Montag, 31. Dezember 2012

101 Dinge: Meine Rituale finden... zum Jahreswechsel - Rückblick 2012

Dankbar schaue ich auf ein weiteres Jahr meines Lebens zurück, ein Jahr, in dem ich sehr gewachsen bin und gesegnet war! Danke aus tiefstem Herzen dafür! :) 

Als Bestandteil meines Jahresend-Rituals nehme ich mir immer gesondert Zeit, um all´ die Dinge aufzuschreiben, für die ich im jeweiligen Jahr dankbar war. Ich ziehe Karten und durchräuchere die Wohnung. In diesem Jahr möchte ich zudem die Fragen von Leonie Dawson, die ich bei der Wilden Wölfin gefunden habe, als kleinen Jahresrückblick für mich beantworten und vielleicht auch den Einen oder Anderen dazu ermuntern.


1. Welche Lektionen hast du 2012 gelernt?
~
"Was ist, darf sein, und was sein darf, kann sich verändern." - Zitat: Werner Bock

~ Wenn du keinen Weg sehen kannst, wächst du.
~ Geduld und Vertrauen
~ Die Welt ist nicht dazu da, sich so zu verhalten, wie du es gern hättest. Komm damit klar!
~ Wenn du es eilig hast, gehe langsam. - chinesisches Sprichwort-


2. Welche Träume konntest du umsetzten/ sind in Erfüllung gegangen?
~ Ich habe eine Arbeit gefunden, die mir Spaß macht.

~ Ich habe wieder Zugang zu meiner Kreativität gefunden.


3. Welche Erfolge kannst du verbuchen und was hast du aufgeben müssen?
~ Umstellung zur veganen Lebensweise

~ mehr und mehr „ich“ sein, mich annehmen und danach leben können (s. auch Arbeit)
~ Ich habe sehr viel Neues gelernt, v.a. im Bereich „nachhaltiges, ethisches Leben" und Kreativität – wo soll ich da anfangen? :)
~ Ich habe sehr viel Schwieriges angesprochen und konnte dadurch vieles klären und heilen.
~ Wo ich das nicht konnte, habe ich (ziemlich erfolgreich) versucht loszulassen.
~ erkennen, dass ich begrenzt mächtig bin, was die Welt angeht: Ich kann nicht alles ändern, aber ich kann ETWAS ändern!
~ Schwer tue ich mich mit Pessimismus und Lamentieren im Außen: Das will ich im neuen Jahr noch mehr sein lassen. Es ist nicht MEIN Problem!


4. Ich habe mich verändert durch...
~ eine Sinnkrise Anfang des Jahres

~ die Umstellung zur veganen Ernährung und was das nach sich zog
~ viele kleine Begegnungen und
~ durch die Beschäftigung mit der Frage, wie ich glücklich sein und gleichzeitig meinen Beitrag leisten kann in der Welt


5. Was war das schönste Ereignis, woran wirst du dich zurück erinnern?
~ es gab viele, kleine schönste Erlebnisse, v.a. solche im Bereich Kreativität

~ ein großes kann ich nicht benennen. Es war das kleine Glück, das mich dieses Jahr begleitet hat! :)


6. Welches Buch oder welchen Film kannst du aus dem Jahr empfehlen?
Lieblingsfilm des Jahres: Arschkalt
Lieblingsbücher: Leo Hickman: Fast nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben



7. Woran möchtest du wirklich noch arbeiten?
~ Selbstliebe

~ mit Missständen und Negativität, die ich nicht ändern kann, leben und gleichzeitig weiter meinen Teil tun!
~ Vertrauen statt kämpfen
~ Achtsamkeit
~ mehr Entspannung in mein Leben integrieren
~ mehr Gelassenheit, weniger Pefektionismus


8. Folgende Dinge habe ich über mich/ und das Leben gelernt...
~ Was ist, darf sein, und was sein darf, kann sich verändern.” (immer und immer wieder!!) - Zitat: Werner Bock

~ Nicht alles erreichst du mit deinem Willen – manches musst nach oben abgeben, damit sich das einstellen kann, was gut für dich ist!
~ Du hast Zeit, um das zu tun, was dir Spaß macht.
~ Ich ziehe umso mehr Befriedigung aus einer Sache/ einem Weg, je mehr ich den Prozess mit Freude, Spaß und Liebe fülle, ihn genieße.
~ Für mich ist gesorgt.
~ Auch das geht vorüber.


9. Ich bin glücklich und stolz...
~ meiner Schattenschwester ins Auge blicken zu können.

~ meine Keativität wiederentdeckt zu haben
~ ein glückliches Leben mit lebenswerten Idealen zu leben – DANKE!
~ meine „Heldenfahrt“ immer wieder anzutreten
~ mich nicht mit halbgaren Geschichten abzufinden
  

10. 2012 hat mir die Möglichkeit gegeben...
~ unsagbar viel zu lernen, gerade auch über mich

~ zu Aufbruch, Reise und Ankommen – in ewig wechselndem Rhythmus
~ viele kleine „Glücks“ zu erfahren
~ viele verschiedene Formen kreativen Ausdrucks zu entdecken


11. Ich lasse Folgendes los...
~ das Gefühl, nicht genug zu sein oder zu tun

~ den Anspruch an die Welt, meine Ideale zu erfüllen
~ den Wunsch, dass immer alles gut sein muss, damit es mir gutgehen kann
~ meine überbordende Leistungsorientierung


12. Welche Aussicht hast du auf das Jahr 2013?
~ Ich möchte meinen Weg einfach weitergehen: Spielend, neugierig, forschend glücklich sein und ein bisschen zum Glück dieser Welt beitragen. Dabei milde sein und mich gleichzeitig immer weiter entwickeln (nicht im Sinne von verbessern!^^)



Mögen alle Menschen glücklich sein und in Frieden! :) Ich wünsche euch einen harmonischen Jahresausklang. Wir sehen uns hoffentlich in 2013! ;) Habt Dank für euren Besuch! Euch von Herzen alles Liebe, Momo


Zum Weiterlesen:
Weitere Rituale und der "Rest" meiner 101 Dinge inkl. Liste 

Sonntag, 30. Dezember 2012

Nachmacher: Roher, halbfester Cashew-Schnittkäse


In meinem Beitrag über selbst gemachten Joghurt habe ich das erste Mal mit Rejuvelac gearbeitet: einem Brotdrunk, der aus Getreide und Wasser angesetzt wird und zur Darmsanierung und zum Impfen von Joghurt bzw. Käse genutzt werden kann.
Dieses Mal wollte ich es mit einem Käse versuchen und damit echtem Slowfood, denn dieser Käse braucht Zeit - vier Tage, um genau zu sein, wenn man das Rejuvelac erst noch ansetzen muss. Gleichzeitig macht er jedoch wirklich kaum Arbeit. Und was soll ich sagen: Die Warterei lohnt sich - mal abgesehen davon, dass Vorfreude einfach die schönste Freude ist.
Der Käse schmeckt mild und frisch. Er hat ein eindeutiges Käsearoma - ich weiß nur nicht, woran er mich genau erinnert... Er ist von der Konsistenz her fester als Frischkäse, lässt sich also schneiden und aufs Brot legen oder verschmieren. Würzvarianten sind sicher denkbar, aber ich wollte erst mal den puren Käsegenuss. Prädikat: wertvoll! Wird definitiv wiedergemacht! :)
Das Rezept für meinen ersten Cashewkäse mit Rejuvelac habe ich von hier übernommen und bedanke mich bei Wagashi Maniac dafür! :) Mein Rejuvelac mache ich etwas anders wie sie, aber das Rezept funktioniert auch so prima! 


Frisch angesetzt
Zutaten für das Rejuvelac:

1 Tasse Dinkel/ Weizen
3 Tropfen Zitronennsaft
Wasser

Zubereitung des Rejuvelac:   
1) Das Getreide in ein Literglas mit reinem Wasser und 3 Tropfen Zitronensaft geben. An einem nicht zu warmem Ort 48 Stunden leicht abgedeckt stehen lassen. Dann das Rejuvelac abgießen.   
2) Die Prozedur lässt sich mit den Körnern noch ca. zweimal wiederholen, wobei der Zitronensaft nur beim Erstansatz nötig ist und das Rejuvelac von Mal zu Mal schwächer wird.

48 Stunden später
Hinweise zum Rejuvelac:
1. Wenn man nicht gleich einen neuen Rejuveac-Ansatz aufsetzen will, kann man das Getreide auch einfrieren.   
2. Da ja ziemlich viel Brottrunk dabei anfällt und man aber nicht so viel für den Käse braucht, kannst du das Zeug im Anschluss ebenfalls einfach einfrieren. 
3. Trinken geht natürlich auch - Keine Angst, es passiert weder euch noch eurem Darm was Schlimmes - ich hab es probiert!;) Das Rejuvelac schmeckt wie flüssiges Brot oder so ähnlich! ;)
4. Das Rejuvelac ist ca. 5 Tage im Kühlschrank haltbar. 

Zutaten für den Cashew-Käse: (Update vom 10.02.2013)
200g ungesalzene Cashewkerne
Wasser zum Einweichen

100ml Rejuvelac (wer noch weniger nimmt - etwa 75ml -, erhält einen noch festeren Käse)
1 Eßl. Zitronensaft
1 Teel. Meersalz



Improvisieren ist alles!*g
Zubereitung:
1. Etwa 6-8 Stunden bevor das Rejuvelac fertig ist, die Cashewkerne im Kühlschrank im kalten Wasser einweichen. Anschließend das Wasser entsorgen und die Cashews kurz durchspülen. 
2. Messt die gleiche Menge Rejuvelac wie Cashewkerne in einer Tasse ab (zur Erinnerung: es geht um das Volumen, nicht ums Gewicht!) und püriert es mit den übrigen Zutaten in einem hohen Gefäß so fein, wie nur irgend möglich. Macht das am besten mit einem Pürierstab (und nehmt lieber keinen Vitamix, sonst bleibt nichts übrig, das mal Käse werden könnte, so eine Leserin.*g Und falls ihr es doch damit machen wollt, nehmt weniger Rejuvelac bzw. mehr Cashews!) 
3. Zum Fermentieren ein Sieb über eine Schüssel hängen und mit einem Geschirrtuch auslegen. Die pürierte Masse hineingießen und die Flüssigkeit durch das Sieb laufen lassen. Ihr könnt ruhig auch ein wenig nachhelfen, indem ihr nach das Geschirrtuch zudreht und die Flüssigkeit vorsichtig durchpresst. Dann alles im Geschirrtuch zusammenschaben, damit es nicht an den Rändern festhängt. Zudrehen und ein ein schweres Gewicht drauf stellen. Dadurch wird der Käse fester. Nach einer knappen Stunde kannst du noch mal nachdrücken und zusammenschaben. Dann wiederum das Gewicht draufstellen.
4. Nun lasst ihr die Konstruktion bei Raumtemperatur volle zwei Tage fermentieren. Ihr braucht nichts weiter tun als warten! *g 
5. Wer mag, kann den Nusskäse in frischen Kräutern oder Gewürzen wälzen bzw. ihn nach Geschmack mit Zwiebel- oder Knoblauchgranulat, Kümmel oder mit Hefeflocken würzen.  Hier einfach experimentieren. Dann im Anschluss in eine runde (mit Klarsichtfolie ausgelegte oder aus Silikon bestehende) Form drücken, damit er wieder ansehlicher wird.;)
6. Nachdem der Käse fertig ist, in den Kühlschrank geben, damit er noch fester wird.


"No-Muh-Cheese" - die DIY-Variante

Varianten:
1. Wenn ihr den Käse länger im Kühlschrank lasst, wird er ebenfalls fester. 
2. Denkbar wäre auch, den fertig fermentierten und gewürzten Käse für zwei Stunden ins Gefrierfach zu legen, wenn ihr es nicht abwarten könnt, dass er nachhärtet. 
3Zudem könnt ihr natürliche auch andere Nuss-Sorten oder Geschmack gebende Komponenten wie Hefeflocken, Miso, Senf, Tahin o.ä. verwenden. 

Ich wäre sehr interessiert zu erfahren, an welchen Käse euch dieser hier erinnert und ob ihr Varianten kennt, auch hinsichtlich Zutaten und Geschmackgebung! :)

Euch alles Liebe, Momo

Donnerstag, 27. Dezember 2012

101 Dinge: Unterwegs sein - 27.12.2012

Gerade mal drei Wochen her, dass ich mein Projekt begonnen habe. Zeit, den Prozess und mich etwas genauer ins Auge zu fassen. Denn darum ging´s mir ja auch, nicht wahr? 
Ich merke, dass meine öffentliche 101-Dinge-Liste eine sehr gute Motovation für mich ist, sie auch in Angriff zu nehmen, wobei mir dies meistens weniger schwer fällt: Ich kann mich in der Regel recht gut anspornen, wenn es um die Erfüllung von Aufgaben geht. Allerdings vergesse ich dabei zuweilen, den Prozess zu genießen. Ich bin nicht selten schon beim nächsten Teilprojekt oder verfasse gedanklich einen Blogbeitrag zu etwas, das noch gar nicht abgeschlossen ist. Ein wenig unheimlich: Ich habe oft das Gefühl, mir selber zuzuschauen und mein Handeln zu bewerten, einzuschätzen, zu kommentieren. Ich suche nach spritzigen oder prägnanten Formulierungen und deute durch die Dokumentation meiner 101-Erlebnisse mein eigenes Empfinden dafür positiv um. Was ich darüber denke? Keine Ahnung, aber ich finde es gut, dass es mir zumindest auffällt.;) 
Bei aller fortwährenden Gewissheit, dass ich im Glashaus sitze: Ich möchte authentisch bleiben. Es geht schließlich um mein Projekt und nicht darum, Andere zu unterhalten, oder?
 
Ich habe sehr schnell meine 101 Punkte zusammen gehabt und letztlich mindestens genauso schnell festgestellt, dass auf meiner Liste durchaus auch - vereinzelt - solche stehen, von denen ich zwar gerne hätte, dass ich sie gerne tun würde, aber die Wahrheit ist: Ich glaube mir selbst nicht! :D
Ich habe – wie sicher viele der neurotischen 1.-Welt-Bürger – eine Idealvorstellung von mir als einem „besseren“ Ich. Obwohl ich eigentlich weiß, dass ich das beste „Ich“ bin, dass ich heute sein kann, habe ich eine 2.0-mit-Sternchen-Version im Kopf, die zum Beispiel immer gelassen und geduldig ist, regelmäßig Yoga praktiziert, die eigenen Gefühle annimmt und vieles Andere mehr. Nette Vorstellung, nur eben nicht die Realtät! Realität ist aber, dass die 1.0-ohne-Shi-Shi-Version durchaus liebenswert ist; na ja: meistens jedenfalls. ;)

Mit ein Grund, warum ich dieses Projekt hier mache, ist, dass ich meine Grenzen ausloten und ein Stück weit erfahren möchte, wer ich bin, wo Quellen des Glücks und wo Widerstände liegen. Ich möchte wissen, was mir entspricht und wie es mir geht, wenn ich über mich hinauswachse! Und deswegen werde ich - in Gottes Namen - diese vermaledeiten Socken fertigstricken, auch wenn es mich derzeit (noch) nicht in Begeisterungstaumel versetzt, daran zu denken. Aber ist es nicht so, dass eine gewisse Anstrengung dazugehört, um echte Befriedigung aus einer Handlung zu ziehen? Nun, auf mich trifft das sicher zu! Insofern haben die Socken und ich eine realistische Chance, Freunde auf den 2. Blick zu werden!
Wenn ich vorschnell einen Joker zücke, werde ich nie erfahren, ob aus der Chance Gewissheit werden kann. Außerdem sieht mir die halbe Welt zu (Hüsteln), da werd´ ich doch wohl nicht einknicken! ;)
Im Ernst: Ich habe die Joker für den Fall, dass alles in mir schreit: „Nein. Das ist absolut nicht meins! Ich will das einfach nicht! Das macht mich nicht glücklich!“ Ich habe sie nicht als Ausrede für meine Bequemlichkeit.;)


Wie geht es euch mit dem, was ich hier so beschreibe - egal, ob mit oder ohne 101-Dinge-Projekt?


Alles Liebe von Momo, die heute die erste Reihe stricken wird! Wirklich!


Zum Weiterlesen:
101 Dinge - Projektbeschreibung, Liste und erfüllte Aufgaben 

Mittwoch, 26. Dezember 2012

101 Dinge: Socken stricken lernen - Klappe, die erste

Stricken und ich haben eine lange, mehr oder weniger intensiv gepflegte Beziehung. Als Kind war ich oft bei meiner Herbsttante zu Besuch, die sehr begabt für alles war, das man mit den Händen machen konnte. Der Besuch meiner Herbsttante fand, wie der Name schon nahelegt, immer in den Herbstferien statt. Dann wurde ich in so manches Geheimnis der Handarbeitskunst eingewiesen.
Aber wie das so ist: Über die Jahre hat sich vieles verloren. Meist reichte es nicht für mehr wie einen Schal oder ein Kissen. Was mit Enthusiasmus begann und eigentlich als Patchworkdecke oder Pullover enden sollte (verächtliches Schnauben meines inneren Kritikers im Hintergrund!), fiel in der Regel meiner Ungeduld zum Opfer.
Aber dieses Mal soll anders werden! Ganz bestimmt. Ich will nämlich Socken stricken lernen (Aufgabe 31 meiner 101-Dinge-Liste) – jaaaaa! Wohlig-weiche, kuschelige Socken!
Tierfreie Wolle habe ich bereits, Nadeln auch. Beides erstanden im Lädchen, direkt um die Ecke von meiner Arbeit! Ein wenig überfordert war ich schon in Anbetracht von all´ den Farben und Garnsorten und somit dankbar für die Beratung durch die Geschäftsinhaberin, die das Stricken selbst über die Jahre drangegeben hatte. 
Selbige Dame schlug die Hände über dem Kopf zusammen:Ausgerechnet mit Socken wollen Sie anfangen?!“ Ob ich denn schon stricken könne.
Eifriges Nicken.
"Und wieviel Wolle brauchen Sie?"
Ein zögerndes „Ähm... Keine Ahnung!“ ertönte.
Ob ich fest oder locker stricken würde? lautete die nächste routinierte Frage.
Schwer zu beantworten, denn derzeit strickte ich, um wieder warm zu werden, mit viel zu dünner Wolle bzw. zu dicken Nadeln – dem einzigen Paar, das ich besaß.
Hm, zwei Paar Knäuel, also 100g, müssten reichen,“ meinte mein Gegenüber fachmännisch. 
Fliederfarbene Wolle war auch im Angebot – perfekt: Genau die Farbe, die ich wollte.
Und seitdem nun liegt mein Handarbeitszeug, hübsch und jungfräulich, in meiner Werkelecke und guckt mich an. Guckt weiter. Guckt immer noch!
Immerhin habe ich schon mal eine Anleitung. Dank Mama Vegana, die meinen Aufruf bei Facebook vernommen hat und mir eine Socken-Strick-Anleitung für Dummies zukommen ließ. Die findert ihr übrigens hier! Soll idiotensicher sein. Naja, Ausnahmen bestätigen ... ach was, wird schon!

Ein paar Wochen später: Teddy hat mittlerweile einen Schal – mit recht lockeren Maschen, aber die Nadeln sind ja Schuld. Warm gestrickt bin ich also. 
Und jetzt? Hm.... So geht das nicht. Im Buch „Hab ich selbst gemacht“ von Susanne Klingner stoße ich auf die Idee, mich zu einem Strick-Treffen zu verabreden... Auweiha! So weit war es mit mir gekommen! Würden da nicht nur Hausfrauen und reizende Damen im vorsintflutlichen Alter sitzen? Nun, wenn man Frau Klingner glaubt, erlebt der DIY-Wahn gerade auch unter den jungen Frauen eine echte Renaissance, was ich anhand der vielen Selber-Mach-Blogs nur bestätigen kann. Die Chance, auch auf jüngere Mitstrickerinnen zu stoßen, ist also gar nicht mal so schlecht! Und eigentlich geht´s ja auch ums Stricken und nicht darum, die Freundin fürs Leben zu finden, oder?
Google befragt, finde ich heraus, dass es in Großstädten natürlich einfacher ist, eine Strickgruppe zu finden. Aber ich habe ehrlich gesagt keine Lust, dafür extra nach Köln zu tingeln. Schließlich fische ich einen Blogeintrag aus dem Jahre 2010 aus dem Cybernet, in dem Anja - Anfang 40 und berufstätig!!!! -, von Wohlige Momente über ihr erstes Stricktreffen berichtete – in Siegburg! Das wäre perfekt!
Eilig tippe ich Anja eine Heilig-Abend-Mail und hake nach, ob sich die Gruppe noch treffen würde. Ja, tut sie, erfahre ich tags drauf: einmal im Monat, samstags im Siegburger Caféhaus in der Holzgasse/Ecke Scheerengasse.
Juchhu! Das Universum will scheinbar, dass ich Socken stricke. Was übrigens absolut keine Hexerei sei, wie mir Anja versichert. Nun ja, wir werden sehen. Mein Blick fällt skeptisch auf den selbst (!!!) gehäkelten Beutel mit meinem Strickzeug, und ich klappe den Laptop wieder zu. Heute ist erst mal Weihnachten! Morgen...


Und wie sehen eure Socken-Strick-Erfahrungen aus? Für Tipps bin ich sehr dankbar, mal abgesehen von dem, dass ich ANFANGEN soll! ;)

Euch noch einen schönen 2. Feiertag und alles Liebe,
Momo in Strickunlust


Zum Weiterlesen:
101 Dinge: Projektbeschreibung, meine Liste und erfüllte Aufgaben 
101 Dinge: Socken stricken lernen - Klappe, die zweite 
101 Dinge: Socken stricken lernen - Klappe, die dritte (inkl. Tutorial) 
101 Dinge: Socken stricken lernen - Klappe, die letzte

Dienstag, 25. Dezember 2012

101 Dinge: Feng Shui und fröhliche Weihnachten!

Ihr Lieben! 

Ich hoffe, euer Weihnachtsfest war und ist so, wie ihr es euch wünscht, und ihr habt es schön!? An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine Leser, für kritische Anmerkungen und motivierendes Feedback! <3 Möge Liebe, Frieden und Freude in euren Herzen sein - nicht nur, aber auch zur Weihnachtszeit!
Meinem Urlaub sei´s gedankt, dass ich viel Zeit für mich habe und mich ein paar Aufgaben meiner 101-Dinge-Liste widmen kann, so auch dem Aufräumen! *g

Aufräumen ist Feng Shui für mich: Wenn ich innerlich in Unordnung bin, hilft es mir, einfach mal Klarschiff zu machen! Gerade zum Jahresende ist das für mich oft ein Thema: Was brauche ich noch, was darf gehen? Und so habe ich mir dieses Mal gemäß Aufgabe 14 meinen alten Papierkram vorgenommen, der bereits seit Jahren im Keller vor sich hinvegetierte und auf den Moment wartete, wo ich ihn wieder reanimierte. Der Moment kam natürlich nie und stattdessen versperrten die Kisten mit alten Studienunterlagen, die ich nach meinem Abschluss nie wieder angesehen hatte, usw. unseren Keller. Da wir Feuerholz bestellen wollten, kamen wir aber einfach nicht drum herum Aufgabe 12, d.h. den Keller, in Angriff zu nehmen und auszusortieren. Ein Teil wurde ans Gebrauchtwarenkaufhaus gespendet, ein anderer wanderte direkt auf den Müll und ein nächster zur Seite, um wiederum zu sortiert und gegebenenfalls neuen Glanz zu erfahren.
Es war ein komisches Gefühl, die Seminarunterlagen aus Uni-Zeiten wieder in der Hand zu halten. So viel Papier, soviel Worte – um nichts, das war zumindest bei vielen Ordnern mein Gefühl. Einer nach dem Anderen wanderte also auch auf den Müll – verinnerlicht oder nicht. Ich hatte jahrelang nicht darin gelesen und würde es ganz sicher auch in Zukunft nicht tun. Nicht mit auf den Müll kam tatsächlich nur eine sehr geringe Auswahl. Der Rest? Weg damit. Ein wenig komisch war mir dabei schon! Sollte die Tatsache, dass soviel von meinem Studienkram auf den Müll wanderte, bedeuten, dass all´ das einfach nur viel Lärm um nichts war, Zeug, das ich in der Realität nicht gebrauchen konnte?
Nun, teils, teils vermutlich. Vieles hatte ich verinnerlicht, war zu einer Haltung geworden und manches brauchte ich tatsächlich nicht mehr, hatte es vielleicht nie gebraucht. Da ich grad dabei war, machte ich auch endlich die Ablage: Die dafür vorgesehenen Fächer ächzten bereits unter dem Gewicht monatealter Briefe, Rechnungen und der Dinge, die ich für Wert befunden hatte, sie aufzuheben. Ich kenne das schon von mir: Wenn´s reicht, dann aber auch richtig, und so machte ich auch hier Tabularasa und hatte am Ende der ganzen Aufräumaktion eine Tonne mit Papiermüll voll!
Die Autoreifen im Keller warten zwar noch, aber ansonsten sieht der Keller prima aus!

Der Heilige Abend kündigte sich an und mit ihm meine mir bereits nur zu bekannte Melancholie, die mir jedes Jahr um die Festtage herum einen Besuch abstattet. Ich liebe die Zeit der Vorfreude, in der Plätzchen gebacken und Kerzen entzündet werden und sich wohlige Adventswärme breit macht. An Weihnachten selbst ist nicht selten die Luft raus. Früher saßen wir am Heiligen Abend selbst da wie überfällige Weihnachtsgeschenke, die nur darauf warteten endlich ausgepackt zu werden. Stattdessen lag erst mal ein gähnend langweiliger Tag vor uns und keine Spur von Weihnachtszauber- und Freude. Abends dann die Geschenke und das große Fressen und ein wenig das Gefühl, entfremdet zu sein von dem, was da passierte.
Dieses Jahr lief manches anders: vegane Ente, keine große Schmückerei, keine Schenkerei: Zeit statt Zeug! Vieles entstand, ohne dass wir uns Gedanken gemacht hätten, aus der Situation heraus und weil es sich richtig anfühlte. Am Vorabend des 24. wollten wir eigentlich putzen, aber wir waren ganz anderer Stimmung, hatten Lust auf Tanzen, Zweisamkeit und Disney. Wieso denn nicht einfach an Weihnachten putzen? Ja genau, wer schrieb einem vor, dass man das an Weihnachten nicht durfte? Eben! Und so wurde der Hausputz auf den nächsten Tag verschoben.
In mir war die bereits erwähnte Melancholie. Ich konnte sie ganz gut sein lassen und vergoß ein paar Tränchen, bevor wir uns an den Hausputz machten. Mein Blick fiel auf die Küchenzeile, die mir schon länger ein Dorn im Auge und als Aufgabe 17 Bestandteil meiner 101-Dinge-Liste war. Der Inhalt war einfach nur chaotisch und unübersichtlich. Könnte man nicht, anstatt wie geplant eine neue Kommode zu kaufen, einfach die Schubladen mit Töpfen und Vorratsdosen gegen die mit den Lebensmittel tauschen? Ja, es würde knapp werden, aber ich war wie beflügelt und Schatzi ebenso! Und so machten wir uns ans Werk – mal die schrecklichste, dann wieder die schönste Weihnachtsmusik, die man sich vorstellen kann, im Hintergrund. Wir entleerten die Schränke, putzten sie (ebenfalls schon lange fällig) aus und räumten sie so um, wie ich es vor meinem geistigen Auge sah! Und es fand alles Platz bis auf ein paar Schneidebretter, Dinge, die wir eh nie benutzten und ein großer Topf, der eine neue Heimat bekam. Es war berauschend: Endlich lag nicht mehr alles wie Kraut und Rüben im Schrank, sondern war mit einem Blick zu identifizieren. Ein Hochgefühl stellte sich ein, und weil wir grad so schön dabei waren, machten wir bei der Arbeitsfläche weiter, die stets vollgestellt war und somit nie ihrer Bestimmung gerecht wurde. Ein Wagen mit Aufbewahrungskörbchen war aufgrund unserer Umräum-Aktion frei geworden und bot nun wieder Platz – her damit! Fazit: Nicht selten hilft ein strategisch-sinnvolles Umräumen, und nicht immer ist ein Neukauf notwendig!
Im Anschluss standen wir in einer sehr viel übersichtlicheren, aufgeräumteren Küche samt gereinigter Wohnung und hatten das Gefühl: Ja, nun war alles bereit und Weihnachten konnte kommen. Wie wohltuend, sich von vorgegebenen Konventionen zu lösen und die Anspannung, die sich wohl bei den Meisten im Dezember aufbaut, im Hausputz abzubauen, anstatt nervös herumzusitzen und zu versuchen, sich weihnachtlich zu fühlen und möglichst weihnachtliche Dinge zu tun, d.h. … ähm... aufs Christkind zu warten, oder was? ;)


Kommt gut durch die Rauhnächte, wenn ihr sie feiert und fühlt euch lieb gedrückt,

Sonntag, 23. Dezember 2012

101 Dinge: ein Journal gestalten, um meine Erfahrungen festzuhalten


Eigentlich wollte ich ja - gemäß der ersten Aufgabe meiner 101-Dinge-Liste - ein Bild gestalten, um so meine Liste zu visualisieren. Hier steht nämlich schon sehr lange eine riesige Leinwand herum, die darauf wartet, bemalt zu werden. Nun: Sie muss weiter warten, denn ehrlich gesagt habe ich keine Lust, eine To-Do-Liste in der Größe eines erwachsenen Menschen hier aufzustellen. Und sei sie noch so schön - ne! 

Irgendwie passt es ja zu mir, dass ich bereits meine erste Aufgabe boykottiere. Aber kennt ihr das auch? Ihr seid im kreativen Schaffensprozess und merkt: "So geht das nicht!" Oder "Das fühlt sich nicht stimmig an!" Wofür hätte ich meine Joker, wenn nicht für solche Situationen?


Ich habe stattdessen eine Idee umgesetzt, die ich auf irgendeinem deutschsprachigen Blog gefunden habe, der auf Leonies 101-Dinge-Buch verweist. 
Bei so einem Journal geht es nämlich nicht einfach darum, die Dinge abzuhaken und das Ergebnis zu präsentieren. Journal verweist auf journey, also - zu Deutsch - auf eine Reise. Entsprechend können hier die Erfahrungen dokumentiert werden auf dem Weg hin zum End-Ergebnis. Ich finde es schön, auch etwas zum Anfassen zu haben und nicht nur meine Blogbeiträge, zumal ja nicht alles für die Öffentlichkeit bestimmt ist! ;)
Ein einfaches Handbuch bot sich nicht so an, da ich ja auch Dinge einkleben wollte, wie etwa die 101-Beiträge, die ich hier auf "Einfach - Vegan - Leben" veröffentliche. Im Zuge meiner Papier-Entsorgungs-Aktion (Aufgabe 14) fielen jedoch noch aus Studienzeiten stammende Prospekthüllen und (immerhin aus 100% Altpapier produzierte) DIN-A-4-Ordner an. Beides perfekt für das geplante Journal! 

Vorderseite

Erst wollte ich wieder etwas Collagen-Artiges machen (eine meiner liebsten Techniken zum Visualisieren und Fokussieren), aber das ließ sich zum Einen nicht gut mit so einem sperrigen Ordner umsetzen und zudem war es mir zu langweilig.
Da fielen mir meine Pastellkreiden ein, die seit einiger Zeit verwaist auf dem Gerümpel-Dachboden ihrem nächsten Einsatz entgegenfieberten. Ich hatte Erbarmen, und - planlos - wie ich bin - wurde direkt losgelegt (Die Sofadecke wanderte im Anschluss direkt in die Wäsche...).
Ich habe zwei sehr gegensätzliche Farbtöne kombiniert, die mir entsprechen: Ich liebe rot-gelbe Töne, die für mich Lebenslust, Begeisterung, aber auch einfach Wärme bis hin zur Hitze repräsentieren.

Rückseite

Andererseits gefallen mir aber auch Türkismischungen, die kühler sind und für mich für Keativität, Forscher-Geist und alte, in gewisser Hinsicht fortschrittlichere Kulturen stehen. Kulturen, die mit allem, was ist, in Verbindung standenen und entsprechend respekt- und liebevoll  mit ihrer Umwelt umgingen...
Wieder hatte ich Schatzi zur Hilfe, der mir bei den Detailarbeiten - also beim Umschlag - zur Seite stand, und ich freue mich total über das Ergebnis, das mich und meine gegensätzliche Natur in meinen Augen gut wiederspiegelt

Gebraucht hat es nicht viel:
- einen dicken DIN-A-4-Ordner
- alte Prospekthüllen (oder auch nicht!*g)
- Pastellfarben
- veganes Haarspray zum Fixieren
- Edding zum Beschriften
- Bücherfolie, damit die Farben auch wirklich nicht abgehen...
- Cuttermesser
- Schere
- "Zewa"

Und so wird´s gemacht:
1. Auf beiden Seiten habe ich mit Pastellkreiden das Motiv meiner Wahl aufgezeichnet, mit den Fingern die Übergänge verwischt und fixiert. 
2. Auf den Ordnerrücken habe ich eine gelbe Pappe mit den Eckdaten zum 101-Dinge-Projekt angebracht - Gelb deswegen, weil diese Farbe hinten wie vorne vertreten und somit das verbindende Element ist. 
3. Nach dem Trocknen wurde jeweils die Vorder- und Rückseite umsichtig (!*g) mit Bücherfolie beklebt und die Falten mit Zewa möglichst ausgebügelt. Den Ordnerrücken haben wir ausgelassen. Die Löcher auf der Vorderseite, wo die Ordnerbügel "durchgucken", schnitt Schatzi mit einem Cuttermesser aus.

Tada: Fertig ist mein 101-Dinge-Journal, in dem ich nun jederzeit meine Erlebnisse mit dem Projekt dokumentieren kann. :) Hach, es ist einfach nur schön, was Selbst-Gemachtes in den Händen zu halten, gerade weil´s nicht perfekt ist! :)

Euch wünsche ich nun ein Weihnachtsfest, wie es euch gut tut, v.a. aber mit viel innerer Zufriedenheit und Freude! :)

Von Herzen alles Liebe von
Momo

Samstag, 22. Dezember 2012

101 Dinge - Meine Rituale finden: Wintersonnenwende

Ralph Conway

Eigentlich hatte ich gar nicht vor, das Julfest - oder auch die Wintersonnenwende - zu begehen, jenes Fest, mit dem am 21.12.2012 die längste Nacht des Jahres und gleichzeitig die Wiedergeburt des Licht gefeiert wird. Bereits seit Samhain liegt das Thema "Abschied und Neubeginn" für mich sicht- und spürbarbar in der Luft, wenngleich es eigentlich ein Lebensthema ist, das uns im Großen und Kleinen ja jeden Tag begegnet...
Ja, ich hatte das Fest im Auge, habe Blogs verfolgt und fühle mich ja auch durchaus den alten Traditionen verbunden. Aber wieder mal war da ein altbekanntes Gefühl von Abgeschnitten-Sein. Ich registrierte, wie sich Frauen zum Julfest verabredeten, und mir war ein wenig zumute wie im Sportunterricht, wenn man bis zuletzt darauf wartet, ausgewählt zu werden, nur dass es nicht passiert... Es war (ein wenig) dunkel in mir, wie nicht selten, wenn sich "hohe Feste" ankündigen. Jul kam und verging - von Feierlaune keine Spur!
Mein Tag flog vorbei in äußerer Geschäftigkeit und innerer Melancholie. Nachmittags ein wenig Zeit für Innenschau.
Bei der Wilden Wölfin las ich von dem gemeinsam zelebrierten Julfest, und Sehnsucht kam auf - reichlich spät am 22.12.! Abends befand ich mich schon in meinen Vorbereitungen fürs Abendessen, als auf einmal der Impuls kam: Warum denn nicht heute Jul zelebrieren? Wen interessiert´s, dass es eigentlich gestern war?! Mich nicht! Schatzi befragt, willigte er sofort ein. 

Ralph Conway
Gemeinsam stellten wir alles bereit, was wir für unser improvisiertes Jul-Ritual brauchten, löschten überall die Lichter und setzten uns schweigend an den Tisch. Im Stillen ließen wir das zur Neige gehende Jahr vor unserem geistigen Auge vorüberziehen und überlegten, was wir an Altem loslassen wollten und was wir uns für das kommende Jahr wünschten. Durch ein leises "Ja!" signalisierten wir einander, dass wir fertig mit unserer Meditation waren. Wir entzündeten eine große, weiße Kerze und dann nochmals jeder für sich eine kleinere, persönliche "Julkerze". Nun schrieben wir auf, was uns zu den Fragen während der Schweigeminuten eingefallen war. Im Anschluss verbrannten wir unsere Zettel nacheinander vor dem Kamin an der weißen Kerze und übergaben unsere Anliegen somit dem Feuer. Meine Stimmung hob sich spürbar.
Anschließend wurden alle Lichter wieder eingeschaltet und die Vorbereitungen fürs Abendessen gingen weiter. Es gab indisch inspirierte Bratlinge aus Mandelmehl - Überreste der Mandelmilch-Produktion, -  Paprika und Samen mit einer fruchtigen Bananen-Mandelsahne-Sauce und einem einfachen Feldsalat. Das perfekte Festmahl! :)



Ich bin in Frieden mit Jul und wundere mich kein bißchen, warum ich so mit dem Fest gehadert habe, wenn ich mir die Symbolik anschaue und mich dazu...;) Mein Dank gilt der Wilden Wölfin, der Zombiekatze und der Wurzelschneiderin: Eure drei Posts anlässlich des Wintersonnenfestes haben mich dann doch zum Feiern bewegt... :D


Alles Liebe euch und entspannte Festtage, wie auch immer ihr sie verbringt...

Momo


Zum Weiterlesen:
Samhain
101 Dinge in 1001 Tagen

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Pinke Pasta

Rote Beete kannte ich bislang nur als Färbemittel für Pasta oder in Salatform. Das hier ist dagegen ein schnelles Werktagsgericht, das schon beim Hinschauen Appetit macht! :)

Ralph Conway

Zutaten:
2 Rote Rüben
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
ca. 100-200ml Gemüsebrühe 
1 Päckchen Pflanzensahne
je 1 guten Teel. Basilikum, Thymian und Oregano
4-5 Eßl. Hefeflocken
Pfeffer
Salz
Tabasco (nach Geschmack)
Öl zum Anbraten

Zubereitung:
1. Rote Beete putzen, schälen und klein würfeln.
2. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und in Öl anbraten, gefolgt von der Roten Beete. Diese samt der Kräuter anschwitzen. Dann die Brühe angießen und bissfest garen (aber nicht zu lange!). 
3. Nun die Pflanzensahne und die Hefeflocken hinzufügen, alles pikant abschmecken und 2-3 Minuten ziehen lassen.

Fertisch! 

Liebe Grüße von 
Momo in Weihnachtsferienstimmung (jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Und sie lebte - natürlich ethisch korrekt - glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende... Oder doch nicht?

Vor einigen Monaten habe ich mir hier die Frage beantwortet, wie es mir mit der veganen Lebensweise geht. Dabei war ich recht einseitig - verständlich, denn ich war verliebt – nur eben in keine Person, sondern in eine sich entwickelnde Lebensweise. Alles schön und gut! :)

Gestern morgen stieß ich bei Saskia von Walking between the lines auf einen Artikel, in dem sie recht deutlich die Schattenseiten ihres veganen Lebens aufzeigt und zwar nicht, indem sie den Finger anklagend auf Andere richtet. Sie berichtet statt dessen von sich, von der Überforderung mit dem eigenen Perferktionismus und wie sie auf ihrem Weg strauchelt, in Frage stellt, ob die vegane Lebensweise ihr "passt", auch wenn sie grundsätzlich hinter der Sache steht. Ein sehr ehrlicher, authentischer Artikel – ohne vorgefertigte Lösungen, sondern mit vielen Fragezeichen und einem offenen Ende!
Ein bisschen kitschig wäre es ja auch: das Happy End, wo Tiere, Veganer und überhaupt alle Wesen in Frieden und Eintracht miteinander leben. Naja, ich bin idealistisch, so dass ich weiter hoffe und an Utopia auf Erden mitarbeite! ;) Aber Saskias Artikel hat mich wirklich ins Nachdenken gebracht!  
Grundsätzlich: An etwaigen Schwierigkeiten ist in meinen Augen nicht die Lebensform an sich "Schuld". Es gibt in meinen Augen keinen alleinigen Verantwortlichen. Es ist mehr eine Mischung aus charakterlicher Disposition und der Tatsache, dass wir in einer unveganen Welt leben! Insofern versuche ich - wie wohl jeder - Tag für Tag das Unmögliche, "um das Mögliche zu erreichen!" (Herrmann Hesse)

"Die Anderen" und "die Welt" mal ganz außen vorgelassen: Wie sieht es denn bei mir aus? Wie geht es mir mit Themen wie "Perfektionismus", „Umgang mit Druck und Erwartungen“, "Überengagement"? Sind das nicht auch alles meine Themen?
Ja, ich gehe meinen eigenen Weg, stelle vorgefertigte Pfade und „Wahrheiten“ erst mal per sé in Frage und erarbeite sie mir selbst. Aber ist das nicht auch eine Reaktion? Wie selbstbestimmt bin ich da wirklich? Ist es nicht so, dass ich mich grundsätzlich mit allem, was man mir entgegen trägt, zu  gegebener Zeit auseinander setze – und das mit 150% Einsatz? Und kostet es nicht so Einiges an Energie, jeden Weg selbst zu beschreiten, mir zu allem selber eine Meinung zu bilden?
Die vegane Lebensweise zog und zieht für mich so unendlich viele Themen nach sich. Selbst wenn dieses Feld abgegrast ist (und es ist groß!), warten da noch so viele unbekannte Territorien und fremde Kontinente auf mich, die ebenfalls erobert werden wollen und nach einer Stellungnahme verlangen . Nach veganer Ernährung folgt(e) die Kosmetik, die Kleidung, regionale, saisonale, fair trade gehandelte Produkte, Palmöl, Soja, Bio, und, und, und!
Immer bin ich in Bewegung, lese, recherchiere, setze mich auseinander und die Dinge neu zusammen, revidiere, stelle gegenüber, versuche eine ganzheitlich harmonische Wahl zu treffen, was in vielen Fällen nicht zu 100% möglich ist. Manches bleibt, manches schafft es nicht, im Alltag zu bestehen, ist nicht meins. Ich lerne jeden Tag neu hinzu – bereits lebenslang, was wohl auch nie aufhören wird. 
Auch wenn ich „meine“ Produkte kenne, mir vermeintliche Gewissheiten und Sicherheiten erschlossen habe, möchte ich immer wieder neu hingucken, auch hinsichtlich der Frage, was es wert ist beizubehalten und wo ich Abstriche mache. So bin ich stets unterwegs, setze Kommas anstatt von Punkten, mache ein neues Fass auf, statt es einfach mal gut sein zu lassen - mal sprudelnd vor Begeisterung und Wissenshunger, dann angeekelt, empört, resigniert oder auch mal erschöpft, um letztlich immer wieder neu Hoffnung zu schöpfen, neu anzufangen, mich neu zu engagieren! Ich glaube, dass ich ganz schön anstrengend sein kann mit meinen ewigen Fragen, meiner beständigen Suche - nicht nur für meine Mitmenschen! ;)
Bei all´ dem Engagement habe ich auch sehr egoistische Motive für meine Lebensweise: Ja, ich bin aus ethischer Überzeugung heraus vegan geworden, aber ich "habe" auch etwas davon: Ich fühle mich dem Kind, das ich einst war, wieder näher! Ich tüftele und forsche damals wie heute gerne, bin neugierig und begeisterungsfähig, habe Ideale und Werte, für die es sich zu leben lohnt und von deren Sinnhaftigkeit ich überzeugt bin. Ich bin Eine unter Vielen, und die kritische Masse wächst.
Mein Blog ist auch so ein Ding – etwas für mich, aber auch ein Versuch eines minimalen Beitrags für die Welt! Ich habe mich vielem gegenüber, was „da oben“ und „da draußen“ schief läuft, früher oft so machtlos gefühlt. Da war die vegane Lebensweise ein regelrechter Ego-Boost, der mir zeigte: Ich kann sehr wohl etwas tun, habe die Wahl als Konsument, auch wenn ich nicht die Welt retten kann, selbst wenn ich es manchmal im stillen Kämmerlein oder auch auf feucht-fröhlichen Feiern ernsthaft erwäge...;)
Im Ernst: Ich glaube tatsächlich an die berühmte Veränderung unserer selbst und ihren Einfluss auf das Große Ganze. Jeder kann seinen Teil beitragen - du mit der Zeit, die du deinen Kindern widmest, ich mit meinem "veganischen" Essen, oder, oder... Jeder auf seine Art und mittels vieler kleiner und großer Entscheidungen.
Ich kann nicht sagen, dass das Leben beschaulicher geworden ist oder einfacher. Wo also ist dieser Aspekt von „Einfach vegan leben“? Gibt es ihn für mich überhaupt? Für mich, von der meine Kollegin sagt: „Wenn alle sich einig sind, kommst du daher und hinterfragst alles!“ ;) Geht „einfach“ für mich mich, die ich immer alles ganz genau wissen will und sich am besten spürt, wenn sie für etwas brennt und sich einer Sache mit Haut und Haar verschreibt? Kühl betrachtet, ist da der Veganismus austauschbar und steht sinnbildlich für einen wesentlichen Teil meines Charakters. Ich will mir das Leben nehmen – in Anführungsstrichen natürlich - , will etwas bewegen, verändern, die Dinge verstehen, das Leben auskosten und ausloten, etwas für die Welt tun. Ja, in mir steckt immer noch so ein kleiner Möchtegern-Weltverbesserer (in Abgrenzung zum Missionar - hoffe ich zumindest!). Das kostet Kraft und sorgt auch immer wieder für Ernüchterung ob der Grenzen meiner und unser aller Macht. Wer brennt, läuft auch Gefahr auszubrennen. Da wünsche ich mir manchmal etwas mehr innere Ruhe, buddhamäßige Gelassenheit und die Weisheit zu unterscheiden, wo ich etwas bewirken kann und wo nicht! Noch so eine Idealvorstellung...

Ich merke, dass es Energie kostet, sich immer wieder mit dem ganzen „Klumbatsch“ zu beschäftigen. Früher war es simpler und klarer - da gab es die vielen Eventualitäten für mich nicht. Ich habe nicht bewusst weggeschaut. Ich hatte einfach andere Prioritäten, wenn es um "Weltverbesserung" ging. 

Ich stelle aber auch fest: Es kostet noch mehr Energie, mich nicht mit offenen, oft bohrenden Fragen auseinanderzusetzen, denn Unfertiges auszuhalten, Dinge nicht für mich klar zu haben, fällt mir schwer. Da drängt so viel in mir nach Klarheit und einem gangbaren, menschlichen Weg für mich in dieser uneindeutigen, pluralistischen Welt.
Und dann ist da diese Sehnsucht, die leise, aber beständig vom einfachen Leben erzählt! Ein neuer Auftrag für die Macherin, die darüber manchmal das Offensichtliche übersieht, tut anstatt (mich) sein zu lassen. 
Manchmal würde ein Teil von mir am liebsten aussteigen. Kennt ihr vielleicht!? Dieser Teil träumt von alten Zeiten, verklärt sie, wo die Realtät sicher oft ganz und gar nicht romantisch ist und war! Diese Seite möchte manchmal gar nicht so viel wissen und wollen! Einfach nur sein. Einfach nur leben – vegan? - Ja klar! In Harmonie mit allem, was ist? - Natürlich! Aber dann bitte auch mit allem, was zu mir gehört. Mit all den Anteilen und Stimmen, die sich oft so uneins sind, die zetern, mich und mein ganz und gar nicht immer ethisch korrektes Verhalten bewerten, widersprüchliche Erwartungen an mich stellen, nie still sind – selbst noch im Wunsch nach mehr Einfachheit. Alles also gar nicht so einfach! ;) Das ist die andere Seite. 

Und die Mischung macht´s, dass mein (veganes) Leben heute einerseits sehr heimelig, intensiv, bunt, kreativ, und authentisch ist. Es hat mehr Substanz, spiegelt meine Werte besser wider. Ich fühle mich (oft) mehr eins mit mir und der Welt. Und morgen wieder ist mein Leben eine Herausforderung, bei der ich immer wieder schauen muss, dass ich mich selbst nicht überrenne und mit meinen eigenen Ansprüchen überfordere! Mich Mensch sein lasse. Mir Zeit gebe, um zu integrieren und zu verarbeiten. Zeit, um EINFACH nur zu LEBEN. In der mein Kopf und auch mein Herz einfach mal Pause haben, um zu regenerieren und hinterherzukommen. Zeit für mich und die innere Zwiesparache, um mich nicht da draußen zu verlieren in der Welt der Informationen, Notwendigkeiten und Erwartungen. Damit ich und meine Seele nicht auf der Strecke bleiben... Der ganz normale Wahnsinn also! ;) (By the way: Wieso muss ich eigentlich immer alles relativieren, damit es nicht soooo schlimm klingt bzw. Smileys an strategisch günstigen Stellen im Text verteilen???)
 
Um es klar zu sagen: Es geht mir nicht um Beliebigkeit im Sinne von Bequemlichkeit, aber darum, bei aller Liebe für die Welt mich selbst einzuschließen und auch mir Gerechtigkeit, Fairness, Geduld und Mitgefühl widerfahren zu lassen. (Himmel - noch eine Bedingung!^^) "Einfach vegan leben" bleibt für mich ein ein Versuch ohne Radiergummi und ein Weg, der viel Achtsamkeit erfordert.
Ja, es geht mir immer noch besser mit "meiner" veganen Lebensweise! Aber einfach vegan leben? Bedingt! Ausrufezeichen ohne Relativierung und Smileys!


Wie geht es euch mit "eurer" jetzt mal bewusst nicht kategoriesierten Lebensweise? Das würde mich sehr interessieren!


Alles Liebe in dieser letzten, hoffentlich einigermaßen entspannten Vorweihnachtswoche,
Momo

Zum Weiterlesen:

Montag, 17. Dezember 2012

101 Dinge - Hausgemachte Mandelmilch

Ich habe meine "Milch" gefunden! :) Wie oft bin ich im Bioladen an Mandelmilch vorbeigegangen? Mal ehrlich: Der Preis war mir für eine "Alltagsmilch" dann doch etwas zu happig - auch wenn sie das sicherlich wert ist. Ihr versteht schon, wie ich´s meine! ;) Gedanklich habe ich das Selber-Machen auf die To-Do-Liste gesetzt. Und?...Wieder gingen Wochen - was rede ich?! -, Monate ins Land!
So kommt es, dass ich bis Sonntag noch nicht einmal wusste, wie Mandelmilch überhaupt schmeckt. Sojamilch bzw. (fast) gar keine Milch in Tee und Co ging ja auch!^^ 
Für meinen heiß und innig geliebten Chai-Latte ist selbst gemachte Mandelmilch jedenfalls perfekt! Wirklich sehr, sehr, sehr lecker! Und sie flockt - anders wie alle Sorten Sojamilch, die wir bislang ausprobiert haben (einschließlich der selbst gemachten) - NICHT im Kaffee aus! :)
Ein weiterer Pluspunkt: Die Herstellung dauert ohne Soyabella oder ein vergleichbares Gerät gerade mal 10-15 Minuten! Das nenn ich mal alltagstauglich! Da hab ich das Projekt so lange auf die lange Bank geschoben, dabei geht es so einfach und schnell.
Rezepte gibt es einige! Orientiert habe ich mich - mal wieder - an dem von Monya Pehlke, da ihre DIY-Anleitungen mich immer wieder überzeugt haben. Danke Monya! :)
Die Wassermenge in der Mandelmilch lässt sich beliebig variieren - je nachdem, wie nussig und vollmundig ihr die Milch haben wollt! 700ml passen übrigens perfekt in eine 0,75-Glasflasche, und mir schmeckte die Milch so sehr gut, aber versucht´s selbst und findet eure perfekte Mischung!
Mit der Mandelmilch ist nun auch Aufgabe 20 meiner 101-Dinge-Liste erfüllt! :)
Und so funktioniert´s:

Zutaten:
100g ganze, ungeschälte Mandeln*
500 - 800 ml Wasser (700ml habe ich genommen!)
1 Prise Salz
nach Geschmack etwas zum Süßen (ich habe 1 Teel. Agavendicksaft auf einen 3/4-Liter Mandelmilch genommen)
optional Geschmack gebende Komponenten wie Vanillepulver*, Kakao oder andere Gewürze

Zubereitung:
1. Die Mandeln* mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen (Durch die Einweichzeit wird die Mandelmilch sahniger, ein paar Stunden reichen aber grundsätzlich auch!).
2. Nach der Einweichzeit das Wasser weggießen (die Blumen freuen sich!) und die
Mandeln* gut abbrausen.
3. Die
Mandeln* mit einem Großteil des frischen Wassers und dem Salz in den Mixer geben und 2 Minuten pürieren. Versprühte Reste gegebenenfalls runterflitschen und alles mit dem restlichen Wasser nochmals eine Minute mixen. Am Anfang eher weniger Wasser nehmen. Ihr könnt die Milch immer noch strecken, wenn sie euch am Ende zu "intensiv" schmeckt (soll vorkommen!*g).
4. Derweil ein Sieb über einen großen Topf hängen und mit einem Geschirrtuch auslegen.
5. Die Flüssigkeit durch das Sieb gießen und die Milch gut durch das Geschirrtuch "auspressen", aber so, dass nicht das Mandelmehl hindurchflutscht. (Manche nehmen ein spezielles Nusstuch oder auch eine Nylon-Strumpfhose hierfür, damit die Milch auch wirklich richtig fein wird - mir hat es mit der Geschirrtuch-Variante gereicht!)
6. Nun könnt ihr die Mandelmilch nach Gusto abschmecken und alle Zutaten gut unterrühren, bis keine Spuren mehr sichtbar sind. 
7. Die Milch in Glasflaschen abfüllen.

Tipps:
1. Wenn die Milch erhitzt, noch heiß in Twistoff-Gläser gefüllt, direkt verschlossen und auf den Kopf gedreht wird, hält sie sich länger. Nicht vorher abkühlen lassen. Ich rate euch, dies auf jeden Fall zu machen, wenn ihr die Milch nicht innerhalb von 3 Tagen verbraucht. So ne umgekippte Mandelmilch ist nämlich nicht wirklich lecker!^^ Ungekocht hat sie dagegen Rohkostqualität, gesetzt dem Fall, ihr nehmt rohköstliche Mandeln. ;) Naja, manche nehmen es damit nicht soooo genau! :D
2. Die Rückstände im Geschirrtuch kann man auf einem Backpapier trocknen und in Vorratsgläsern aufbewahren. Das Mandelmehl macht sich aber auch prima in Bratlingen, Müsli, Brot oder süßem Gebäck! Für die Verarbeitung muss es nicht unbedingt trocknen, sondern kann direkt verwendet werden.
3. Wem die Milch zu herb ist, der kann sich auch die Arbeit machen und die Mandeln* nach der Einweichzeit schälen oder direkt geschälte gekaufen. Ich empfinde das persönlich nicht als notwendig, aber Geschmäcker sind ja bekanntermaßen verschieden!
4. Der Umwelt zuliebe größere Mandelpackungen oder - noch besser - lose kaufen, wenn das bei euch möglich ist! :) Danke! :)

Alles Liebe, 
Momo

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