano, gerebelt
Basilikum, gerebelt
Pfeffer

Zubereitung:
1. Die ersten vier Zutaten miteinander zu einem ausrollbaren Teig verkneten. Je nach Getreideart müsst ihr vielleicht noch ein wenig Mehl oder Wasser hineinkneten. 
2. Den Ofen auf 200°C vorheizen.
3. Dann das Gemüse kleinschneiden, die Zwiebel und den Knoblauch feinhacken und alles in der Pfanne in reichlich heißen Öl anbraten. Mit den Kräutern, Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
4. Den Teig auf Backblechgröße auf der bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen und auf das Backblech legen. Das Gemüse darübergeben.  
5. Je nach Ofen und Bräunungswunsch 20 bis 30 Minuten backen.

Quellen:
illes-balears.slowfood.es

Montag, 22. Oktober 2012

MoFo: #16 England: Golden Raisin Scones


Bild: veganmofo

Was ist England für mich? Nun, ich war noch nicht da, insofern bin ich wohl nicht grad originell. V.a. habe ich sofort den typisch brittischen Akzent im Ohr, dann natürlich "Dinner for one" (ja, ich weiß: deutsche Produktion - trotzdem!*g), Miss Marple und selbstverständlich Tea Time mit Scones. Wenn ich sonst an englische Küche denke, habe ich ziemliche Vorurteile - vielleicht werde ich ja von jemandem eines Besseren belehrt, zumal meine Vorbehalte jeglicher Grundlage entbehren!;-)  
Ich bin im Internet auf der Suche nach Inspiration mehrfach auf die Savoy Raisin Scones gestoßen. Das Savoy ist eins der bekanntesten Hotels Englands und berühmt für seinen Tea und eben auch seine Scones. Das war meine Ausgangsbasis, um dieses Rezept zu produzieren.
Das Wort scone wurde übrigens wohl, wie Wikipedia verrät, aus dem niederländischen Wort schoonbrood geboren, was Schönbrot bedeutet. Damit ist Brot aus feinem Mehl gemeint. Der Scone fand zunächst als Scot Einlass in die englische Sprache. Das ursprünglich eher flache Gebäck wurde vor Erfindung des Backpulvers in der Pfanne zubereitet und war damals eher ein Pfannenkuchen.
Traditionell werden zu Scones Butter, Konfitüre und Clotted cream gereicht. Letzteres ist eine Art dicker Rahm  (brrrrr) mit einem Fettgehalt von über 55%. Die Kuhmilch wird dazu in flachen Pfannen erhitzt und für mehrere Stunden stehen gelassen. In dieser Zeit sammelt sich der Rahm an der Oberfläche und bildet Klümpchen („clots“). Ich habe nicht versucht, die Clotted cream zu veganisieren, weil allein die Zubreitungsweise für mich nicht sonderlich nachahmenswert klang, aber vielleicht irre ich mich ja und jemand hat Ideen, wie man - z.B. aus abgetropftem Sojajoghurt und Pflanzensahne oder Ähnlichem -  etwas Vergleichbares, LECKERES (!) zaubern kann! Uns haben sie jedenfalls auch pur geschmeckt bzw. mit Marmelade und Agavendicksirup! Und da ich eh nicht weiß, wie das
 "Clotted-Zeuch" schmeckt, hab ich nichts vermisst!;-)

Bild: Ralph Conway

Zutaten für 10 - 12 Scones:
280g Vollkornmehl
25g Backpulver (^1 Päckchen + 1/3 eines weiteren)
6 Teel. brauner Vollrohrzucker
1 Messerspitze Salz
100g Rosinen
2 Eßl. Öl
150ml Pflanzenmilch + welche zum Bestreichen 

Zubereitung:
1. Mische die trockenen (bis auf die Rosinen) und die flüssigen Zutaten getrennt voneinander und mixe aus beidem einen geschmeidigen Teig. Je nach Mehlsorte musst du noch etwas Mehl unterkneten/ Flüssigkeit hinzufügen. Der Teig sollte nach leichtem Kneten gut ausrollbar sein. Es heisst wohl, man solle nicht zu stark und lange kneten, da das Gebäck sonst nicht so duftig-luftig wäre. (Konnte ich nicht festellen, aber vielleicht hält sich ja jemand dran!^^)
2. Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche 1 cm dick aus. Steche mit einem runden Ausstecher (6-7cm Durchmesser – ich habe ein Teetässchen genommen) Scones aus und platziere diese auf einem mit Backpapier belegten Backblech aus.
3. Bepinsele die Scones mit etwas Pflanzenmilch und lasse sie eine Viertelstunde ruhen. Derweil kannst du schon mal den Ofen auf 200°C vorheizen.
4. Die Scones in etwa 15 Minuten goldbraun backen und noch warm servieren.
Tipp: Ich habe bereits mehrfach gelesen, dass Scones leicht austrocknen. Das konnte ich nicht überprüfen, weil mein Nachbar die Hälfte bekommen hat. Aber ich würde dazu raten, sie einzufrieren, wenn ihr sie nicht frisch esst! Euch einen tollen Start in die neue Woche und alles Liebe,
Momo

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