Mittwoch, 29. März 2017

{Alltagsküche/ To Go}: Sommerlicher Couscous-Salat

Das ist schnelle Alltagsküche, wie ich sie liebe: sommerlich, frisch und bunt! Bei solchen Gerichten denke ich an lange Sommerabende auf der Terrasse mit guten Freunden! <3 Ein wunderbar vorzubereitender Salat, der sich auch prima ins Büro mitnehmen lässt. Stichwort "Meal Prep": Koch doch schon zu Beginn der Woche - oder wann es bei dir gut passt - den Couscous vor. Natürlich kannst du auch jede andere Getreidesorte nehmen, wie Hirse, Dinkel... Daraus kannst du verschiedene Gerichte zaubern und hast am Feierabend weniger Arbeit! :)


Zutaten:
150g Couscous (oder eine andere Getreidesorte)
2 Lauchzwiebeln
40g Spinat (oder Mangold, Rucola, Feldsalat...)
1/3 Gurke (Zucchini passt auch toll!)
10 Cocktailtomaten
(Proteinquelle: gewürfelter Tofu, Feta oder Mozzarella)
2-3 Eßl. Koriander/ glatte Petersilie
Olivenöl
Saft einer 1/2 Zitrone
1/2 Teel. Kurkuma
1 Teel. Kreuzkümmel
1/2 Teel. Chili
Salz

Zubereitung:
Koche den Couscous nach Packungsanweisung. Derweil schneide die Lauchzwiebeln in Ringe, zerkleinere Tomaten und Gurke mundgerecht. Hacke die Kräuter und gebe alle Zutaten in eine Schüssel. Wenn der Couscous gar ist, rühre ihn heiß unter die Gemüsemischung, schmecke nochmals ab, und lass dir den Salat kalt oder warm schmecken!

Welche Salatvariationen kennst du, die sich gut zum Mitnehmen eignen?

Euch ein wunderbar frühlingshafte Woche und alles Liebe,
Frau Momo

Sonntag, 26. März 2017

{Inspired}: Sunday Inspiration # 2

Bild: Pixabay
In der heutigen Sunday Inspiration greife ich diese Themen auf:

Self-Care:
Massage mit Faszienbällen

Inspiration: Ausgeträumte Visionboard-Träume
Gratitude: Berufsfindung - Mini-Schritte
Self-Compassion: Von Kontakt und Überforderung


SELFCARE: Massage mit Faszienbällen 

Vor einigen Wochen lag ich schon morgens verspannt auf der Couch und versuchte, mir selbst eine Massage zu geben, weil Schatzi gerade nicht "greifbar" war. ;) Aber ihr kennt das sicherlich: An manche Stellen kommt man einfach nicht gut ran. Am selben Tag stieß ich bei Oh my Yogi auf die Verlosung eines Massageball Sets von Sportastisch*: Die Duobälle eignen sich fantastisch, um die beiden Muskelstränge entlang der Wirbelsäule zu massieren, während sich der einzelne Ball dazu anbietet, punktuell hartnäckige Verklebungen am ganzen Körper zu bearbeiten. Beide Bälle lassen sich prima am Boden oder an der Wand nutzen.
Und bingo: Ich habe das Set gewonnen und nutze es seitdem sehr gerne für die Triggerpunktmassage. ;) Tausend Dank an Sportastisch und Bettina von Oh my Yogi für dieses wunderbare Geschenk! <3

INSPIRATION: Ausgeträumte Visionboard-Träume



Im ersten SIGS-Beitrag habe ich euch von meinem individuellen Visionposter von  Gloment* erzählt, das mir geholfen hat, meine Vision klarer zu formulieren und zu visualisieren. Im Rahmen meiner Morgenroutine nutze ich neben Affirmationen auch Bilder zur Visualisierung. Dies fällt mir in der Tat einfacher, wenn ich auch wirklich Fotos vor mir habe, auf die ich mich konzentrieren kann. Nachdem nun mein wunderbares Visionposter* da war, kam alles ins Rollen: Mir fielen immer mehr Bilder zu. Ein paar Tage hatte ich keine Zeit, um alles zu einem fertigen Gesamtkunstwerk zusammenzusetzen. Deswegen "arbeitete" ich mit dem, was ich hatte. Ziemlich schnell empfand ich Stress. Wie das? Ich hatte einfach zu viele Fotos und zu wenig Fokus - sehr beispielhaft für mich.;) Kategorisch flog ein Bild nach dem anderen wieder raus, bis die Essenz vor mir lag, und ganz viel FREIER RAUM in mir entstanden war. Ich merkte, wie ich wieder atmen konnte! Wenn alles schon voll ist, wie soll dann Neues in dein Leben kommen?

GRATITUDE: Berufsfindung - Mini-Schritte

Diese Woche bin ich einfach dankbar, weil ich meine sehr nervenaufreibende Potenzialanalyse im Rahmen der beruflichen Reha gut überstanden habe. Zudem bin ich so froh, dass ich von zwei Gutachterinnen Unterstützung für meinen Wunsch bekomme, die dreijährige Vollzeit-Ausbildung zur Gymnastiklehrerin zu machen. Damit bin ich eine absolute Ausnahme, da der zeitliche Rahmen eigentlich max. zwei Jahre hergibt. Daumen drücken, denn die Kostenzusage erfolgt wiederum von anderer Stelle...

SELF-COMPASSION: Kontakt & Überforderung


Bild: Pixabay
Im 1. SIGS-Beitrag habe ich euch von Bre Browns wunderbarem Buch Die Gaben der Unvollkommenheit erzählt. Auch habe ich bereits an verschiedenen Stellen von meiner Tendenz gesprochen, mich immer wieder zu verzetteln. Ich überhöre Signale meines Körpers, nur, um am Ende überfordert zu sein und die Reißleine ziehen zu müssen. Das ist mir besonders im Kontakt unangenehm.
Diese Woche erging es mir in gleich drei Fällen so! Das Universum ist wirklich großartig darin, dafür zu sorgen, dass wir unsere Lektionen auch wirklich lernen, indem es uns hinreichend Lernfelder schickt. ;) Ich hatte es also mal wieder übertrieben und erkannte: "Du hast nicht die Kapazität für all´ diese Menschen!" Es fällt mir ziemlich schwer, mich im Kontakt zu bremsen und NICHT offen und interessiert auf neue Menschen zuzugehen. Mit dem Ergebnis, dass immer wieder Beziehungen entstehen, die mir dann letztlich zum Teil zu viel werden. Und dann schäme ich mich, will niemandem wehtun, habe Angst vor Vorwürfen, zaudere, warte und ziehe am Ende doch die Notbremse - diese Woche mehrfach. Und genau dafür brauche ich mein Mitgefühl und Verständnis: Ja, ich habe Muster, in die ich dann und wann hineinschliddere. Ich kann noch nicht mal versprechen, dass es nie wieder vorkommt, weil ich eben ein sehr kommunikationsfreudiger Mensch bin, aber ich bin dabei zu lernen! Davon abgesehen habe mich natürlich bei den Betroffenen entschuldigt, und die Reaktionen waren allesamt verständnisvoll! <3 Danke an diese wunderbaren Frauen!

Vielleicht spricht dich ja das Eine oder Andere aus meinem Beitrag an? Oder du hast eigene Ideen, Geschichten, die du teilen magst!? Dann verlinke deinen Beitrag/ deine Gedanken dazu doch gerne im Kommentar! <3 

Herzlichen Dank und einen wunderschönen Sonntag wünscht Frau Momo

Mittwoch, 22. März 2017

{Buchbesprechung*}: Barre Workout (Amiena Zylla)

Bild: Johannes Rodach
Schon vor einiger Zeit erzählte ich euch in diesem Artikel von meiner Tanzleidenschaft und dass ich v.a. Amiena Zyllas Dance Workouts vom HappyAndFitDance-Channel bei Youtube liebe. 
Ich mag einfach ihre unverkrampfte, natürliche und charmante Art. Militärischen Drill sucht man hier vergebens, und auch mit eigenen Fehlern geht sie erfrischend locker um. Dabei ist die gebürtige Südafrikanerin eine echte Koryphäe: Sie arbeitet seit mehr als 20 Jahren als Pilates-, Yoga-, Faszien- und Dance-Coach sowie als Ernährungsberaterin, Model und Autorin. Zudem vermittelt sie ihr profundes Wissen im Rahmen von TV und Zeitschriften. Amiena hat das dynamische Faszienyoga entwickelt und betreibt in München Amienas Werkstatt für Yoga, Pilates, Barre und Faszien.
Doch nun zum Barre Workout*: Da ich immer wieder auf der Suche nach vielseitiger (Bewegungs-)Inspiration mit Musik bin, stieß ich vor einigen Wochen auf das in Amerika bereits sehr bekannte und populäre Barre Workout. Barre wird "bar" ausgesprochen und meint Ballettstange. Die spielt beim Barre Workout aber keine Rolle - keine Angst! Hier werden Elemente aus dem Ballett, Pilates, Fitness und Yoga verbunden, sodass eine überaus "weibliche" und zudem moderne Form entsteht, um mit abwechslungsreichen, fließend-tänzerischen Bewegungen den Körper zu straffen und zu definieren. In hocheffektiven, kurzen Workouts werden die einzelnen Figuren miteinander verbunden. Je nach Präferenz kann man bestimmte Partien gezielt trainieren oder eben den gesamten Körper.
Auf Youtube war ich ziemlich schnell angefixt, weil Barre Workout* einige meiner Leidenschaften vereint: Tanz und Yoga. So freute ich mich ungemein auf das Rezensionsexemplar von Amienas Barre Workout: Das Flow-Training aus Ballett, Pilates und Yoga*, das mir der GU Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellte. Herzlichen Dank an dieser Stelle dafür!

Das 80 Seiten starke, kompakte Handbuch mit ca. 100 Farbfotos wird begleitet von einer Übungs-DVD mit drei Kurzprogrammen à 10 Minuten und zwei Ganzkörper-Workouts à 20 Minuten. Diese Trainingseinheiten mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Schwerpunkten lassen sich mittels der Erklärungen im Buch* erarbeiten, und dazu rate ich auch, denn in der DVD geht´s direkt ans Eingemachte. Amiena betont nicht umsonst die Notwendigkeit, sich langsam mit den Übungen vertraut zu machen, um Verletzungen vorzubeugen. Es ist kein besonderes Equipment erforderlich - abgesehen von einem Stuhl (anstelle der Ballettstange*g) und zwei kleinen Wasserflaschen als Hantelersatz für bestimmte Übungen.
Bild: Johannes Rodach
Das knackige GU-Buchformat eignet sich perfekt für eine Kurzeinführung in die Theorie und Praxis des Barre Workouts - wunderbar zum Kennenlernen und Nachschlagen. 
Gleich zu Beginn finden sich Übungen zum Aufwärmen und zum Cool Down. 
Nach einer kurzen Einführung in die drei Säulen des Barre Trainings (Pilates, Yoga und Ballett) schildert Amiena die notwendigen Basics wie korrekte Körperhaltung, Power House (einem Begriff aus dem Pilates), Atmung, sowie Arm- und Bein-/ Fußpositionen. Dies geschieht auf prägnante, eingängige Weise und wird reich bebildert. 
Im Hauptteil zeigt sie dem Leser in drei Kapiteln die Übungen, die in Folge zu Workouts zusammengesetzt werden: 
Kapitel 1 zum pilateslastigen Floor Barre am Boden bietet Übungen rund um unsere Abs und schließt mit einem Spezialprogramm für diese Körperpartie ab. 
Teil 2 konzentriert sich im Chair Barre mit klassischen Ballettübungen am Stuhl auf "unklassische" Weise auf Beine, Po und die gesamte Körperhaltung. Ein entsprechendes Spezial-Workout findet sich am Ende. 
Im letzten Teil trainieren wir im Shape Barre mit Wasserflaschen, um mit Übungen aus dem Yoga unsere Arme, Schultern und den Rücken zu trainieren, wobei die Zusammenstellung "Wonderwoman´s Body", wie der Name schon sagt, den ganzen Körper anspricht. 
Das Buch* ist super, gerade wenn man nicht lange fackeln will: Es vermittelt die erforderlichen Infos, um gefahrenfrei und effektiv zu trainieren. Als Leser erhalte ich eine übersichtliche, verständliche Anleitung, um die Übungen zu erlernen. Die Bilder lassen mir keine Fragen offen, die Schreibe ist locker, herzlich und doch prägnant, und ich habe Amiena hinter den Zeilen wiedererkannt, was mir sehr sympathisch war.
Ich persönlich habe mir das Buch* vor Allem wegen der DVD angeschafft, da ich am liebsten durch "Tun" lerne, wenn es um Bewegung geht. Das erfordert es natürlich, dass man mir die Übungen vorab erklärt und vormacht. Insofern wäre für mich eine reine Übungs-DVD, wie ich im Nachhinein festgestellt habe, wohl interessanter gewesen. Grundsätzlich macht es aber absolut Sinn, bestimmte Basics immer wieder nachschlagen zu können, gerade, wenn man keinen festen Kurs besucht. 
Hier aber ging es (nach der Lektüre) gleich los: Die DVD ist sehr hochwertig gemacht, und Amiena hat spürbar viel Arbeit und Liebe hineingesteckt, auch etwa bei der selbst komponierten, absolut stimmigen Musik. 
Bild: Johannes Rodach
Bevor ich über mein Gefühl beim Üben mit der DVD spreche, eins vorab: Ich bin momentan in einer eher angespannten Lebensphase, so dass ich sehr feinfühlig auf starkes Powern und Treiben reagiere. Nichts gegen Powern, aber ich brauche (derzeit) einfach etwas Anderes. Ich habe das Übungs-Tempo relativ schnell bei fast allen Workouts halbiert, um stressfrei trainieren zu können, dabei würde ich behaupten, dass ich einen relativ guten Fitnesslevel habe. Zudem wird im Pressetext des GU-Verlags wie folgt geworben: "Hektisches Rumgezappel hat beim Barre Workout nichts verloren, die Übungen werden langsam und präzise ausgeführt, so die Autorin Amiena Zylla." So leid es mir tut: Als langsam habe ich die Durchführung nicht empfunden, alle anderen Punkte unterschreibe ich.  
Für mich bewahrheitet sich einfach, dass bei meiner Konstitution (Vata) und einer derzeitigen Vata-Pitta-Störung ein moderates Sportlevel zu empfehlen ist. Mir ist es einfach wichtig, dass ich auch emotional-geistig von Bewegung profitiere, Stress ab- und nicht aufbaue.
Bei mir entstand unabhängig von meiner Befindlichkeit der Eindruck, als sei bei dieser Produktion die Freude und Verspieltheit während vieler drehbedingten Wiederholungen etwas auf der Strecke geblieben. Vielleicht liege ich da falsch, aber in der Regel habe ich bei Amienas Videos immer das Gefühl, mit einer Freundin Sport zu machen, die Ahnung hat, aber v.a. Spaß vermittelt und mich mitreißt
Versteh mich nicht falsch: Sie ist immer noch freundlich, lacht auch während der Workouts, leitet perfekt an, und die Übungen sind absolut effzient. Dagegen kann ich absolut nichts sagen. Mir wäre es nur lieber gewesen, wenn ich selbst mehr Freude gehabt hätte, aber selbst mit halbiertem Tempo hat mir dieses entscheidende Element gefehlt.  
Wenn du wie ich gerade mehr Leichtigkeit und "Fließen" in dein Workout integrieren willst, (vielleicht weil du schon im Leben genug im "Durchhalte"-Modus bist), würde ich dich eher auf Amienas Dance Workouts bei Youtube verweisen. Da findest du letztlich auch fordernde Programme neben einfacheren, bei denen für mich die Leichtigkeit stärker transportiert wird.
Dir mag es beim Üben mit der DVD ganz anders ergehen. Ich würde also nicht per sé sagen, dass Amienas Buch nicht empfehlenswert ist. Vielleicht bist du in einer ganz anderen Verfassung wie ich und genießt es dich zu fordern, sowie temporeich zu trainieren. Dann greif bei diesem absolut effizienten, knackigen Barre Training* aus dem Hause Gräfe und Unzer zu!
Für einen genaueren Eindruck schaut euch doch mal den Trailer an:


Was ist mit euch? Kennt ihr die neue Trendsportart schon? Welche (Youtube-) Videos/ DVD´s könnt ihr empfehlen? 

Herzliche Grüße zur Mitte der Woche,
Frau Momo

Sonntag, 19. März 2017

{Inspired}: Sunday Inspiration # 1

Bild: Pixabay
Die Idee zu einem sonntäglichen Feature kam mir beim Lesen von Brené Browns wundervollem Buch Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen
Den Meisten von euch ist die Idee bekannt, Dankbarkeit proaktiv zu kultivieren. Brené hat hierfür eine ganz eigene, erweiterte Form gefunden, die mich dazu ermuntert hat, wiederum die meine zu kreieren. 
In diesem Format, teile ich meine Erfahrungen mit dir, was Self-Care, Inspiration, Gratutude & Self-Compassion anbelangt.

Eine kurze Übersicht der heutigen Themen:

Self-Care: Yin Yoga
Inspiration: Mein persönliches Vision-Poster*
Gratitude: Buchempfehlung: Brené Browns Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen
Self-Compassion: Berufswege - ich bin "dazwischen"!


SELF-CARE: Yin Yoga

Es gibt einige Punkte, die ich hier nennen könnte. Aber regelmäßiger Teil meiner Self-Care-"Routine" ist wohl Yin Yoga. Ich bin ein geistig-emotional wie körperlich sehr bewegter Mensch. In Zeiten der Erschöpfung kam ich zum Yin Yoga. Nicht dass ich es ausschließlich praktiziere. Das wäre (mir) zu einseitig, da es eben "nur" den Yin-Part repräsentiert. Aber dieser Teil ist tatsächlich sehr wesentlich für mich. Er nährt meine Seele und meinen Körper. Yin Yoga ist mein "Mittel" der Wahl, wenn ich tanken will, aber zu leergelaufen bin, um überhaupt Energie dafür aufzuwenden, aber auch so ist es im Alltag ein wunderbarer Ausgleich zum yanglastigen Lebensstil. Ein feiner "Quicky" für den Abend ist z.B. Amienas Kurzprogramm (keine 15 Minuten) - ganz wunderbar zum Relaxen und bei Verspannungen im unteren Rücken:


Ich kann dir außerdem von Herzen Stefanie Arends Bücher und ihre DVD´s empfehlen. Und weil ich Yin Yoga eben als so heilsam erlebe, mache ich schon bald mein 1. Yin Yoga Modul bei Stefanie - hurray!
 
INSPIRATION: Mein persönliches Visionposter

Ich habe über die Jahre hinweg immer wieder mit sogenannten Vision Boards gearbeitet. Im Zuge meiner beruflichen Neuorientierung hatte ich schon lange vor, mir wieder eins zu machen. Aber es war eine zähe Angelegenheit. Ich kam irgendwie nicht weiter, wusste aber, dass ich bereits beim Schaffensprozess LEICHTIGKEIT integrieren wollte. Durchziehen kam hier demnach nicht in Frage. Ich sammelte Bilder und wartete darauf, dass der Flow kommen würde. Er kam tatsächlich, aber aus einer gänzlich unerwarteten Ecke: Über Kira Siefert, Soulfood-Journey-Begleiterin, stieß ich auf die Visonposter von Gloment*. Sehnsüchtig schielte ich hin, vertagte das Thema aber auf unbestimmte Zeit. Einige Tage später hörte ich Kristins Podcast zum Thema Herzenswünsche, und mir fiel in dem Zusammenhang wieder mein Visionboard ein. Zudem war mir schon öfter Kristins eigenes Visionboard aufgefallen. Was ich nicht wusste: Es war eine individuelle Anfertigung. Doch zurück zum Podcast: In ihm erzählte Kristin von ihrer Oma, die ihren Herzenswunsch immer wieder aufgeschoben hatte, bis es zu spät war. Bei Herzenswünschen denken wir häufig an große Projekte, was in Ordnung ist. Doch wie häufig versagst du dir die kleinen Freuden, die deine Seele zum Strahlen bringen???
Bingo! Ich wusste, was ich zu tun hatte und machte mich ans Werk: Ich beantwortete die Fragen zum Thema Visionssuche auf der Homepage von Gloment*. Aus diesen Antworten wurden meine ganz persönlichen Affirmationen generiert, welche die Grundlage für mein Visionposter bildeten. Im Anschluss stellte ich Passagen um, veränderte teils auch Aussagen oder setzte durch die Anzahl der Worte in einer Reihe optisch Akzente, wie ihr hier an meinem Beispiel sehen könnt! Mein Visionposter hängt nun seit einigen Tagen in meinem Arbeitsbereich und hilft mir, mich gefühlsmäßig auf meine Vision einzuschwingen. Und um nochmals auf Kristin zurückzukommen: Auch sie hat ihr Poster von Gloment*, wie ich später erfuhr! ;) Ich kann dich nur ermuntern, dir ebenfalls zum kleinen Preis dein persönliches Vision-Poster zu kreieren*. <3 Es ist mir jedes Mal eine ungemeine Freude, wenn ich drauf schaue!

GRATITUDE: "Die Gaben der Unvollkommenheit"

Bild: Weltinnenraum
An dieser Stelle muss ganz klar Bres Buch Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen stehen, das ich oben bereits erwähnte und mich so sehr berührt hat, weil es eines meiner Lebensthemen aufgreift: den Perfektionismus. Die Autorin tut das zum Einen als Scham-Forscherin, aber keine Angst: Sie spricht als "Eine von uns". Und genau deswegen hat mich dieses Buch auch immer wieder zu Tränen gerührt. Im Zuge ihrer Forschung zur Frage, was glückliche Menschen anders machen, begab sie sich selbst auf die Suche und entdeckte "die Gaben der Unvollkommenheit": Mut, Mitgefühl und Verbundenheit. Sie prägte den Satz: "Ganz egal, was ich heute schaffe und was unerledigt bleibt: Ich bin nicht perfekt, aber ich bin gut genug!" Mehr wird nicht verraten, aber ich kann euch jetzt schon sagen: Es ist eins der für mich wichtigsten und im wahrsten Sinne bewegendsten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Klare Kaufempfehlung!

SELF-COMPASSION: Berufswege - ich bin "dazwischen"!

Seit Ewigkeiten ist das Thema Beruf/ Berufung genau das: ein Thema. Ich kann mich kaum an Zeiten erinnern, zu denen ich mit meiner Arbeit je wirklich zufrieden gewesen bin. Und allein das war und ist für mich schambehaftet genug zuzugeben. Immerhin bin ich keine 20 mehr, und in meinem Kopf eitert die zerstörerische und unwahre Überzeugung, dass nur ich noch nicht angekommen bin, was immer das heißen soll. 
Seit November befinde ich mich auch offiziell im Schwebezustand, während ich vorher jahrelang Lösungen erzwungen habe, wenn ich das "Alte" nicht länger ertrug. Immer wieder kam ich vom Regen in die Traufe und dachte schon bald auf´s Neue: "Ich muss hier weg! Das kann doch nicht alles gewesen sein!" 
Nun hatte ich gekündigt, aber mein Plan B ging nicht auf. Früher hätte ich auf Biegen und Brechen einen neuen erzwungen. Aber ich war dieses Muster so müde. Es erschien mir einfach nur sinnlos. Wie oft noch? 
Stattdessen habe ich mich arbeitslos gemeldet und einen Antrag auf berufliche Reha eingereicht. Der alte Boden trägt nicht mehr, und das Neue ist noch nicht da. 
Was hat das mit Selbstmitgefühl zu tun? Es bedeutet für mich, dass ich Mitgefühl für mich und meine Situation haben möchte, anstatt mich lediglich immer weiter anzutreiben. Die Lektüre von eben Brenés Buch hat mich ermutigt, die Hand auszustrecken, mich mit euch zu verbinden - als die, die ich jetzt bin, anstatt abzuwarten, bis ich ein Ergebnis habe, mit dem ich mich sehen lassen kann. 


Auch wenn und gerade weil ich bei weitem nicht immer im Vertrauen bin, verdiene ich mein eigenes Mitgefühl. Ich übe mich in "Vertrauen", aber es ist keine Qualität, die ich einmal im Laden kaufe und dann mein Eigen nennen kann. Es braucht tägliche Praxis, und gerade jetzt renne ich häufig (ganz "unyogisch") wie ein aufgescheuchtes Huhn mit übersteuertem Sympathikus durch mein Leben, während mein vermeintliches Ideal-Selbst irgendwo sitzt, meditiert und löslässt. Wie sagte Ketut in Eat, Pray, Love*: "[Wegen Liebe] das Gleichgewicht verlieren, ist oft Teil von Leben im Gleichgewicht." Ich bin ok. WIR sind es! Jetzt! Hier!

Wenn du magst, lass mich wissen, wie du Selbstfürsorge & -mitgefühl für dich etablierst, was dich inspiriert und wofür du heute/ diese Woche bist! Ich freu mich über vielfältige Anregungen!
 
<3-lich, Frau Momo

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