Dienstag, 30. April 2013

DIY-Peeling aus Kaffeesatz und Kurkuma und Auswertung: "Was lest ihr gerne auf meinem Blog?"

Gestern war ich früh daheim und konnte mich der Auswertung der Antworten auf meine Gewinnspiel-Fragen widmen. Und das ist dabei herausgekommen:


Lieben Dank nochmals für die vielfältigen Rückmeldungen! Das Plakat hängt jetzt in meinem Zimmer, so dass ich immer mal wieder einen Blick drauf werfen kann. :)

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Da sich viele Teilnehmer gewünscht haben, dass ich wieder mehr DIY-Kosmetik-Beiträge bringe, hier nach langer Zeit etwas aus dieser Rubrik! :)  Et voilà!

DIY-Peeling aus Kaffeesatz und Kurkuma



Theoretisch brauchst du für dieses schnelle, kostengünstige Peeling nichts weiter als Kaffeesatz. Ich verwende es für meine unreine Haut 2-3x die Woche. Da ich weder Dermatologe noch sonstwie qualifiziert bin, was Hauterkrankungen angeht, empfehle ich dir im Zweifelsfall einen Termin bei einem Experten, z.B. einem Ayurveda-Arzt. Der wird dir vermutlich u.a. raten, den Kaffee für dieses Peeling wegzulassen*g, denn Kaffee erhöht Pitta, und bei Akne liegt eine Pittastörung recht nahe.  


Spaß beiseite: Der Ayurveda empfiehlt bei Hauterkrankungen die äußere Anwendung von Ghee (mit z.B. Kurkuma), denn Ghee verstärkt die natürlichen Eigenschaften von Heilpflanzen. Insofern dachte ich mir, dass ein Versuch nicht schaden kann. Tat er auch nicht. 
Bevor du also das nächste Mal deinen Kaffeesatz entsorgst, rühr dir daraus mit ein wenig Ghee doch dieses Peeling zusammen. Ok, die Idee entstammt so nicht dem Ayurveda, aber probieren darfst du´s gerne auf eigene Verantwortung, denn wie du weißt: Ich bin kein Arzt, Kosmetiker o.ä. ;)
Am besten machst du das Peeling vor dem Wochenputz und - wenn du Kurkuma verwendest - nackig/ in der Badewanne. Ist halt schon ne Sauererei, aber macht die Haut wunderbar rosig, glatt und weich! :) Der Kurkuma färbt sehr stark - sowohl Haut als auch Stoffe. Also definitiv Kleidung in Sicherheit bringen und das Gesicht im Anschluss sehr, sehr gut reinigen.

Zutaten für 1-2x Wohlfühl-Effekt:
jeweils 1-2 Eßl. Ghee
Kaffeesatz
optional 1/4 Teel. Kurkuma als Gimmick (entzündungshemmende Wirkung lässt grüßen!)

Zubereitung:
  • Alles zusammenpanschen.
  • Handtuch umhängen, Stirnband als Schutz für die Haare nutzen und dann das vorab gereinigte Gesicht über´m Waschbecken sanft mit dem Peeling abrubbeln.
  • Um die durchblutungfördernde Wirkung zu steigern, kannst du das Peeling auch noch länger als Maske drauflassen.
  • Gründlich abwaschen
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Schmankerl des Tages:
Dieses Schmankerl wurde mir zwar nicht empfohlen, aber ich konnte es euch einfach nicht vorenthalten - zu toll fand ich es. :) 
Eine Aufgabe meiner 101-Dinge-Liste sieht es vor, Dankbarkeitsbriefe zu schreiben. Eine wunderbare Sache, die ich auch schon in der Vergangenheit des Öfteren umgesetzt habe. Die Idee, die ich bei Silja auf Glücksplanet fand, geht aber noch um einiges weiter, und allein die Vorstellung, dies umzusetzen, macht mich schon glücklich. Mehr wird nicht verraten. Lest selbst bei ihr nach!

Liebste Grüße,
Frau Momo

Sonntag, 28. April 2013

And the winners are....

Kommt ja gleich!^^ Erst mal muss ich euch einfach nur danken! Ich habe so viele liebevolle, inspirierende Antworten und Rückmeldungen auf mein Gewinnspiel hin bekommen, dass ich ganz selig war und bin. Dieses Feedback und auch eure tollen Tipps sind mir unsagbar teuer und helfen mir, eine Orientierung zu haben. Sonst schreibe ich als Blogger - mal abgesehen von Kommentaren - ja doch wie im luftleeren Raum...
Eine Rückmeldung habe ich gestern bekommen, die zwar nicht im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel steht, die mich aber wirklich zu Tränen gerührt hat, und deswegen muss ich sie grad mit euch teilen! C. und D. schrieben mir via meiner Facebook-Seite:

"So, nun ist es soweit, wir versuchen von der vegetarischen auf die vegane Seite zu wechseln. Hoffentlich gelingt es uns neben dem guten Gewissen auch mit guter Laune :D
Danke für die Motivationen :D"
 Made my day!!!
Was ich sagen will: Ihr Leser gebt mir unendlich viel zurück. Ohne euch wäre dies ein Tagebuch. Auch ne nette Sache! :) Doch durch das Wissen, dass da draußen Menschen sind, die hier mitlesen, sowie durch die Kommentare und lieben Mails fühle ich mich inspiriert. Ihr haucht diesem Blog Leben ein, und dafür knutsch ich euch! <3
Ich werde euch die Inhalte der Antwortflut nicht vorenthalten, brauche aber noch etwas Zeit, um all´ das sinnvoll aufzubereiten. 
Eine Form habe ich mir bereits überlegt: Ihr habt vielleicht schon die "Schmankerl des Tages" entdeckt!? Nein? Dahinter verbergen sich ausgewählte Empfehlungen für Bücher, Blogs und Webseiten seitens der Teilnehmer des Gewinnspiels. Bitte habt Verständnis, dass ich nicht alles veröffentlichen werde, sondern halt v.a. solche Inhalte, mit denen ich mich selber identifiziere und die mich ansprechen! :) 
In einem oder vielleicht auch in zwei der nächsten Beiträge werde ich euch zeigen, was die Teilnehmer sich so wünschen bzw. was sie hier gerne lesen! :)

Ok, genug der Vorrede. Ich weiß doch, dass ihr neugierig seit. Gerade eben in aller Herrgottsfrühe habe ich mich mit meinem Grünen Smoothie gemütlich hingesetzt und 5x in den virtuellen Lostopf gegriffen, d.h. Random.org befleissigt - mit folgendem Ergebnis:

And the winners are:
 Nr. 21
Gzi-notiert von gzi-notiert.de
ist die Glückliche, die
 ein Exemplar von "Going Raw" vom Hans-Nietsch-Verlag bekommt!

++++

Lizzy erhält als Nr. 25
 
 das Dr. Georg Kokosöl von
Keimling Naturkost
 
++++

 Die Teilnehmer mit den Nummern 4 (Mausflaus von Voll vegan),
5 (Monika S.) 
und 33 (Ligosch)
dürfen sich über je ein Exemplar des Buches "Fast nackt" vom Piper-Verlag freuen!


Meinen herzlichsten Glückwunsch! :) Ihr erhaltet im Laufe des Vormittags eine Mail von mir, und sobald ich eure Adresse habe, werden fleissig Päckchen geschnürt! :)
Und ihr Anderen: Nicht traurig sein! Ihr dürft euch nicht nur mitfreuen, sondern den Juli schon mal vormerken. Da wird dieser Blog nämlich ein Jahr alt, was ich ebenfalls mit euch feiern werde! :) Und da das noch etwas hin ist, gibt es ein "richtig großes" Blogevent im Juni, das mir schon jetzt unsagbar viel Freude bereitet. :)


Zum Ende noch das Schmankerl des Tages:
Jay und ich könen beide das Buch "Der Mann ohne Geld" von Mark Boyle uneingeschränkt empfehlen: Es handelt von dem faszinierenden Selbstversuch, ein Jahr ohne Geld zu leben.
Euch noch einen wunderschönen Sonntag und liebste Grüße,
Frau Momo


Zum Weiterlesen:
Noch mehr "Schmankerl des Tages"?

Samstag, 27. April 2013

Rohkost-Review und Marinas göttliche Kardamom-Kugeln (Rezept)

Hallo ihr Lieben!

Fast drei Monate ist es nun her, dass ich das "Experiment Rohkost" gestartet habe. Zeit für einen Rückblick und eine Ausschau! Dass es tatsächlich ein längerfristiges Experiment werden würde, hätte ich mir nicht vorstellen können. Ich dachte, ich würde einfach mal ein wenig ausprobieren und vielleicht auch mehr Rohkost in unseren täglichen Speiseplan integrieren, und das wär´s! Pustekuchen! :D 

Ich habe in den letzten Tagen immer wieder von meinem Yogaweg geschrieben. Yoga und Ernährung gehen für mich Hand in Hand. Ich entschied mich einst in Folge der Arbeit mit dem Mantra "Ich bin eins mit allem, was ist!" für die vegane Ernährung. Seit Februar besuche ich einen neuen Yogakurs. Parallel praktiziere ich vertiefter denn je Yoga und ernähre mich eben rohköstlich. Was ist nun Ei, was Henne? Ist es wichtig? Ne. :D

Und? Hat sich was verändert?
Insgesamt habe ich das Gefühl, dass ich mehr und mehr in die rohköstliche Lebensweise hineinwachse. Das merke ich v.a. daran, dass  ich nicht mehr ständig darüber lese, mich auch wieder anderen Themen vermehrt zuwende. Die Freude ist immer noch ungemindert, aber das Ganze wird zunehmend selbstverständlicher. Gleichzeitig ist es immer noch vieles neu und fordert mich heraus, meinen eigenen Weg damit zu finden.
Fest steht, dass wir sehr viel mehr Rohkost zu uns nehmen, und es uns sehr gut schmeckt. Wir stehen im Schnitt weniger lang in der Küche, essen abwechslungsreich und mittlerweile auch immer weniger stark Verarbeitetes. Das hat sich so ergeben, war kein Ziel. 
Es fällt uns auf, dass wir weniger stark und auch nicht mehr querbeet würzen, weniger Knoblauch und Zwiebel verwenden. Die Zutatenliste wird kürzer. Die Lebensmittel schmecken roh einfach so schon sehr intensiv, aber ich habe auch das Gefühl, dass sich mein Geschmacksinn verändert und sensibilisiert.

 Mittlerweile kaufe ich unser Gemüse auf dem Markt. Ich liebe das Marktfeeling einfach und die kleinen Naschereien meines Gemüsemanns natürlich auch! :) Derzeit bin ich ziemlich im Frühlingstaumel, was sich auch finanziell niederschlägt. Wir geben schon ein wenig mehr Geld für Lebensmittel aus, aber mal ehrlich: Ich rauche nicht, ich trinke nicht. Ich habe keine teuren Hobbies. Ich bin es mir wert! :D Das Gemüse schmeckt einfach gigantisch gut, und die Möglichkeit frei unter so vielen leckeren Sorten zu wählen, führte dazu, dass wir der Gemüsetüte gegenüber untreu wurden. ;) 
Meine Kreativität ist wieder mehr erwacht und ich kreiere mittlerweile eigene Gerichte, was mir einfach auch mehr Spaß macht, als mich immer nur nach Rezepten zu richten! :)

Wie geht es mir körperlich? 
Dass ich ständig überschüssige Energie habe, kann ich nicht unbedingt auf die Rohkost zurückführen. Es ist eher mein Temperament, und manchmal wäre mir weniger davon ganz lieb!*g 
Einige Tage hatten wir beide stark mit Kältegefühlen zu tun. Dies hat sich mittlerweile dank Ingwerwasser reguliert. Manchmal tritt es noch auf, weswegen wir Ingwer immer im Haus haben. Ich werde zu dem Thema "Kältegefühle" nochmals an anderer Stelle seperat etwas posten, weil ich soviele tolle Tipps bekommen habe und wohl viele Rohkost-Einsteiger damit zu tun haben. Und für jeden wirkt ja vielleicht etwas Anderes gut! :)
Meine Fingernägel zeigen: Keine Mangelerscheinungen. Ich hatte damit wenig zu tun, aber ein paar weiße Stellen waren schon da.
Meine Haut durchläuft weiter ihren Prozess. Ich habe nach zwei Monaten erst um 14 Tage verspätet meine Tage bekommen. Da war ich erst mal durcheinander, denn normalerweise kann ich die Uhr danach stellen.;) Ich habe mich aber selbst beruhigt und abgewartet, anstatt in wilden Aktionismus zu verfallen, wie ich es zuweilen von mir kenne. :D Ich denke schon, dass hier ein Zusammenhang zur Rohkost besteht, denn so was gab es bei mir noch nie, egal wie viel Stress ich. Entsprechend war meine Haut Spiegelbild meiner Hormonschwankungen!^^ Aber ich merke, dass ich gelassener damit umgehe, zumal wirklich positive Veränderungen im Gange sind. :) Ich trage immer noch kein Make-Up, nur an manchen Stellen Abdeckstift und behalte den kosmetischen Kurs "as simple as possible" bei.

Wie fühle ich mich?

Erst mal: Ein Danke an Lea von Vegan in Berlin für den Austausch! :) Du hast mir mit deiner Sichtweise die Möglichkeit gegeben, nochmals hinzuschauen und genauer zu reflektieren!
Mit der Ernährung selbst fühle ich mich grundsätzlich sehr wohl, auch wenn nicht jeder Tag gleich verläuft. An manchen Tagen bin ich ständig am Futtern, aber die Herausforderung ist, dies so anzunehmen und gleichzeitig zu schauen, was mich (wirklich und auch auf psychischer Ebene) satt macht. Zum Teil habe ich das Gefühl m, dass es drum geht, meinem Körper und den angemeldetetn Bedürfnissen mehr zu trauen. Womit wir im Thema drin wären: Ich möchte mir keinen Stress mit Essen machen. Deswegen habe ich bis heute keine einschlägigen Theoriebücher zum Thema "Rohkost" gelesen. Ich will gar nicht wissen, welche Kombinationen "gar nicht gehen" und welche Rohkost angeblich die Richtige ist! Auch will ich Essen nicht in "gut" oder "böse" kategorisieren. Bei solchen Gedanken schellen bei mir die Alarmglocken, wenn ich mich auch nicht immer frei davon machen kann. Darin liegt für mich die Herausforderung: Wahrnehmen, annehmen, let go! Klingt einfach, ist es aber natürlich nicht immer! ;)
Feste Ernährungsformen können Sicherheit schaffen: Da  ist schon mal jemand diesen Weg gegangen, der sich (vermeintlich) damit auskennt. Da ist es ein wenig wie mit der Relogion: Es gibt schon eine vorgefertigte "Wahrheit", um die ich mir keine Gedanken machen muss!:D Und das ist ok. Ich kann´s verstehen, aber weil ich ein Revoluzzer bin, muss ich es halt anders machen und bild mir dabei ganz gewiss nicht ein, dass ich es besser weiß.;)
Jede Theorie mag ihre Berechtigung haben und auch auf viele Menschen zutreffen. In den Raum stellen möchte ich, dass es auch möglich sein könnte, dass Menschen dieselben (Rohkost-)Erfahrungen machen, weil sie sozusagen "hypnotisiert" sind von dem, was Guru xy gesagt hat. Und nur weil viele, viele Menschen Einsichten gewonnen haben, muss es ja nicht für jeden funktionieren oder gar stimmen, oder? Schließlich gab da auch mal so eine Zeit um 1940 herum, da... Ich bin schon still!^^

Ausblick:
Fest steht: Ich möchte meinen Weg intuitiv gehen, keine Glaubenssätze in Bezug auf Richtig und Falsch übernehmen, da ich denke, dass jeder Mensch letztlich seins finden muss und es auch tut. Ich vermag mir Rat zu suchen, aber ich kann nur in der Praxis herausfinden, was mir gut tut. Ich DARF hinterfragen und hinterfühlen!!! Und vielleicht komme ich sogar zu denselben Schlüssen wie Guru Heinz Wilhelm und seine Anhänger.:) Dann geschieht es aber aus mir selbst heraus. Ich möchte meinen eigenen Prozess durchlaufen. Ich möchte nicht, dass ich vor lauter Stimmen im Außen meine eigene nicht mehr höre...
Ich hoffe, ihr missversteht mich nicht: Ich will mich über niemanden stellen, der einen anderen Weg geht und seine Vorbilder in der Rohkostszene hat. Ich halte mich nicht für "weiter". Ich bin im Gegenteil so was von grün hinter den Ohren! :D Oh yeah, baby! Und das ist ok. Ich bin ok. Du bist ok! Ich spreche nur für mich. Wer bin ich denn, dass ich nach drei Monaten irgendwem raten wollen würde? ;) 
Ich traue jedem zu, seinen eigenen Weg zu finden, mit allem Stolpern, was dazugehört. Ist halt die Frage, ob Mensch sich das selbst zutraut? Grad, wo man doch immer wieder hört, wieviel man falsch machen kann! Ich will übrigens nichts Anderes behaupten!^^ 

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Marinas Kardamom-Kugeln
Wenn ihr bis hierher gelesen habt, verdient ihr was Süßes. Bei diesem Rezept handelt sich um die sündhaft leckere Kügelchen von Marina, die es bei meinem 1. roh-veganen Potluck gab. Ich habe das Rezept nachempfunden und geringfügig gepimpt! :) Wem der Pfeffer zu abwegig erscheint, lässt ihn einfach weg. Mir war nur grad danach! :D So lecker mit Yogi-Chai!


Bild: Ralph Conway


Zutaten für 16-18 Kügelchen:
150g Datteln Deglet Noir
100g Paranüsse
Samen von 12-14 grünen Kardamomkapseln 
5-6 kräftige Umdrehungen mit der Pfeffermühle

Zubereitung:
1. Datteln 2 Stunden einweichen. (Wer das unterlässt, benötigt mehr Paranüsse.)
2. Paranüsse mit der Küchenmaschine mahlen. Ich habe sie in Ermangelung derselbigen grob gehackt und dann mit der elektrischen Kaffeemühle gemahlen. 
3. Datteln mit dem Messer klein schnibbeln bzw. direkt zu den gemahlenen Paranüssen geben.
4. Die Samen aus den Kardamomkapseln mit dem Mörser zerstoßen und mit dem Pfeffer zum Rest der Masse geben.
5. Alles zu einer homogenen Masse mixen/ pürieren. 
6. 16-18 Kugeln daraus formen. Wenn die Gier nicht zu groß ist, diese im Kühlschrank oder kurz im Gefrierfach noch etwas "nachhärten" lassen.;)

 +++++
   
Für alle, die es wissen wollen oder auch nicht: Heute um 0:00 Uhr läuft mein Gewinnspiel zum 1. veganen Geburtstag aus! :) Allen Teilnehmern drücke ich feste die Daumen!

Frau Momo wünsch euch allen ein wunderschönes Wochenende und verabschiedet sich mit einem neuen

Schmankerl des Tages:
Eine Leserin, die lieber anonym bleiben möchte, empfiehlt Raw on 10. Ihr gefallen die Rezepte,  obwohl sie sich sonst gar nicht so für Rohkost interessiert. Ich lasse mich ebenso immer wieder gern von Lisas Seite inspirieren. Wer sie noch nicht kennt: Hier findet ihr rohe Rezepte "on a budget", also Gerichte für einen ganzen Tag, die insgesamt 10 Dollar oder weniger kosten! Es geht also auch günstig(er)! ;)


Zum Weiterlesen:
Mehr Schmankerl des Tages
Noch mehr Rohkost?

Freitag, 26. April 2013

Produkttest: Soyabella (Sojamilchbereiter) von Keimling

*räusper Dieser Produkttest hat nun wirklich sehr lange auf sich warten lassen. :D Aber jetzt wird es Zeit, denn meine mit Keimling vereinbarte Testphase geht dem Ende zu, und so kommt es, dass ich so kurz nacheinander gleich zwei Testberichte veröffentliche.
Er hat mir im Fall des Sojamilchbereiter Soyabella ein ein wenig Bauchschmerzen bereitet... Wie ich hier ja bereits schrieb, möchte ich mich fair und ehrlich äußern, wenn ich Produkte teste. Auf die Soyabella hatte ich mich im Vorfeld sehr gefreut, da ich immer wieder mit dem Gedanken geflirtet hatte, mir eine zu bestellen, denn eine Zeit lang habe ich sehr regelmäßig Soja- und Nussmilch selbst hergestellt. 
Umso angetaner war ich, als Patrick von Keimling mir anbot, die Sojabella sechs Wochen lang auf Herz und Nieren zu testen.
Wollte ich auch! Ich brauchte aber drei Anläufe, bis ich das Gerät wirklich umfassend prüfen konnte. Zur Erklärung: Testgeräte sind gebrauchte Artikel. In meinem Fall war das Gerät nicht mehr 100% in Ordnung, so dass ich die Milchfunktion nur nutzen konnte, wenn ich den Aufsatzkopf stark mit der Hand aufdrückte, damit ein Kontakt zustande kam. Ich möchte aber dazu sagen, dass dies ganz sicher nicht auf alle Geräte zutrifft. Eine erstmalige Reparatur brachte keine Besserung. Zum zweiten Mal eingeschickt, kam nun ein anderes, neues Testgerät. Ich wollte das nicht einfach so auf sich beruhen lassen, sondern der Soyabella eine Chance geben. Immerhin hatte ich an anderer Stelle bereits versprochen, einen Testbericht zu verfassen, und ich hasse es einfach, wenn Geräte in fiesen Rezensionen verrissen werden, obwohl sie an sich völlig ok sind und der betreffende Kritiker einfach das Pech hatte, ein Exemplar zu bekommen, bei dem ein Produktions-/ Abnutzungsfehler vorlag... 
Lange Geschichte, kurzer Sinn: Dies ist also mit ein Grund, warum dieser Testbericht so lange auf sich warten ließ! :) 
Ein weiterer ist, dass ich mich ja, wie meine regelmäßigen Leser in den letzten Wochen mitbekommen haben, seit Anfang Februar in ziemlich hohem Umfang von rohen Lebensmitteln ernähre. Geplant war das ja nun nicht. Ich weise nur darauf hin, weil die Soyabella nun mal einige Funktionen aufweist, die ein Garen voraussetzen. Diese kann ich zwar objektiv beurteilen, allerdings nicht in allseits von mir gewohnter Manier in Begeisterungstaumel ausbrechen! ;) Aber das Gerät kann ja nichts dafür, dass ich meine Ernährungsweise umgestellt habe! :D
Nun zum Eigentlichen!



Bestandteile und Produktion: 
Neben dem eigentlichen Bereiter (Bildmitte) und dem Aufsatzkopf mit S-Messer finden sich im Paket zwei Siebe (rechts und links von der Sojabella) für die Produktion von Soja- und Reismilch, die unterschiedlich fein sind. Links neben dem Sieb ist ein Mahlbecher für Nüsse, Getreide etc ... - direkt daneben befindet sich ein Meßbecher, um die richtige Menge Nüsse/ Reis usw. abzumessen. Das große weiße Ding ist ein Abstellbecher: sehr praktisch zum Abstellen des heißen Siebes, das passgenau darin Platz findet, damit überschüssige Milch ablaufen kann. Gleichzeitig kann man das Sieb auch hineinstellen, wenn man Nüsse über Nacht einweichen will. Zu guter Letzt finden sich noch die Bedienungsanleitung, eine Reinigungsbürste und ein Reinigungsschwamm (vorne im Bild) im Paket. Das Gerät ist kompakt und nicht größer wie ein Wasserkocher, entsprechend einfach unterzubringen.
Es wurde in China hergestellt, leider nicht fair trade. Die Siebe bestehen aus Metall, der Behälter selbst aus Edelstahl, der Aufsatzkopf aus Kunststoff, ebenso wie die beiliegenden Becher (s. Bild).

Funktionen:
Die Sojabella kann u.a. jede Art von Getreide-, Nuss- oder Sojamilch produzieren. Wem der rohköstliche Aspekt wichtig ist, kann mittels der Mahlfunktion auch rohe Nussmilch herstellen. Ansonsten mahlt das Gerät Getreide, Kaffee oder (uneingeweichte!) Nüsse. Außerdem kann es Gemüsesuppen herstellen - sowohl Brühe, als auch stückige und crémige Suppen. :)

Handhabung:
Das Gerät ist recht einfach zu bedienen, wenngleich das Zusammensetzen von Aufsatzkopf und Sieb ein wenig tricky ist, bis man die richtige Stelle hat, wo beides ineinanander einrastet und mittels einer Drehung des Siebes (gemäß Pfeilrichtung) fixiert wird. DIe Kerben sind auf der Innenseite des Siebes zu erkennen. Die Bedien-Knöpfe auf dem Aufsatzkopf sind auf Englisch beschriftet. Signaltöne und entsprechende Lichter in Rot oder Grün zeigen an, ob das Gerät arbeitet (Stillstand der roten Leuchte), fertig ist (grünes Leuchten) oder auf Bedienung wartet (flackernde, rote Leuchte)

Kosten:
Die Soyabella kostet bei Keimling 149 Euro. Wenn wir von einem "Nicht-Rohi" ausgehen, der gerne und regelmäßig Pflanzenmilch trinkt und auch mal ein schnelles Süppchen haben mag, ist das Gerät wirklich toll! Es spart bares Geld und schont dabei die Umwelt. Nur ein Rechenbeispiel (andere könnt ihr, wenn ihr wollt, selber aufstellen!*g):
Ein Päckchen Bio-Sojabohnen kostet im Schnitt zwei Euro. Daraus erhaltet ihr je nach Bohnenmenge bis zu 7 Liter Sojamilch - im Vergleich zur gekauften für 1-2 Euro pro Liter wirklich super! :)



Sojamilch



Unsere Erfahrungen mit der Soyabella:
Ich erwähnte ja bereits, dass ich mit dem ersten Exemplar der Soyabella so meine Problemchen hatte. Mahlen ja, Milch oder Suppe? Fehlanzeige! Und natürlich habe ich mich erst mal wieder gefragt, was ICH falsch gemacht habe! ;) Die gründliche, fachmännische Untersuchung von Schatzi ergab: Gar nichts! :D Und jetzt? Die Bedienungsanleitung half uns nicht weiter, ebenso wenig das Internet. Jedenfalls musste zu guter Letzt der Kundenservice befleißigt  werden. Nach zwei Anläufen hatten wir dann ein neues Gerät, das die eingangs beschriebenen Probleme nicht machte.
Die Handhabung ist denkbar einfach: ein paar offensichtliche Knöpfe drücken und los geht´s! Die Geräuschlautstärke empfinde ich nicht als störend. Die Möglichkeit, den heissen Aufsatzkopf im Abstellbecher zu parken oder auch Getreide/ Nüsse darin einzuweichen, ist sehr benutzerfreundlich.
Die Bedienungsanleitung ist übersichtlich. Sie erklärt auf mehreren Seiten die einzelnen Funktionen, Bestandteile und beinhaltet zudem ein paar Rezepte. Ich hätte mir eine genauere Bezeichnung für die Reismilch gewünscht. Die wird hier als Reissuppe aufgeführt, was für mich ein Unterschied ist! Wie bereits beschrieben, hatten wir aufgrund des defekten Gerätes so unsere Vorbehalte und Schwierigkeiten. Ich stelle die Frage in den Raum: Kann man alle Eventualitäten in einer Bedienungsanleitung erwähnen? Wahrscheinlich nicht. Aber man darf es sich ja trotzdem wünschen! :P Wie die Erfahrung später zeigte, reicht die Anleitung für den Hausgebrauch bei einem intakten Gerät in der Regel aus! ;)
Die Reinigung ist weniger mit Aufwand verbunden, da nur ein Gerät gebraucht wird - im Vergleich zur Herstellung mit Topf, Mixer und Sieb. Allerdings ist es auch hier wichtig, das Sieb direkt zu reinigen, sonst muss man schon mal schrubben.
Ich stelle nun nacheinander die verschiedenen Funktionen und unsere Erfahrungen damit vor: Hinsichtlich der Milch-Funktion ist die Zeitersparnis wirklich klasse. Ob Nuss- oder Sojamilch: Beides ist (mal abgesehen von der Einweichzeit) super-schnell hergestellt und schmackhaft. Für die Soja-, Reis- und Nussmilch benötigt man gut 15 Minuten inkl. Gerätezusammenbau! :) Sehr alltagstauglich also! :) Im Vergleich dazu benötigte ich bei der Sojamilchherstellung mit Mixer, Sieb und Kochen eine knappe Stunde, für die Nussmilch vergleichbar lange. So oder so muss ich mit der Soyabella weniger Handgriffe ausführen, was sie durchaus attraktiv macht. Was mir zudem gefällt, ist die Möglichkeit, hinsichtlich Menge, Konsistenz und Basis (Nüsse, Getreide...) zu variieren.
Die Mahl-Funktion ist eine tolle Sache, wenn ihr rohköstliche Nussmilch herstellen wollt. Ansonsten lassen sich damit auch Nüsse pur mahlen, allerdings bitte keine eingeweichten. :D Mir stellt sich grundsätzlich die Frage, ob es sich lohnt, hierfür die Maschine anzuschmeissen. Ich nehme für Nüsse und dergleichen lieber meine elektrische Kaffeemühle. Aber die hat nicht jeder, ebenso wenig einen Hochleistungsmixer oder eine Küchenmaschine. Insofern mag die Funktion auch eine Berechtigung haben, wenn man keine Nussmilch produzieren will.

Suppen haben wir nur einmal damit hergestellt. Mal ehrlich: Klar kann man die Soyabella dafür nutzen, aber es reicht auch ein stinknormaler Kochtopf! :D Es ist eine nette Spielerei, und vielleicht gibt es Leute, die sich für diese Funktion mehr begeistern können als ich! ;) Auf jeden Fall kann ich sagen, dass die Funktion klappt, die Suppe schmeckt und dass die Möglichkeit, zwischen cremiger und stückiger Suppe, sowie Brühe zu wählen, Erfindungsreichtum beweist. :D Bei den beigefügten Rezepten würde ich zur Vorsicht raten, was die Gewürzmenge angeht. Uns persönlich war ein erprobtes Rezept zu scharf, und das will was heißen. Zu den Geräuschen: Ich habe mich bei der Suppen-Produktion etwas erschreckt, weil die Soyabella eben ohne Vorwarnung und mit dazwischen liegenden Pausen plötzlich los"röhrte".

Persönliches Fazit: 
Das Gerät vereint viele Funktionen in Einem und gerade für Menschen, die regelmäßig einen hohen Verbrauch unterschiedlicher Pflanzenmilchsorten in größeren Mengen haben, ist die Soyabella sicherlich eine unsagbare Erleichterung: weniger schleppen, günstiger Preis für Pflanzenmilch, wenig Aufwand im Vergleich zur Herstellung "per Hand". Wer eine große Familie hat oder einfach lieber/ gerne Dinge selber macht, findet hier einen denkbar guten Küchenfreund. Hätte ich das Gerät ein paar Wochen zuvor getestet, hätte es durchaus sein können, dass die Soyabella bei uns einzieht; zumal ich bis dato Sojamilch in rauen Mengen produziert hatte, auch für die Weiterverabeitung zu Frischkäse, Joghurt und Tofu. Die Anschaffung hätten wir allerdings allein wegen der Möglichkeit, Pflanzenmilch schnell und einfach herzustellen getätigt, weniger wegen der Suppenfunktion.:D 
Die Umstellung auf Rohkost brachte es aber nun einmal mit sich, dass wir 1. keine Sojamilch mehr verbrauchen, wir 2. Nussmilch genauso fix mit unserem normalen Mixer vor uns stehen haben und wir 3. derzeit fast gar keine Nussmilch mehr trinken. Insofern war recht schnell klar, dass die Anschaffung einer Soyabella hinfällig ist.
Das Gerät an sich: klasse und empfehlenswert, aber in meinen Augen unnötig für Rohköstler. :) Da tut es dann schon ein Mixer! ;)
An dieser Stelle adé, liebe Soyabella. Mögest du einen Besitzer bekommen, der dich zu würdigen weiß! :) Von meiner Seite nochmals ein ganz liebes Dankeschön an Patrick und Keimling für die Möglichkeit, die Soyabella kennenzulernen und zu testen! :)



Liebste Grüße und euch ein zauberhaftes Wochenende,
Frau Momo


Zum Weiterlesen/ Quellen:
Sojamilchbereiter Soyabella
Keimling

Montag, 22. April 2013

Dörrgerät Sedona: Teil 3 - ein Fazit

Wer meine beiden ersten Testberichte zum Sedona Dörrgerät von Keimling (Teil 1 und Teil 2) gelesen hat, weiß, dass ich mich im Sturm verliebt habe. Nun ist etwas Zeit vergangen, in der ich mit dem Sedona arbeiten und feststellen konnte, wie unser Zusammenleben im Alltag ist! :) Zudem ist meine Testzeit um, und die Frage stellt sich: Wird der Gast zum festen Mitbewohner?

Wir haben das Dörrgerät in den letzten Wochen tatsächlich immer wieder benutzt - im Schnitt ein bis zweimal die Woche. Das finde ich in Ordnung, wenn auch viele argumentieren, dass das ein Haufen Moos für so wenig Gebrauch ist. Das sehe ich aber anders, denn ich habe auch meinen Ofen früher nicht jeden Tag eingeschaltet, dennoch hat ihm niemand seine Berechtigung abgesprochen. Und ja: Ein Vitamix wäre häufiger im Einsatz. Aber ich will keinen. :D Mein Profi Cook ist toll, auch wenn er sicher nicht die Leistung bringt wie der Superstar (erwähnte ich schon, dass ich mich schon früher gegen die Verehrung von Superstars gewehrt habe?). Aber ich brauche diese Leistung auch nicht. Vielleicht würde es mir anders gehen, wenn ich den Vitamix mal testen würde. Vielleicht würde ich feststellen, dass ich ohne zwar noch kann, aber nicht mehr will. Sei´s drum! Ein Vitamix kommt uns erst mal nicht ins Haus! :)

Zurück zum Sedona! Was haben wir denn die vergangenen Wochen damit gemacht?


Cracker kommen immer mal wieder ins "Dörri". Wir wissen mittlerweile, dass wir ihnen etwas mehr Zeit geben müssen und sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden.





Protein-Snacks für unterwegs? Schatzi hatte sie schon mehrfach mit auf der Arbeit und wollte sie den Kollegen andrehen!^^ Naja, sie waren nicht so angetan - blieb mehr für uns übrig! ;)




Veggie-Hack, mit dem Trockengerät hergestellt, ist ebenfalls sehr lecker und lässt sich prima zu Chili o.ä. verarbeiten. Allerdings werden wir mal testen, wie Chiligerichte schmecken, wenn das Hack vorher nicht getrocknet wurde. Da habe ich mittlerweile ein paar Rezepte gefunden.





Falafel, Burger und Bratlinge im Dörrgerät? Ein Traum und schon einige Male auf unserem Tisch. Und die Dörrzeit von roundabout 4-5 Stunden liegt noch im Rahmen!




Wraps gibt es bei uns mittlerweile regelmäßig. Einfach nur saulecker. Die ersten Versuche sind häufiger gerissen. Wir mussten erst herausfinden, dass wir die auf den Excalibur berechnete Rezeptmenge auf mehrere Trockengitter verteilen müssen. Zudem ist es wichtig, dass die Wraps an allen Stellen gleich dick sind!

Chips wie diese cheezy Wirsingchips gehören zum festen Snack-Reportoire. Einfach irre-lecker und gesund! :) Einziger Nachteil: Es dauert! :D Da kann der Sedona nichts für. Sicher würde es mit dem Excalibur etwas schneller gehen, aber aufgrund der hier bereits beschriebenen Temperaturschwankungen wäre dieses Gerät keine Alternative für uns. Also: Geduld beweisen und gleich eine größere Menge produzieren.

Na? Wisst ihr, was das ist? Unser Sauerteig, der aufgrund der Tatsache, dass wir kein Brot mehr essen, ebenfalls ins Dörrgerät musste. :D Auf diese Weise braucht er nur mit Wasser "belebt" zu werden und kann dann wie gewohnt verarbeitet werden. :)

 
Wie der Bilderflut und meinen Worten zu entnehmen ist, können wir resümieren, dass alles, was wir mit dem Sedona bislang hergestellt haben, sehr schmackhaft war. Manches dauert halt einfach seine Zeit. 
Die Bestückung und Bedienung lief von Anfang an wie geschmiert. Das Gerät ist wirklich sehr bedienerfreundlich - klar, man sollte genau schauen, was man eingibt, sonst kann es schon mal sein, dass ihr euch vertut. Aber da lernt frau ja draus, nicht wahr? ;)
Meistens hatten wir das halbe Gerät befüllt, denn nicht immer war die Lust gegeben, verschiedene Dinge vorzubereiten, nur um zu trocknen. Das hätte wieder mehr Zeit in Anspruch genommen, wäre aber auch denkbar. Die Vorbereitungszeit ist in der Tat der größte Zeitfaktor. Im Verhältnis dazu betreiben wir unter der Woche denkbar wenig Aufwand um unser Essen. Insofern gleicht sich das wieder aus.
Ich freue mich jetzt schon darauf, im Herbst Kräuter und Pilze zu trocknen und finde diese Art der Haltbarmachung wirklich toll.
Faktor "Strom": Ja, das Ding verbaucht Strom, und entsprechend der Dörrzeit läuft er auch mal was länger - bei uns lag der Durchschnitt bislang bei ca. 7-10 Stunden pro Woche. Ich höre berechtigte Einwände, wie vertretbar das denn sei. Ich kann´s verstehen. Jedoch: Bei uns läuft kein Herd, kein Fernseher, kein Backofen. Zudem trocknen wir nicht um des Trocknens willen. Wir haben kein Obst reingeschmissen, um mal zu testen, wie das so ist. Ich habe - mal abgesehen von getrockneten Tomaten und Rosinen - mein Leben lang kein Trockenobst gegessen und muss jetzt auch nicht damit anfangen. Da schmeckt mir das frische Obst einfach besser. Aber für einen leckeren Wrap oder eben
Wirsingchips, um mal ein paar Beispiele zu nennen, tue ich es gern. Ob wir wirklich mehr Strom verbrauchen, werden wir wohl bei der Abrechnung sehen. 
Fest steht, dass ich im Sommer definitiv und dem Kater zum Trotz auch mal draußen trocknen möchte. Einfach um des feelings willen. Wahrscheinlich werde ich schnell wieder davon abgehen, da ich die Gitter eben doch aufgrund der vielen frei laufenden Katzen bei uns im Dorf im Auge haben muss. ;)
Wie sieht es mit der Reinigung aus? Wie einen Backofen muss man auch ein Dörrgerät reinigen, weil es sonst voller Krümel ist. :D Die Dörrfolien lassen sich prima säubern. Bei den Trockengittern ist es manchmal etwas tricky, v.a. wenn das Dörrgut etwas feucht ist wie bei den Chips. Dann kann es schon mal sein, dass man im Nachhinein da steht und mit einem Spießchen in den Löchern der Trockengitter herumstochert, um alles rauszukriegen.;)
Ich habe des Öfteren gehört, der Sedona würde soviel Hitze produzieren, dass man sich danach wie in einer Sauna fühle. Hm... Nun: Ja, es wird wärmer! Und nein: Kräuter sollten nicht daneben stehen. Aber für meine Sprossen ist die Temperatur prima. Und ansonsten gibt es ja auch noch Fenster.
Gerüche? Mal ehrlich: Wer kocht, ohne dass Gerüche entstehen? Bzw. wer WILL kochen, ohne dass Gerüche entstehen? (Wohlriechende wohlgemerkt!) Das wäre doch wie Weihnachten ohne Vorfreude! :)


Und jetzt? Große Liebe oder kurze Affäre? Ihr ahnt es schon! ;)
"Ja, ich will!" Der Sedona darf einziehen, und wir können schon mal überlegen, wie wir ihm ein weniger Platz raubendes Plätzchen freimachen können. Auf der Anrichte ist es doch ein wenig voll mit ihm...;)




Noch Fragen? Ich beantworte sie gerne! :)

Euch weiterhin eine hoffentlich sonnige Woche!

Liebste Grüße,

Frau Momo, die noch mal "dezent" an ihr Gewinnspiel erinnert, das noch bis zum 27.04.2013 läuft! :)




Zum Weiterlesen:
Produkttest Dörrgerät Sedona: Teil 1 - Vorüberlegungen und Darlegung der technischen Gegebenheiten (inkl. Vergleich mit dem Excalibur)  
Produkttest Dörrgerät Sedona Teil 2 oder: Lustiger Spielenachmittag im Hause R. & C.  (erste Dörrereien)

Dörrautomat-Test (Winfrid Holler/ Keimling)

Freitag, 19. April 2013

Liebe ist...

... wenn er  für sich sorgt und Tee mitbringt! 

Foto: Ralph Conway
  ... wenn dieser Tee zudem Bio und fair trade gehandelt ist und er ihr damit eine Riiiiiiesenfreude macht!
... wenn dieser Tee ihre Heimatgefühle (Ostfriesenherz lässt grüßen) und gleichzeitig die Fernsehnsucht (ich mag den Begriff Fernweh nicht*g) bedient!
Und Liebe ist auch,
...wenn er ihr ihre Lieblingsblumen mitbringt!


Einfach so!

Und das gab´s heute bei uns zum Abendessen:


Was das ist?

- Wraps (aus einem "Teig" aus Tomaten, Paprika, Avocado, Flohsamenschalen und Salz) mit
- einem "Quark" auf Sonnenblumenkernbasis mit frischem Bärlauch (I love it!)
- Rucola, Romanasalat, Tomaten, Mungobohnensprossen und Zucchiniresten

Wenn die Wraps erst mal getrocknet sind - mittlerweile habe ich die Routine darin, und die Handgriffe selbst sind schnell getan -, stellen sie ein tolles, immer wieder neu zu kombinierendes Abendessen für uns dar. Deswegen immer wieder gern verputzt, drück ich euch noch eine Nahaufnahme*g auf´s Auge! Und ja, sie sind so lecker, wie sie aussehen! :D



Neu einführen möchte ich eine Idee, die mir im Zuge der Antwortflut auf meine Gewinnspiel-Fragen gekommen ist: Die Ideen und Empfehlungen sind mir viel zu schade, als dass ich sie stupide untereinanderreihe. Deswegen möchte euch solche, die mir besonders gefallen haben, nach und nach offenbaren - als Bestandteil eines regulären Beitrags. Ob ich das bei jedem Post tun werde, halte ich mir offen, aber diese Schmankerl möchte ich euch nicht vorenthalten. Gesammelt werden diese Empfehlungen dann hier

Hier also das 1. Schmankerl des Tages:
Carola von Twoodledrum und A moment isn´t very long und ich haben beide mit Begeistertung den "No impact man" gelesen: ein Buch über den Selbstversuch, ein Jahr möglichst müllfrei zu leben. Nicht allein, sondern mit der eigenen Familie... Ihr könnt euch denken, wie spannend und bei weitem nicht immer einfach das war... Das Buch wurde übrigens auch verfilmt - in Form einer sehr ehrlichen Doku, bei der ich wirklich mitgelitten, -gefiebert und mich selbst zeitweise wiedererkannt habe. 
In diesem Zuge: Danke Schatzi, dass du all´ meine zahlreichen Selbstversuche nicht nur erträgst, sondern mir auch immer wieder das Gefühl vermittelst, dass du das, was ich da mache, toll findest!


Von Herzen alles Liebe,
Frau Momo


Zum Weiterlesen:
Schmankerl des Tages - eine Zusammenfassung 
Gib mir Rohkost!

Schmankerl des Tages - eine Zusammenfassung

Im Zuge der Antwortflut seitens meiner Leser, die sich auf meine Gewinnspiel-Fragen nach Buch- und Blogempfehlungen entwickelte, kam mir die Idee, ausgewählte Antworten nach und nach als "Schmankerl des Tages" zum Ende eines regulären Beitrags kurz vorzustellen und diese dann hier "abzulegen", damit ihr ich wir sie jederzeit wiederfinden!


Bücher
Nachhaltiges Leben
No impact man/ Barfuss in Manhattan von Colin Beavan: Buch- und Dokuempfehlung von Carola von Twoodledrum und A moment isn´t very long
"Der Mann ohne Geld" von Mark Boyle: Jays Empfehlung

Spiritualität, Yoga...
A Woman´s Book of Yoga von Dr. Seibel & Hari Kaur Khalsa: Buch- und Dokuempfehlung von Amala, der Netzwirkerin
Ich. Bin. Jetzt von Su Busson: Yoga-Buchempfehlung von Falk

Kräuterwissen, alternative Heilmethoden...:
die Bücher von Wolf-Dieter Storl: Empfehlung von Karmi und Amala Krähenfeder

Rohkost
"Rohköstlich leben" von Mimi Kirk : Evas Buchempfehlung 
"Rohkost vom Feinsten" von Urs Hochstrassers: Helgas Buchempfehlung


Blogs/ Websiten/ Videos

Rohkost
Raw green kitchen - Empfehlung von Sarah
This Rawsome Vegan Life: Empfehlung von Nicola
René goes raw: Empfehlung von Falk
Raw on 10: Rezepte-Blog-Empfehlung von Anonym
Chef Amber und die Bücher von Amber Shea Crawley: Empfehlung von Tanja von Playful and hungry
Raw vegan Megan Elisabeth : Empfehlung von Eva

Spiritualität, Yoga, einfach schön für die Seele...
Momastery: Blogempfehlung von Nina im Wunderland

Selbstversorgung, nachhaltiges Leben
Experiment Selbstversorgung: Empfehlung von Miene von My life with an omnivore und Kerry, der klugen Hausfrau, die auch noch einen Zweitblog über ihr 101-Dinge-Projekt führt
Leben ohne Plastik: Empfehlung von Jaqueline

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