Dienstag, 30. Juli 2013

101 Dinge - Aufgabe 26: Wer braucht schon Gummibärchen, wenn er Fruchtleder haben kann?

Ganz ehrlich: Gummibärchen habe ich eigentlich noch nie gemocht. Trotzdem stand das Selber-Machen von genau diesen auf meiner 101-Dinge-Liste, da ich es einfach mal ausprobieren wollte und Schatzi mit den veganen Alternativen und v.a. mit deren Preis nicht sonderlich glücklich war. Vor Ewigkeiten hatte ich ein Buch samt Förmchen erstanden, um der Gummibärchenproduktion habhaft zu werden. Naja, letzte Woche habe ich beides getauscht, da es eh nur bei uns herumstand und nun ein lieber Mensch damit glücklich wird. Hoffentlich! 
Im Zuge unserer zunehmenden Verrohung kam hinzu, dass ich überhauupt keine Ambitionen mehr hatte, "so´n Zeuch" zu machen, das eh fast nur aus Zucker besteht!^^
Nun, zugegebenermaßen: Wenn man Bioware nimmt, sind Fruchtleder wie diese hier zwar nicht billig, aber sie sind geil! :D
Auch um dieses DIY-Projekt bin ich eine ganze Weile herumgeschlichen. Ich bin ja sonst nicht so der Freund von getrocknetem Obst. Doch nach einer Verkostung auf dem letzten Rohkosttreffen waren sowohl Schatzi als auch ich so verliebt, dass klar war: Fruchtleder mussten her! 
Und ich finde: Ich habe Aufgabe 26 erfüllt, auch wenn keine Gummitiere entstanden sind. Doch wer will schon Gummi essen? :D

Zutaten:
1 große Banane
10 Pflaumen
160g Kirschen
~ 400g Erdbeeren samt Grünzeug
1 Büschel Petersilie (schmeckt man nicht, und Grünzeug kann man so hübsch untermischen - experimentiert gerne mit eurem Geschmack und anderen [Wild-]Kräutern)
nach Gusto noch 2-3 Eßl. Agavendicksaft oder etwas Anderes zum Süßen (muss aber nicht sein - die Leder sind schon ziemlich süß - tastet euch selbst ran!)
optional 1 Teel. Maca-, Vanille- oder Lucumapulver Zimt - what ever you want!

Zubereitung:
1) Alle Zutaten gegebenenfalls entsteinen und im Mixer pürieren.
2) Auf 2-3 Paraflexxbögen rechteckig ausrollen (nicht zu dünn, sonst werden die Leder pergamentartig) und bei 43°C  je nach Dicke ca. 5 Stunden im Sedona Dörrgerät* trocknen. Dann wenden und auf dem Trockengitter 6-8 Stunden weitertrocknen, bis sie sich gut vom Trockengitter lösen lassen.
3) Mit einem Pizzaschneider oder Messer längliche Streifen oder Motive nach Wahl (Ausstech-Förmchen lassen grüßen - die Kinder werden´s lieben!) ausschneiden bzw. ausstechen.
4) Die Streifen lassen sich gut aufrollen, z.B. mit Banane für diejenigen unter euch, die noch nicht Obst haben! ;)


* Tipps/ Variationsmöglichkeiten:
1) Bitte beachtet, dass die Trockenzeiten variieren - je nach Obstsorte, Wassergehalt und Dörrgerät! Wenn du ein anderes Dörrgerät verwendest, können die Zeiten variieren. Du hast kein Dörrgerät? Dann stell den Ofen auf niedrigster Temperatur ein, klemm einen Holzlöffel dazwischen und trockne die Patties im Ofen. Oder lass sie gleich in der Sonne trocknen - Achtung: Tierfreie Zone einrichten!^^
2) Du könntest auch eine Art Strudel aus dem fertigen Leder machen, indem du ihn mit süßen Crémes, Fruchtpüree, gehackten Nüssen, Rosinen oder was immer dir einfällt, füllst und aufrollst. Oder du machst kleine Crépes aus dem Lederteig.
3) Fruchtleder kannst du allen möglichen Früchten machen. Zur Bindung empehlen sich entweder Banane oder Flohsamenschalen. Manche Rezepte kommen aber auch ohne aus. Probiert´s einfach aus und seid kreativ.:)
3) Dieses Buch für die Herstellung von Wraps und Fruchtleder besitze ich NOCH nicht, aber es wurde mir sehr ans Herz gelegt. Wer also Blut geleckt hat, klickt mal rein!


Mein Blog-Geburtstagsgewinnspiel läuft noch bis zum 03.08.2013 um 23:59 Uhr! Wer noch nicht mitgemacht hat, darf gerne hier vorbeischauen! :)

Liebste Grüße,
Frau Momo

Samstag, 27. Juli 2013

Juli-Rohkosttreffen im Bergischen

Das letzte Rohkosttreffen liegt schon fast wieder eine Woche zurück. Dieses Mal war ich nicht beim Kölner Potluck, sondern bei Kerstin im Bergischen. Kerstin haben wir beim letzten Kölner Treffen kennen gelernt. Ich habe sie spontan ins Herz geschlossen, da ich sie als sehr bei sich (im positiven Sinne), als offen und sehr herzlich erlebt habe. Als sie dann prompt am selben Tag einlud wie die Kölner Initiatorin, entschieden wir uns für Kerstin, zumal die Zeit angenehmer war. 

Und wir haben es nicht bereut, sondern einen wunderschön-entspannten Tag in ihrem Garten verbracht. Entspannt und Rohkost ist nach meiner Erfahrung nicht immer eine Gleichung, die aufgeht, aber Kerstin als Gastgeberin lebt Rumis Satz "Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns." Will heißen: Sie lebt nach meiner Wahrnehmung so sehr Toleranz und Offenheit für verschiedene Wege. Und entsprechend ist die Atmosphäre auch davon geprägt.

Übrigens hat Kerstin ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: Sie ist ausgebildete, ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin, Heilpraktikerin für psychotherapie, Konfliktcoach und bietet neben Vorträgen Seminare, Ernährungsberatung uvm. an. Klickt doch einfach mal auf ihre Homepage Vital-und-glücklich.de, falls ihr Interesse an ihrem Angebot oder an Rohkosttreffen habt und Bergisch Gladbach nicht zu weit entfernt für euch ist! :)

Das Treffen fand übrigens zum ersten Mal statt, und ich freue mich schon auf das nächste, denn es hat einfach alles gestimmt: die Menschen - individuell, sichtbar, inspirierend -, die gemeinsame Ebene: Wir haben sowohl viel gelacht als auch tiefgehende, sehr nahe Gespräche gehabt - nicht nur über Ernährung, aber auch.

Wir gingen mit einigen Büchertipps, viel Nahrung für Körper und Seele und einigem Input nach Hause. So bekam ich von Kerstin den Tipp, für meine Haut und in dem Zuge auch für das Thema "Grenzen-setzen/ Dünnhäutigkeit" Cassia und grüne Heilerde zu ordern. Ich bin sonst nicht sehr empfänglich für all´diese Superfoods in Döschen, da mir manches einfach too much ist, aber hier riet mir mein inneres Stimmchen zuzuhören und beides zu ordern. Cassia habe ich von Kerstin zum Probieren mitbekommen. Und was soll ich sagen: Nach ein paar Tagen und anfänglichen Kopfschmerzen habe ich zum Einen das Gefühl, dass manches, was da außen passiert, weiter weg ist, mir nicht mehr so unter die Haut geht. Zudem  beginnt letztere sich zu schuppen. Gerade auch an den Stellen, wo Akne sich breit macht. Sehr spannend. :D

Ach so, ihr wollt noch etwas zu essen sehen? Na gut, bitte sehr: Unser Buffet sah so aus:


von rechts oben: Tomate-Paprika-Wraps, Zaziki, Champignon-Salat, Salsa mit Koriander, Keimlinge von Kichererbsen und Lupinen, Créme aus Pastinaken, Oliven (saulecker das "Zeug"!), grüner Salat, Brocolisalat mit Sonnenblumenkernen und Bananendressing, Cracker und Kirschen


und weil´s so lecker war, noch ein Bild! :)

Wir haben uns den ganzen Nachmittag durchgefuttert. Was ich sehr sympathisch fand: Es gab Kaffee. Nicht dass ich ihn mögen würde, aber ihr wisst, was ich meine: Genuss war "erlaubt". Ich nahm mit einem Tee vorlieb und dem leckeren Zitronenwasser. Und natürlich mit dem Nachtisch:
Mango-Limetten-Käsekuchen, Kardamombällchen, Schokomousse, Beeren-Rohkostkuchen und leckere Meerenpampe (mir fehlt grad der passende Begriff*g) und ganz viel leckere Ananas und Wassermelone

Am Abend kam noch eine liebe Frau dazu und brachte noch nen Salat dazu, den wir aber vergessen haben zu fotografieren. Ihr seht also: Wir mussten bei Gott nicht darben!^^

Ich bedanke mich bei Kerstin und allen, die mit von der Partie waren, für den wunderschönen Nachmittag! Ich habe die Zeit mit euch sooooo genossen! :) 

Hier noch eine kurze Erinnerung: Wer noch nicht beim Geburtstags-Gewinnspiel mitgemacht hat, darf das an dieser Stelle gerne tun

Liebste Grüße,
Frau Momo

Sonntag, 21. Juli 2013

Ein Jahr "Einfach - Vegan - Leben" - Gewinnspiel (abgelaufen)


Ist es wirklich schon ein Jahr her, dass ich diesen Blog ins Leben rief?
Wer seit den Anfangszeiten mit dabei war, hat miterlebt, wie sehr mein noch recht junges veganes Leben und der Blog selbst als Spiegel dessen dem Wandel unterworfen waren: Ehemals fast reiner Foodblog, kamen nach und anch immer mehr Themenbereiche hinzu. Ich habe im Zuge des letzten Jahres viele neue Interessen entwickelt und ausgeprägt. Neben ernährungsbezogenen Kategorien wurde auch der Spaß an Selbstversuchen rund um Beauty und Haushalt geboren und der Bereich "Spiritualität, insbesondere Yoga" immer größer. Dieser Blog ist Ausdruck meiner persönlichen Entwicklung in verschiedenen Aspekten meines Lebens. Wenn ich zurückblicke, staune ich und bin dankbar, dass ich vor einem Jahr dem Impuls gefolgt bin, "Einfach – Vegan – Leben" zu initiieren. Nur so ist es mir möglich, so umfassend nachzuvollziehen, wieviel sich wirklich getan hat in meiner kleinen-großen Welt...

Ich möchte mich ganz herzlich bei euch, meinen Lesern, bedanken für eure Treue, für hilfreiche Kommentare und liebevolle E-Mails, für konstruktive Kritik und wertvolle Denk- und Fühl-Anstöße. Dieser Blog lebt neben meiner eigenen Freude am Schreiben und Leben durch, mit und für euch, denn sonst könnte ich ja auch einfach ein Tagebuch für mich führen. :)

Danke sagen möchte ich mit einem Gewinnspiel, für das ich einige, wie ich finde, wunderschöne Dinge zusammengetragen habe, die ihr nun gewinnen könnt. All diese Präsente habe ich bewusst und mit Liebe ausgesucht und freue mich, sie hier und heute verlosen zu können. Ohne die großzügige Unterstützung der folgenden Firmen und meinen persönlichen Ansprechpartnern wäre dies nicht möglich gewesen. Mein herzlichster Dank gilt deswegen (in alphabetischer Reihenfolge) an:

Lichterleben, d.h. meinen Lieblingsnachbarn: Ella und Reinhard
 
Keimling Naturkost und Patrick

Mandala, sowie Olga,

weiterhin der SILENZIO MUSIC AG und Saeed Zargar Talebi,


aber auch dem
Verlag Eugen Ulmer und Julia Katharina Waltke


Und was gibt es nun zu gewinnen? Schaut selbst! Die Reihenfolge ist übrigens willkürlich gewählt! ;)

Preis Nr. 1

runder Kristallglasuntersetzer
echiger Kristallglasuntersetzer
Meine liebsten Nachbarn von Lichterleben steuern diesen wunderschönen Blume-des-Lebens-Kristallglas-Untersetzer (Maße: 20 x 20 cm x 1cm) bei. <3 Das Motiv Blume des Lebens wurde im Sandstrahlverfahren auf der Unterseite eingearbeitet. Der Untersetzer wird im roten, edlen Geschenkkarton geliefert und ist in rund oder eckig bei Lichterleben erhältlich. Er eignet zur Harmonisierung / Energetisierung von Wasser, Obst, Wein, Saft usw. Hier noch ein Link zu einer INFO- Seite für den Kristalluntersetzer zum Thema Wasserenergetisierung. Bitte gebt in eurer Mail an, ob ihr den Untersetzer lieber in rund oder eckig  hättet. Und wer den Lichterleben-Shop noch nicht kennt: Schaut unbedingt mal vorbei. Hier findet ihr wunderschöne, individuelle Produkte aus eigener Herstellung rund um Feng Shui, Schöner Wohnen und Leben, sowie manches mehr. Ella und Reinhard gehen gerne auf eure Wünsche ein! :)

Preis Nr. 2 und 3


Nussmus ist eine tolle Sache – besonders, wenn man keinen soooooo leistungsstarken Mixer hat, um selbst welches herzustellen. Und so gibt´s heute von Keimling Naturkost 2 Pakete mit jeweils drei verschiedenen Sorten zu gewinnen:
Kokosnuss, Walnuss und Mandel – alles in Bio- und Rohkostqualität

Preis Nr. 4


Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass ich euch im vorletzten Monat vom Spiritainment-Festival und dem Kirtan-Workshop mit The Love Keys berichtet habe. Deren aktuelle CD "Mango" ist derzeit bei mir im Dauerbetrieb. Und dank der SILENZIO MUSIC AG gibt´s auch hiervon ein Exemplar für Eine/n von euch!
Preis Nr. 5

Vorderansicht
Auch wer kein Yoga praktiziert, dürfte – sofern weiblich – von dieser Yogahose  begeistert sein, denn natürlich lässt sich damit auch prima anderweitig sporteln.:) 

Rückansicht
Warum gerade diese Hose und dieses Label? Nathalie Priegers Yoga-Fashion-Label Mandala verbindet Mode mit Ethik und Nachhaltigkeit: Die Kleidung wird konsequent fair und aus zertifiziert organischer Baumwolle produziert, was ich außerordentlich unterstützenswert finde. Da der Mandala Onlineshop die Hose nicht in allen Größen und Farben vorrätig hat, erfolgt die Absprache darüber im Gewinnfall per Mail.Ihr müsst also keine pinkfarbene Buxe nehmen! :D

Preis Nr. 6


Im letzten Monat habe ich Christine Volm auf einer Wildkräuterwanderung in Köln kennengelernt. Christine ist nicht nur eine echte Expertin auf dem Gebiet der Rohkost, der Wildkräuter, sowie der Innenraumbegrünung. Sie bloggt auch auf ihrem Blog Tine-taufrisch und hat mehrere Bücher geschrieben zu den Themen Rohkost, Räuchern, Innenraumbegrünung und eben zu Wildpflanzen. Und ihr könnt heute ihr Buch Meine liebsten Wildpflanzen - rohköstlich. sicher erkennen, vegan genießen aus dem Verlag Eugen Ulmer gewinnen, in dem ihr über 40 Pflanzenportraits findet, sowie dazu passende raffinierte und einfache roh-vegane Rezepte - wirklich eine tolles Gesamtpaket!

Hier nun in Kürze die Teilnahmebedingungen:
- Teilnehmen kann, wer volljährig ist oder aber eine schriftliche Einwilligung seiner Eltern vorweisen kann, die besagen muss, dass der Betreffende mitmachen und mir im Gewinnfall seine Adresse zur Zusendung des Päckchens geben darf. Diese handschriftlich von den Eltern unterzeichnete Einverständniserklärung bitte per Mail an mich weiterleiten.

- Es wird nur innerhalb Deutschlands verschickt. (Sorry, es wird sonst leider zu kompliziert...)

- Ihr erklärt Euch damit einverstanden, mir im Gewinnfall eure Adresse mitzuteilen - die natürlich nur für die Zusendung verwendet und danach vernichtet wird. Der Gewinner erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass seine Adresse – je nach Gewinn – auch an die Firma weitergeleitet wird, die den Gewinn zur Verfügung gestellt hat und diesen verschickt.

- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es erfolgt auch keine Barauszahlung!


Wie könnt ihr gewinnen?
  • Ihr schreibt mir bis zum 03.08.2013 um 23:59 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff "Gewinnspiel" an petitemomo82 [aääääääät] gmail.com! Bitte keine Kommentare, diese werden nicht berücksichtigt. Diese Mail beinhaltet:
    • euer Lieblingsrezept (gerne roh!!!) Ganz gleich, ob Eigenkreation, Link oder abgeschaut. Diese Sammlung veröffentliche ich samt eurem Vornamen im Anschluss als "liebste Leserrezepte". Wer anonym bleiben will, gibt mir bitte Bescheid.
     
  • Weiterhin möchte ich, dass ihr euch diese Woche für mindestens eine halbe Stunde mit euch selbst verabredet und bewusst etwas Gutes für euch tut: Yoga, ein Vollbad, eine Massage – was immer ihr mögt. Und bitte: Kein Stress. Es soll euch GUT tun! Wenn ihr mögt, erzählt mir davon – ist aber kein Muss. ;) Aber nicht schummeln und das auslassen!:D
     
  • Falls ihr die Yogahose gewinnt, sprecht ihr bitte die Farbe und Größe mit der Firma selbst ab. Ich teile euch den entsprechenden Ansprechpartner mit. Im Fall des Kristallglasuntersetzers: Bitte schreibt mir, ob ihr lieber den eckigen oder den runden haben wollt. 

  • Schreibt mir bitte, wenn ihr einen bestimmten Preis nicht haben wollt. Dann nehme ich euch aus dem entsprechenden Auswahlverfahren raus! Wer nichts sagt, ist automatisch in jedem "Lostopf" drin.
- Alle Gewinner werden am 04.08.2013 per Zufallsgenerator ausgelost und von mir per Mail benachrichtigt. Sollten die Gewinner nicht binnen drei Tagen reagieren, ohne einen entsprechenden Hinweis auf Urlaub etc. gegeben zu haben, wird der betreffende Preis neu verlost.

Das war´s! Ihr könnt natürlich auch gern Anderen von dieser Verlosung erzählen oder in einschlägigen, sozialen Netzwerken dafür werben. Ich begrüße auch immer gerne neue Leser - aber das bitte alles nur auf freiwilliger Basis und bei Gefallen. :D Dies hat keinen Einfluss auf eure Chancen bei der Verlosung, denn hier geht´s einfach darum, Danke zu sagen! :)
Und nun euch ganz viel Glück und Freude dabei, euch etwas Gutes zu tun!

Liebste Grüße, Frau Momo

Dienstag, 16. Juli 2013

Salatiges - guck mal, liebe Gourmande! :)

Bei meinem kulinarischen Wochenrückblick habe ich euch u.a. ein Foto vom einem tierisch leckeren Brokkoli-Mango-Salat gezeigt. Gourmande hat nach dem Dressing-Rezept gefragt. Bitte schön, du Liebe! :) Here we go!
Die Idee stammt aus der Facebook-Gruppe Rohe Rezepte - Kraftort Rohkostküche, einer wirklich sehr inspirierenden, liebevollen Gruppe - eine der wenigen übrigens, wo ich noch regelmäßig vorbeischaue und mir Input hole! :) Dort wurde dieses Rezept gepostet, das ich allerdings etwas abgewandelt habe. Meine Version, die ich nun aus dem Kopf versuche zusammenzubasteln, findet ihr hier:

 
Zutaten für den Salat:
1 Brokkoli
1 Mango
Sonnenblumenkerne 

Zutaten für das Dressing:
1 mittlere Zucchini
2-3 cm Öl, in einer hohen Tasse abgemessen
1 Avocado
4-5 Eßl. Zitronensaft
2 Eßl. Apfelessig
1 kräftiger Schuss Agavendicksaft
einige Büschel Petersilie
1 Teeloeffel Salz
Pfeffer
Wasser


Zubereitung:
1. Alle Dressing-Zutaten mit etwa einer halben Tasse Wasser in einem Mixer mixen, bis das Dressing cremig ist. Sollte es zu dickflüssig sein, noch etwas Wasser hinzufügen. 
2. Schmeckt das Dressing nun noch nach Gusto ab. Gerade hinsichtlich Säure etwas vorsichtig rantasten. Ich liebe es sauer, aber das ist ja nicht jedermanns Geschmack! :D
3. Den Brokkoli und die Mango in mundgerechte Portionen schneiden und mit etwa der Hälfte des Dressings mischen. Einige Zeit, gerne auch über Nacht, durchziehen lassen. Mit Sonnenblumenkernen garnieren.

Tipp:
Das Dressing reicht locker für die anderthalbfache bis doppelte Salatmenge. Es ist aber auch eine Woche im Kühlschrank haltbar und kann auch gut für andere Salate verwendet werden. Ich könnte es mir z.B. auch gut für so was wie Kartoffelsalat vorstellen. :)

Und da man bei dem geilen Sommerwetter nie genug tolle Dressing-Rezepte haben kann, hier noch eine Eigenkreation, Marke "Resteverwertung":


Birne-Zucchini-Dressing
1 mittlere Zucchini
1/3 Birne
einen Schuss Agavendicksaft
1 Eßl. Olivenöl
1 Eßl. Chiliöl
1 Eßl. weißer Balsamico
einige Stengel Petersilie
Asafoetida oder 1 Knoblauchzehe nach Geschmack
Kräutersalz
Pfeffer 

Zubereitung:
Mixen, abschmecken, fertig! :D 


Und nun ab auf die Terasse mit uns! :)

Liebste Grüße,
Frau Momo

Mittwoch, 10. Juli 2013

Zeigt her eure Tellerchen! :) - ein kulinarischer, roh-veganer Wochenrückblick

Hallo, ihr Lieben,

jeder vegan lebende Mensch hat sicher schon mehr als einmal die Frage gehört: "Was isst du denn dann noch?"
Mal ehrlich, wie soll´s denn dann denen gehen, die roh-vegan essen? Ganz schlimm, sag ich euch. ;) Doch schaut selbst, was es so bei uns im Laufe einer "normalen", exemplarischen Woche zu futtern gibt. Eine Runde Mitleid bitte!


Morgens vorm Yoga gibt es ein großes Glas grünen Smoothie. Die Basis besteht immer in einer Banane, Zitronensaft, Wasser, einem Stück Obst nach Wahl (bunte Vielfalt!!), gegebenenfalls noch Gemüseresten, die verbraucht werden müssen, Wildkräutern und/ oder Salat. Ein schönes Morgenritual für mich: im Dorf spazieren gehen und Kräuter abschnibbeln - ein paar Minuten Zeit und Ruhe für mich und doppelter Genuss: erst pflücken, dann trinken. :) Ich hätte nie gedacht, dass Smoothies mit Wildkräutern so lecker schmecken würden. Ich habe eher befürchtet, dass sie fürcherlich herb sind. Mitnichten!


Gegen elf brunchen wir dann sozusagen. Ja, ich habe noch nie gerne morgens früh Brote usw. gegessen, auch wenn das sooooooo ungesund ist. :P Ich habe das auch in den Jahren meiner Arbeit in der Gastro so beibehalten. Unser Frühstück besteht aus einem großen gemischten Obstteller für mich und einem kleineren für Schatzi. Auch hier ist Fülle angesagt: Banane, Äpfel, die unterschiedlichsten Beeren, Melone, Ananas, Mango und, und, und. Gekrönt wird das mit dem Rest Smoothie, Zimt, Samen und Saaten (Sonnenblumenkerne, Chia- und Leinsamen z.B.), Kokosraspeln, Zimt und Zitronensaft. Der Teller wird richtig vollgemacht und macht bis zum Nachmittag satt.

Kardamomkugeln

Dann gibt es in der Regel nochmals einen mehr oder weniger ausgedehnten Snack. Dazu sei gesagt: Rohkostschoki mag ich genausowenig wie herkömmliche, aber es wäre eine Option für Schokoliebhaber! :) Oder wie wäre es mit Rohkostchips? In der kälteren Jahreszeit z.B. cheezy Wirsingchips! Absolut geil. Viele stehen auch auf Cracker mit Dip.
Doch was gab es denn nun wirklich bei uns in der vegangenen Woche?:
  • Möhren, Rohkost des Tages auf der Arbeit (kriegen die Kinder fast täglich!), Obst
  • Rohkosteis 3/5 Teile gefrorene, 2/5 normale" Banane mit was auch immer (Beeren, Mango, Ananas...) mixen, Zitronensaft, Geschmack, Kakao-Nibs* o.ä. dazu – bon appetit!)
  • Studentenfutter, Nüsse
  • frische Kokosnuss
  • ...
Abends kommt dann die größte Mahlzeit des Tages dran. Ich habe euch einfach mal die letzten 7 Abendessen abfotografiert, damit ihr so einen Eindruck habt, wie eine normale, graslastige Woche ausschaut!*g Der Teller gibt nicht immer die Menge wider, die wir tatsächlich verputzt haben! ;)


Samstags wird meistens der Dörri angeschmissen. Entstanden sind dieses Mal Pilzpatties (Rezept folgt!) und Wraps für den Montag nach Judita Wignalls Rezept. Zu den Pilzpatties gab es einen italienisch angemachten Chinakohlsalat und eine süß-saure Sauce (Reste aus der Flasche) - nein, ich bin nicht schwanger!*g

Zu diesem Salat wurde ich via Facebook inspiriert: Brokkoli-Mango-Salat mit Sonnenblumenkernen und einem variierten Zucchini-Avocado-Petersilien-Créme-Dressing. Das hört sich vielleicht komisch an, aber es war wirklich saulecker! :)


Wraps kommen bei uns sehr häufig auf den Tisch - einfach, weil sie super-lecker sind und sehr abwechslungsreich belegt werden können. Dieses Mal gab es sie mit dem Soyananda Sauerrahm (die Varianten mit Kräutern und getrockneten Tomaten finden wir persönlich besser, da geschmacklich weniger sojalastig!), Wildkräutern, Resten vom Brokkoli-Salat und Sprossen. Außerdem hatte ich eingelegte Oliven mit Limettensaft vom Türken geholt und habe noch ein paar Artischocken kredenzt! <3


Zucchinipasta dürften die meisten von euch bereits kennen! :) Hier gab es sie mit Linsensprossen und rotem Pesto! Mir ist das Salzfass in die Sauce gefallen, aber sonst war´s prima! ;)

Diese Erbsen-Créme-Suppe haben wir nach diesem Rezept gemacht und mit Kreuzkümmel abgeschmeckt. Das Gemüse lässt sich prima variieren und so haben wir immer eine schnelle, leckere Suppe, die je nach Temperatur auch kalt schmecken kann, wenn man es mag!^^ Wir wärmen unsere jedoch lieber an! Suppe ist nun mal Suppe, ergo: nix kalt! :D  

Dieser Salat bestand aus Blumenkohl, Erdbeeren und dem Dressingrest vom Brokkoli-Salat! Da soll noch mal Einer sagen, Rohkost wäre langweilig und aufwendig! :)


Schatzi liebt die veganen "Pural Hähnchenstücke", (leider nicht mehr im Sortiment, Stand April 2017), die regelmäßig in den Einkaufskorb wandern, wenn ich unserem Bioladen bin. Die gibt es ungewürzt zu einem großen, italienisch angemachten Salat aus Spinat, Tomaten und Sprossen! Was will man mehr?

Nein, ich höre nicht um 19 Uhr auf zu essen, und: Ja, meine Verdauung macht das super mit! ;) Abends gibt es meist nochmals Snacks, wie oben bereits beschrieben. :) Für Schatzi meist vegane Netto-Pfefferminz-/ Zitronenschokolade und andere vegane Snacks (z.B. Teddies und Salzbrezeln vom Lidl).

Und bei euch? Wie sieht bei euch eine (rohköstliche) vegane Woche, ein (rohköstlicher) veganer Tag aus? Lasst uns doch mal einen Blick auf euer Tellerchen werfen und verfasst dazu einen Blogpost, wenn ihr mögt. Ich freue mich über eure Inspiration - Verlinkungen an dieser Stelle sind ausdrücklich erwünscht. :)

Liebste Grüße, Frau Momo

Freitag, 5. Juli 2013

Was macht eigentlich die Rohkost?

Hallo ihr Lieben!

Himmel, wie die Zeit vergeht: bereits fünf Monate sind vorübergezogen, seit ich anfing, mich gemäß meiner 101-Dinge-Aufgabe – "näher über Rohkost (zu) informieren". Ich hätte nie vermutet, dass dieses Informieren letztlich auf eine Umstellung hinausläuft.
Zeit, mal zurückzuschauen: Was hat sich getan? Wie geht es mir? Was war und ist vielleicht eine Herausforderung?
Erst mal kann ich festhalten, dass ich mit den Monaten und der Routine natürlich auch sicherer in der Zubereitung von rohen Lebensmitteln bin. Am Anfang hat sich schier eine neue Welt aufgetan. Ich habe aber witzigerweise sehr wenig recherchiert, da ich mich v.a. auf mein Bauchgefühl verlassen wollte. 80/10/10 war für mich von Anfang an keine Option. Bei dieser speziellen Rohkostform wäre es wohl notwendig gewesen, mehr über Ernährung zu "wissen", anfangs ein Chronometer zu benutzen usw. Das alles wollte und will ich aber nicht. Das hat mit mir zu tun: Ich habe seit Jahren keine Waage mehr und mag mein Essen nicht messen. Für 80/10/10 ist eine gewisse Kalorienmenge aber wichtig, und die hat man zu Beginn meist ebensowenig im Gefühl wie die Anteile. Ich wollte und will möglichst intuitiv essen. Das spreche ich übrigens den 80/10/10-lern keinesfalls ab!*g Ich will nur sagen, dass ich eben aus der Erfahrung herausfinden wollte, was mein Körper braucht und will. Ich bin lange Zeit nicht sehr gesund mit dem Thema "Körper & Ernährung" umgegangen, und ich wollte keinesfalls neue Dogmen schaffen. :) Diesbezüglich bin ich auch Iris von Seelengold für ihre Erfahrungen mit Rohkost sehr dankbar. So war ich wachsam und habe mich immer wieder beobachtet und versucht, ehrlich mit mir zu sein – nichts zu forcieren, was mir vielleicht nicht gut tut. Ich wollte bei mir bleiben – auch wenn ich mich immer wieder mit "Do´s" und "Don´ts" konfrontiert sah.
Stress hat mir eine Weile gemacht, wie ich einkaufe! Ich hatte mal wieder so viele Labels im Kopf, die ich gewährleisten wollte: Bio, regional, saisonal, Rohkost, Fair trade, günstig – ähm, ja... Oder eher ne! Um ehrlich zu sein: Ich mag das Lebensgefühl, Judita-Wignall-mäßig über den Wochenmarkt zu flanieren, mit dem Gemüsehändler zu scherzen, Neues auszuprobieren, den Korb voll zu machen und in der Fülle zu schwelgen. Was ich nicht mag, ist, Mitte des Monats schon am Ende meiner Kohle und wochenlang auf den Staubsauger des Nachbarn angewiesen zu sein, weil das Geld für einen eigenen grad nicht reicht – von Spülmaschine, Gefrierschrank und Urlaub mal ganz zu schweigen. Es kann nicht sein, dass mein ganzes Geld für die Fixkosten drauf geht. Ich rauche und trinke nicht, kaufe Bücher und Kleidung in Maßen und in Second Hand, Kosmetika gar nicht mehr. Ich habe keine hohen Ansprüche, gehe selten aus! Was ich sagen will: Ich übertreibe es wirklich nicht, außer vielleicht eben mal beim Thema "Essen". Fazit: Der Wochenmarkt ist vorerst gestorben, und wir praktizieren derzeit eine Mischung aus "Einkaufen beim Türken, im Bioladen, beim Veganversand und im Discounter" - immer noch möglichst in Bio, Fair trade usw.. Und ich übe mich darin, diese Mischung nicht bewerten. Sie tut mir besser, als an meinen eigenen Ansprüchen zu zerschellen. In meiner Idealvorstellung kaufe ich alles im Bioladen, bin die Nachhaltigkeit in Person und in allen Belangen... Es geht aber derzeit nicht in allen Konsequenzen und wird es das vielleicht auch nie. Und dafür will ich mich weder kasteien noch die Wertigkeit meiner Nahrung schmälern, indem ich sie gedanklich als minderwertig kategorisiere. Das macht keinen Sinn. Seitdem wir gemäß unserem Geldbeutel einkaufen, geht es mir sehr viel besser. Ich bin nicht mehr so gestresst und unzufrieden, weil ich meine Ansprüche runtergeschraubt habe. Auch wenn der ethische Wermutstropfen bleibt und es natürlich die andere Seite der Medaille gibt – ganz klar.
Was die Rohkostqualität unserer Lebensmittel angeht: Auch hier machen wir Abstriche, wo nötig, schauen aber, dass wir Nüsse, Saaten, Hülsenfrüchte und Trockenfrüchte so oft wie möglich bei den Naturkostläden, die rohe Biolebensmittel anbieten, kaufen. Bei Weitem nicht immer. Studentenfutter, Kokosraspeln – es gibt regelmäßig praktizierte Ausnahmen. Es ist ok! Wer sich mehr leisten kann: Herzlichen Glückwunsch! Ich habe mich – mit Hinblick auf mein Gehalt – einfach entschieden, dass ich auch noch für andere Dinge Geld ausgeben möchte. Nicht nur für meine Fixkosten und Ernährung. Klar könnte ich letztere so einfach gestalten, dass sie auch in roh bezahlbar wäre, aber ganz ehrlich: Ich liebe die Vielfalt und auch immer mal wieder Gourmetrohkost. Ich bin aber sehr interessiert an Erfahrungswerten von rohköstlich lebenden Geringerverdienenden! :) Vielleicht habt ihr ja noch den einen oder anderen Tipp für mich!
Womit wir beim Austausch mit anderen Rohköstlern wären. Dieser hat mir immer wieder sehr geholfen und mich angeregt. So konnte ich herausfinden, was ich ausprobieren möchte und was nicht. Ich bin ein Kind, das aus Erfahrung lernt. Wenn mir was verboten wird, werde ich trotzig.:D Das Gute daran ist, dass ich am Ende wirklich weiß, ob etwas für mich funktioniert oder nicht. 
Ich denke, dass jeder Mensch anders ist, so dass es keine allgemeinverbindlichen Richtlinien gibt. Es gibt Erfahrungswerte. Und es gibt Glaubensmuster, die wirken. Wenn ich glaube, dass etwas schlecht für mich ist, ist es das auch. Ebenso umgekehrt. Sehr schwarz-weiß, aber mir geht´s grad nur um´s Prinzip. ;)
Was ich in den letzten Monaten gelernt habe, ist v.a., Essen weniger zu bewerten in "Gut" und "schlecht". Ich habe gelernt mir zu erlauben, auch Unrohes zu essen und es zu genießen, ohne gleich zu erwarten, dass meine Haut explodiert o.ä.. Ich habe keine Prozentangaben, was meinen Rohanteil angeht. Und was das angeht, habe ich dieselben Gefühle wie gegenüber Waagen und Chronometern!^^ Ich möchte mir keine Gedanken darüber machen, zu wieviel Prozent ich roh esse. Der Anteil ist ziemlich hoch. Bei Auswärtsessen gibt es auch mal unrohe Köstlichkeiten, oder Schatzi wünscht sich seine geliebten "Pural Hähnchenstücke". Es kommt vor, dass ich mal ein "normales, veganes" Eis esse oder einen Muffin, den mir eine liebe Kollegin extra gebacken hat. <3 Interessant ist, dass ich diese Dinge nicht mehr bewusst suche oder vermisse. Anfangs hatte ich das Gefühl zu versagen, wenn ich Unrohes verzehre. Seit ich mir bewusst erlaube, wonach mir ist, werden die Gelüste weniger und: Häufig schmecken mir unrohe Lebensmittel auch gar nicht mehr so. Und ich mache mir diesbezüglich auch nichts vor. Es ist wirklich so!^^ Ich esse sie, aber ich kann mich nicht mehr so "reinlegen" wie früher. Insofern hat sich mein Geschmacksempfinden schon verändert. Ich würze kaum noch mit Zwiebel und Knoblauch und habe stattdessen Asafoetida entdeckt, ein knoblauchähnliches Gewürz, das Yogis gerne verwenden. Rohe Lebensmittel haben einen tollen Eigengeschmack, so dass die Gewürzeliste in der Regel sehr kurz ist.
Ich habe gelernt, meinem Körper mehr zu vertrauen. So habe ich während des Yogawochenendes im Westerwald gemerkt, dass ich, wenn ich mich von Rohkost ernähre, MEHR essen "muss". Auch das wurde mir mehrfach gesagt, aber es hat mich lange Zeit verunsichert. Ich hatte Angst, von den gewohnten Mengen loszulassen. Gleichzeitig war ich oft nach kurzer Zeit wieder hungrig und habe mir Nüsse und anderes in Massen reingepfiffen. Versteht mich nicht falsch: Nichts gegen Nüsse. Aber ich hatte immer wieder Heißhunger auf sie, weil ich einfach zu wenig gegessen habe. Auf dem besagten Seminar habe ich einfach mal größere Portionen gegessen und der Heißhunger war erledigt. Das habe ich mir in meinen Alltag mitgenommen, und es geht mir jetzt sehr viel besser damit. :)
Vermisse ich etwas? Derzeit vermisse ich nichts, das ich nicht auch schon im ersten Jahr meiner veganen Lebensweise manchmal vermisse: ein Café vor Ort, ein Bistro, wo ich einfach losfuttern kann. :D Einen Ort, den ich auch von der Atmosphäre her mag und nicht nur, weil es dort pflanzliche Speisen gibt. Das wäre fein. Sollte also jemand auf die Idee kommen, in Siegburg oder Rösrath ein entsprechendes Etablissement zu eröffnen, hat er meine volle Fürsprache!^^ Davon mal ab fehlt mir nichts, denn ich erlaube mir ja alles! :)
Ein wenig unsicher bin ich noch hinsichtlich der Frage, wie mein Körper das sieht: Meine Haut zeigt immer wieder Akne. Insgesamt hat sich das Hautbild aber schon sehr gebessert. Ich versuche dies so zu lassen, wie es ist, nicht zu diagnostizieren, nicht in Aktionismus zu verfallen. Ähnlich wie mit dem Yoga und der Entspannung: Es dauert so lange, wie es eben dauert.;)
Einige Zeit lang sind mir meine Haare ziemlich ausgefallen. Seit einigen Wochen und seit ich vermehrt Sprossen und Keimlinge in meinen Speiseplan einbaue und mehr esse, hat sich jedoch sehr gebessert.
Ich habe definitiv abgenommen. Das merke ich an meinen Hosen. Ich finde es noch nicht problematisch, da ich immer sehr zierlich war und es auch mit meiner Konstitution und meinem Temperament (Hans-Dampf in allen Gassen*g) zusammenhängt. Das kenne ich schon von mir. Es gibt immer wieder Phasen, wo ich etwas abnehme, auch ohne anders zu essen. Das hat immer mal wieder auch mit Stress und inneren Prozessen zu tun. Ich lasse es also erst mal so stehen.
Was mich zugegebenermaßen leicht verunsichert, das sind meine Tage! Die kamen immer auf den Tag genau und sehr verlässlich. Seit der Umstellung verschiebt sich mein Rhythmus sehr. Mit Hinblick auf mein Gewicht ist das schon ein wenig seltsam. Aber wie bei all´ den körperlichen Erscheinungen will ich nicht herumdoktern, sondern meinem Körper Zeit geben. Es war doch klar, dass sich mit der Umstellung auch körperlich und geistig etwas tut. Und wenn ich mir vor Augen führe, was sich ernährungs- und yogatechnisch seit gut einem Jahr tut, ist es kein Wunder, dass sich mein System auf den Kopf stellt und neu ordnet.
Ich habe ein Auge auf mich! Ich will mir nichts vormachen, sondern wirklich hinschauen, ohne direkt in Panik zu verfallen und zu agieren! 

Ich freue mich sehr über eure Erfahrungswerte hinsichtlich eurem Befinden seit der Ernährungsumstellung zu vegan/ roh-vegan! Schreibt mir doch mal davon! :)

Liebste Grüße und euch ein schönes Wochenende,
Frau Momo, die euch mal Danke sagen will für die tolle Resonanz zu der Bücherbörse, die ich derzeit veranstalte. So toll! Ein paar Schätzchen sind übrigens noch da. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr mögt! :)

Schmankerl des Tages:
Kennt ihr schon den Selbstversuch Leben ohne Plastik von Stella und Matthias? Nein, dann sei euch dieses Experiment von Jaqueline und mir sehr ans Herz gelegt! :)
 

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